
Der Wien-Krimi: Blind ermittelt läuft am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 20:15 Uhr im Ersten. Gezeigt wird die Folge Tod im Weinberg, der achte Film der Krimireihe mit Philipp Hochmair als blindem Sonderermittler Alexander Haller. An seiner Seite steht erneut Andreas Guenther als Niko Falk. Der Fall führt das Ermittlerduo in die Wiener Weinberge und in das Umfeld einer Winzerfamilie, die nach einer nächtlichen Entführung unter Druck gerät. Der Film setzt auf klassische Krimispannung, familiäre Konflikte und die besondere Ermittlungsweise Hallers, ohne den Ausgang des Falls vorwegzunehmen.
Die ARD zeigt Tod im Weinberg zur Primetime um 20:15 Uhr. Die Folge ist als 93-minütiger Krimi innerhalb der Reihe Der Wien-Krimi: Blind ermittelt gelistet. Eine Wiederholung ist in der Nacht auf Freitag vorgesehen. Für das deutsche Publikum war der Film bereits am 4. Mai 2023 erstmals im Ersten zu sehen, die Originalausstrahlung erfolgte zuvor im ORF. Heute kehrt der Fall damit als Wiederholung ins ARD-Programm zurück und steht im klassischen Umfeld des Donnerstagskrimis, der regelmäßig auf regionale Krimireihen mit markanten Ermittlerfiguren setzt.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Paul Rauch, der 22-jährige Sohn einer Winzerfamilie. Er wird nachts in Grinzing entführt. Seine Familie gerät dadurch sofort in eine Ausnahmesituation. Pauls Mutter Sonja Rauch möchte die Polizei aus Angst um ihren Sohn möglichst heraushalten. Gleichzeitig erklärt sich sein Onkel Heinrich bereit, eine hohe Lösegeldsumme aufzubringen. Kommissarin Laura Janda überträgt den Fall deshalb an Alexander Haller und Niko Falk. Die beiden bewegen sich in einem Umfeld, in dem wirtschaftliche Interessen, familiäre Abhängigkeiten und alte Spannungen eng miteinander verbunden sind.
Alexander Haller und Niko Falk müssen in Tod im Weinberg nicht nur eine Entführung aufklären, sondern auch die Dynamik innerhalb der Winzerfamilie verstehen. Schnell wird deutlich, dass der Fall nicht allein über die Lösegeldforderung erklärt werden kann. Der Weinhauer Tomasek rückt ebenso in den Blick wie ein Motorradclub um Rita und Leo Decker. Dadurch erweitert sich der Kreis möglicher Verdächtiger. Die Folge arbeitet mit der Frage, wer von Pauls Verschwinden profitieren könnte und welche Konflikte im Umfeld der Familie Rauch schon länger schwelen. Der Vorschau-Ton bleibt bewusst offen, denn die Auflösung lebt vom Zusammenspiel der einzelnen Spuren.
Philipp Hochmair spielt Alexander Haller als Ermittler, der nicht über körperliche Dominanz, sondern über Konzentration, Sprache und Wahrnehmung arbeitet. Seine Blindheit ist dabei nicht bloß ein Merkmal der Figur, sondern prägt die Dramaturgie der Reihe. Andreas Guenther ergänzt ihn als Niko Falk, der Hallers Arbeitsweise im Außeneinsatz unterstützt. Jaschka Lämmert ist als Kommissarin Laura Janda dabei. In Tod im Weinberg gehören außerdem Fritz Karl als Heinrich Rauch, Nina Kronjäger als Sonja Rauch, Julian Waldner als Paul Rauch, Martin Leutgeb als Tomasek sowie Lisa-Lena Tritscher und Daniel Langbein zum Ensemble. Dadurch erhält der Fall ein breites Figurenfeld, das die Ermittlungen immer wieder in neue Richtungen lenkt.
Tod im Weinberg nutzt Wien nicht nur als Kulisse, sondern als Teil der Erzählung. Die Handlung führt in die Winzergemeinde Grinzing und in ein Milieu, das familiäre Tradition, wirtschaftlichen Druck und regionale Identität verbindet. Gedreht wurde der Film im Rahmen zweier neuer Blind ermittelt Fälle von Anfang November bis Anfang Dezember 2022 in Wien und Umgebung. Regie führte Till Franzen. Das Drehbuch stammt von Nora Friedel und Mike Majzen. Produziert wurde der Film von Mona Film und Tivoli Film in Zusammenarbeit mit ARD Degeto und ORF. Der Fall bleibt damit klar im Profil der Reihe: ein Wien-Krimi mit besonderem Ermittlerduo, starkem Schauplatz und einem Konflikt, der weit über die erste Tat hinausreicht.
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