
Die Schweizer Skirennfahrerin Michelle Gisin hat den italienischen Skirennfahrer Luca De Aliprandini geheiratet. Die Hochzeit von Michelle Gisin fand nach übereinstimmenden Berichten am Gardasee statt. Damit rückt ein Paar in den Blick, das seit Jahren fest zur alpinen Skiwelt gehört. Gisin zählt zu den erfolgreichsten Schweizer Skirennfahrerinnen der vergangenen Jahre, De Aliprandini gehört seit Langem zum italienischen Riesenslalom-Team. Der Anlass ist persönlich, besitzt aber durch die sportliche Bedeutung beider Athleten überregionale Relevanz.
Nach mehreren Berichten feierten Michelle Gisin und Luca De Aliprandini ihre Hochzeit in Riva del Garda in Italien. Das Paar machte den Anlass auch selbst öffentlich. Details zur Feier wurden nur begrenzt bekannt. Eine unabhängige Bestätigung für einzelne Abläufe oder private Hintergründe lag zunächst nicht in ausreichender Form vor. Deshalb bleibt der belastbare Nachrichtenkern klar begrenzt: Zwei international bekannte Skisportler haben geheiratet, nachdem sie bereits seit vielen Jahren als Paar öffentlich bekannt waren.
Michelle Gisin gehört zu den prägenden Schweizer Athletinnen der jüngeren alpinen Skigeschichte. Sie gewann 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking jeweils Olympia-Gold in der Alpinen Kombination. Zudem holte sie 2022 Bronze im Super-G. Luca De Aliprandini ist italienischer Riesenslalom-Spezialist und gewann bei der Weltmeisterschaft 2021 in Cortina d’Ampezzo Silber im Riesenslalom. Die Hochzeit verbindet damit zwei Karrieren, die über die Grenzen ihrer Heimatländer hinaus wahrgenommen werden.
Für Gisin fällt die Hochzeit in eine Phase, in der ihre sportliche Zukunft nach einem schweren Trainingssturz besonders aufmerksam verfolgt wird. Im Dezember 2025 war sie beim Abfahrtstraining in St. Moritz schwer gestürzt und musste medizinisch behandelt werden. Öffentlich bekannt wurde damals, dass sie sich dabei schwer verletzte. In den Monaten danach sprach Gisin über Fortschritte in der Rehabilitation. Belastbare Aussagen zu einem konkreten Comeback-Zeitpunkt gab es zunächst nicht.
Sportlich bleibt vor allem Gisins weiterer Weg interessant. Die Schweizerin hat nach ihrem Sturz bereits deutlich gemacht, dass ihre Genesung Vorrang hat. Ob und wann sie wieder im Weltcup antritt, blieb zunächst offen. De Aliprandini gehört weiter zur italienischen Ski-Nationalmannschaft. Für die internationale Skiwelt ist die Hochzeit deshalb ein persönlicher Moment zweier Athleten, deren sportliche Laufbahnen auch künftig Aufmerksamkeit erhalten dürften.
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