68-Jähriger tot in der Ruhr gefunden: Zeugenaufruf in Mülheim

Sattelzug kracht auf der A61 bei Worms-Mörstadt in die Mittelschutzplanke
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Ein Toter in der Ruhr in Mülheim beschäftigt seit Donnerstagabend Polizei und Staatsanwaltschaft. Der 68-jährige Mann wurde auf Höhe des Kraftwerks Kahlenberg aus dem Wasser geborgen. Wie der Mülheimer in die Ruhr gelangte, ist nach Angaben der Polizei bislang ungeklärt.

Feuerwehr birgt leblosen Mann an der Schleuse

Gegen 18 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei eine leblose Person im Bereich der Schleuse am Kraftwerk Kahlenberg. Die Feuerwehr rückte an und barg den Mann aus der Ruhr. Ein Notarzt konnte anschließend nur noch den Tod des 68-jährigen Mülheimers feststellen.

Nach bisherigen Ermittlungen war der Mann am Donnerstag gegen 13 Uhr mit seinem E-Scooter im Bereich der Schleuseninsel unterwegs. Er soll sich auf dem Heimweg befunden haben. Was danach geschah, ist unklar. Die Polizei schließt ein Unfallgeschehen derzeit nicht aus.

Mordkommission soll Ablauf lückenlos klären

Zur weiteren Aufarbeitung des Falls wurde eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittlungen stehen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg. Nach Angaben der Polizei dient diese Maßnahme der lückenlosen Klärung des Geschehens. Hinweise auf einen konkreten Tatablauf wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Die Ermittler suchen Zeugen, die im Bereich der Schleuseninsel etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Angaben zu einem möglichen Unfall des 68-Jährigen machen können. Von besonderem Interesse sind außerdem zwei junge Männer, die den E-Scooter des Mülheimers gefunden und bei einer nahegelegenen Gastronomie abgegeben haben sollen. Sie werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden, damit der genaue Fundort des E-Scooters festgestellt werden kann.

Hinweise nimmt die Polizei Essen per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0201/829-0 entgegen.

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