Ausgezeichnete Schülerzeitung aus Dortmund lernt Medienpraxis an der Uni Münster

Münster: Dortmunder Schülerzeitung sammelt Medienpraxis an der Uni
Foto: Provinzial

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Münster/Dortmund. Junge Medienmacher aus Dortmund haben an der Uni Münster einen Einblick in journalistische Praxis bekommen. Anlass war der erste Platz der Schülerzeitung „Alleeblatt“ beim Schülerzeitungswettbewerb der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung, wie die Provinzial Kulturstiftung mitteilt.

Schülerzeitung Uni Münster: Preis führt Redaktion ins Institut

Die Redaktion des „Alleeblatt“ vom Gymnasium an der Schweizer Allee in Dortmund war mit 22 Kindern aus den Klassen 5 bis 8 in Münster zu Gast. Zuvor hatte sie beim Schülerzeitungswettbewerb der Kulturstiftung den ersten Platz in der Kategorie Print erreicht. Der Wettbewerb fand im Schuljahr 2025/26 bereits zum 28. Mal statt.

Der Besuch führte die jungen Redakteure an das Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Dort ging es nicht nur um eine Auszeichnung, sondern auch um praktische Medienarbeit. Damit verband die Kulturstiftung den Wettbewerb erstmals mit einem Angebot des Instituts für Kommunikationswissenschaft. Ziel war es laut Mitteilung, die Medienkompetenz der Teilnehmer zu stärken.

Am Institut wurden die Kinder von Dr. Stephan Völlmicke und drei Studierenden empfangen. Völlmicke, Koordinator des Kompetenzzentrums Medienpraxis, hob laut Mitteilung hervor, dass Schülerzeitungen jungen Menschen früh journalistisches Arbeiten näherbringen und ihnen eine eigene Stimme geben. Anschließend arbeiteten die Gruppen in mehreren Workshops weiter. Inhaltlich standen Magazinjournalismus, Layout und Design sowie Greenscreen und Podcast im Mittelpunkt.

Medienpraxis Münster: Podcast, Layout und journalistisches Schreiben

Die Dortmunder Redaktion konnte an der Universität Münster verschiedene Bereiche der Medienproduktion ausprobieren. Im Hörfunk- und Fernsehstudio des Kompetenzzentrums testeten die Kinder unter anderem Aufnahmen vor dem Greenscreen. Außerdem standen sie im Tonstudio vor den Mikrofonen und entwickelten erste Ideen für einen Schülerzeitungspodcast.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf journalistischem Schreiben. Weil die Redaktion beim Wettbewerb bereits mit Themenvielfalt aufgefallen war, ging es im Workshop vor allem um Aufbau, Nachrichtenwert und gute Überschriften. Anhand eines Beispiels übten die Teilnehmer, zentrale W-Fragen zu klären und Texte verständlich zu strukturieren.

Auch die Gestaltung der Zeitung spielte eine Rolle. Im Layout-Workshop verglichen die Kinder verschiedene Magazinseiten. Dabei ging es um Lesbarkeit, Bildauswahl, Textgrößen und die Wirkung einer Seite. Lehrer Björn Rauhaus bewertete den Tag laut Mitteilung als eindrucksvolles Erlebnis für die Redaktion. Zum Abschluss erhielt die Gruppe ihre Urkunde vor dem Institut. Danach endete der Besuch mit einem gemeinsamen Essen in der Mensa am Aasee.

Die Provinzial Kulturstiftung besteht seit 1997. Sie fördert nach eigenen Angaben unter anderem kulturelle Bildung junger Menschen. Der Schülerzeitungswettbewerb richtet sich seit 1998 an weiterführende Schulen in Westfalen und seit 2007 auch an Grundschulen.

Quelle: Provinzial Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung

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