
Der FC Basel besetzt seine Torwartposition neu und holt Jonas Omlin FC Basel zurück. Der 32 Jahre alte Schweizer unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2029 und ist als neue Nummer eins vorgesehen. Er folgt auf Marwin Hitz, der seine Profikarriere beendet hat. Für Omlin ist die Rückkehr zugleich ein sportlicher Neustart nach einer Phase mit mehreren Verletzungen und wenig Spielpraxis in Deutschland. In der Rückrunde der Saison 2025/26 stand er leihweise bei Bayer Leverkusen im Kader, kam dort aber nicht zum Einsatz.
Der Transfer ist offiziell. Omlin wechselt von Borussia Mönchengladbach zum FC Basel, für den er bereits von 2018 bis 2020 im Tor stand. Sein neuer Vertrag läuft bis Sommer 2029. Damit bindet Basel einen erfahrenen Torhüter langfristig an den Klub. Für die Schweizer Super League ist die Verpflichtung auch deshalb relevant, weil der FC Basel nach dem Karriereende von Marwin Hitz eine klare Lösung für die wichtigste Torwartposition gesucht hat. Omlin übernimmt diese Rolle nicht als Ergänzung, sondern als geplanter Stammkeeper.
Bei seinem ersten Basler Abschnitt entwickelte sich Omlin vom FC Luzern kommend zu einem prägenden Torhüter der Liga. 2019 gewann er mit Basel den Schweizer Cup. Seine Leistungen in Basel öffneten ihm anschließend den Weg ins Ausland. Im Sommer 2020 wechselte er in die französische Ligue 1 zu Montpellier. Im Januar 2023 folgte der Schritt in die Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Der neue Vertrag in Basel schließt damit einen Kreis, der über Frankreich und Deutschland zurück in die Schweiz führt.
Bei Borussia Mönchengladbach war Omlin ab Anfang 2023 eingeplant. Seine Zeit am Niederrhein wurde jedoch von mehreren Ausfällen geprägt. In der Saison 2023/24 warf ihn eine schwere Schulterverletzung zurück. Später folgte eine Verletzung im Bereich des Unterschenkels, nach der Moritz Nicolas den Platz im Tor übernahm. Omlin kam bei Borussia zwar zu Pflichtspieleinsätzen, konnte sich aber nicht dauerhaft als unumstrittene Nummer eins behaupten. Für Gladbach endet damit ein Kapitel, das sportlich deutlich schwieriger verlief als geplant.
Im Januar 2026 wechselte Omlin auf Leihbasis bis Saisonende zu Bayer Leverkusen. Der Klub reagierte damals auf einen Ausfall im Torhüterteam und ergänzte seinen Kader mit einem erfahrenen Schlussmann. Omlin war dort als Backup eingeplant. Ein Pflichtspieleinsatz folgte in der Rückrunde 2025/26 jedoch nicht. Für den Schweizer bedeutete die Leihe damit keine sportliche Wende auf dem Platz, sondern vor allem eine Zwischenstation vor der endgültigen Rückkehr in die Super League.
Für Basel ist Omlins Rückkehr mehr als eine Personalie im Tor. Der Verein ersetzt mit Marwin Hitz einen sehr erfahrenen Schlussmann, der seine aktive Laufbahn beendet hat. Omlin bringt Erfahrung aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland und aus dem Kreis der Schweizer Nationalmannschaft mit. Überregional steht der Transfer für die Rückkehr eines Torhüters, der nach Jahren in größeren europäischen Ligen wieder eine zentrale Rolle erhält. Für Basel ist vor allem wichtig, dass die wichtigste Position im Defensivverbund frühzeitig geklärt ist.
Offiziell bestätigt waren zunächst der Wechsel selbst, die Vertragslaufzeit und Omlins Rolle in Basel. Zu einer möglichen Ablöse oder zu vertraglichen Nebenabreden lagen keine belastbaren offiziellen Angaben vor. Für die Bewertung des Transfers ist deshalb der sportliche Kern entscheidend: Basel besetzt die Nachfolge von Hitz, Gladbach gibt einen Torhüter ab, der zuletzt nicht mehr dauerhaft im eigenen Tor stand, und Omlin erhält in der Schweiz die Chance auf regelmäßige Spielpraxis.
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