Schüsse in Hammer Innenstadt: Zwei Männer aus Beckum verletzt

Schüsse in Hammer Innenstadt: Zwei Männer aus Beckum verletzt
Foto: Caroline Muffert

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Beckum/Hamm. Nach Schüssen in der Hammer Innenstadt ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Zwei Männer aus Beckum wurden am Mittwochabend in einem Café verletzt, befinden sich nach Angaben der Behörden mittlerweile aber außer Lebensgefahr.

Mordkommission ermittelt nach Angriff in Café

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochabend, 3. Juni 2026, gegen 20.50 Uhr in einem Café in der Innenstadt von Hamm. Wie Staatsanwaltschaft Dortmund und Polizei Dortmund in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, wurden dort zwei Männer im Alter von 33 und 36 Jahren verletzt. Beide stammen aus Beckum.

Nach Angaben der Ermittler wurden die Männer durch Schüsse aus einer scharfen Schusswaffe sowie durch ein Messer verletzt. Anschließend kamen sie in ein Krankenhaus. Mittlerweile bestehe keine Lebensgefahr mehr. Weitere Details zum genauen Ablauf, zu möglichen Tatverdächtigen oder zu Hintergründen wurden in der Mitteilung zunächst nicht genannt.

Die Ermittlungen hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Dortmund übernommen. Das zeigt, dass die Behörden den Angriff als besonders schwerwiegende Gewalttat einstufen. Da es sich um ein laufendes Ermittlungsverfahren handelt, sind derzeit nur wenige gesicherte Informationen öffentlich bekannt. Zuständig für Presseauskünfte ist laut Mitteilung ausschließlich die Staatsanwaltschaft Dortmund.

Warum der Fall über Hamm hinaus Bedeutung hat

Der Fall sorgt auch über Hamm hinaus für Aufmerksamkeit, weil zwei Männer aus Beckum betroffen sind und die Ermittlungen durch eine Dortmunder Mordkommission geführt werden. Bei schweren Gewaltverbrechen arbeiten Polizei und Staatsanwaltschaft häufig eng zusammen, damit Spuren gesichert, Zeugen befragt und mögliche Zusammenhänge schnell geprüft werden können.

Gesichert ist bislang, dass sich die Tat am Mittwochabend in einem Café in der Hammer Innenstadt ereignet hat. Außerdem steht fest, dass eine scharfe Schusswaffe und ein Messer eingesetzt wurden. Unklar bleibt dagegen, ob die Opfer gezielt angegriffen wurden, ob es zuvor einen Streit gab oder ob weitere Personen an der Tat beteiligt waren. Solche Fragen sind nun Gegenstand der Ermittlungen.

Für die Öffentlichkeit ist vor allem wichtig, zwischen gesicherten Angaben und offenen Punkten zu unterscheiden. Die Behörden sprechen von einem versuchten Tötungsdelikt. Weitere Informationen zu Motiv, Tatablauf oder möglichen Verdächtigen lagen zunächst nicht vor. Neue Erkenntnisse dürften daher erst nach weiteren Ermittlungen der Polizei Dortmund und der Staatsanwaltschaft bekannt werden.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und Polizei Dortmund vom 4. Juni 2026

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