
Am Samstagnachmittag ist es im Schlattenweg in Ganderkesee zu einem Küchenbrand gekommen. Nach Angaben der Kreisfeuerwehr Oldenburg wurde die Feuerwehr um 17.14 Uhr alarmiert. In der Küche eines Einfamilienhauses war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner setzten umgehend den Notruf ab. Beim Küchenbrand Ganderkesee waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.
Bereits während der Anfahrt erhielt die Feuerwehr Ganderkesee durch die Besatzung eines Rettungswagens die Rückmeldung, dass im Erdgeschoss eine Küche brenne und eine deutliche Rauchentwicklung zu erkennen sei. Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte zunächst einen Überblick über die Lage. Anschließend ging ein Atemschutztrupp mit zwei Feuerwehrkräften zur Brandbekämpfung in das Gebäude. Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr schnell gefunden, eingedämmt und gelöscht werden.
Neben der Feuerwehr Ganderkesee wurde im weiteren Einsatzverlauf auch die Feuerwehr Falkenburg alarmiert. Ein zusätzlich angeforderter Einsatzleitwagen des Informations- und Kommunikationszuges musste letztlich nicht mehr eingesetzt werden. Nach rund 25 Minuten meldete die Einsatzleitung das Feuer unter Kontrolle. Weitere fünf Minuten später war der Küchenbrand Ganderkesee vollständig gelöscht. Durch den schnellen Einsatz konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Nach den Löscharbeiten kam ein spezielles Hygienekonzept zum Einsatz. Die Feuerwehrkräfte, die im Innenangriff eingesetzt waren, wurden dekontaminiert. Damit sollen sie vor Rückständen wie Rauchgasen und Rußpartikeln geschützt werden. Die kontaminierte Einsatzkleidung wurde in spezielle Beutel verpackt. Helme und weitere Ausrüstungsgegenstände wurden gesondert gereinigt. Insgesamt dauerte der Einsatz im Schlattenweg etwa anderthalb Stunden.
Zur Brandursache liegen nach Angaben der Kreisfeuerwehr Oldenburg derzeit keine weiteren Informationen vor. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens wurden zunächst keine Angaben gemacht. Neben der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei an der Einsatzstelle. Ob Menschen verletzt wurden, geht aus der Meldung nicht hervor.
Quelle: Kreisfeuerwehr Oldenburg
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