Elf Kinder mit Atemnot: Ruderevent am Aasee abgebrochen

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Foto: Caroline Muffert

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Münster. Das Ruderevent am Aasee in Münster ist am Sonntagnachmittag nach einem größeren Rettungseinsatz abgebrochen worden. Nach Angaben der Leitstelle wurden elf junge Teilnehmer medizinisch versorgt. Ein Jugendlicher kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Feuerwehr rückt mit sieben Rettungswagen zum Aasee aus

Mehrere Kinder waren nach Angaben der Feuerwehr aus ihren Booten gekommen und klagten anschließend über Kreislaufbeschwerden und Atemnot. Wegen der zunächst unklaren Lage stufte die Feuerwehr den Einsatz als Massenanfall von Verletzten ein. Daraufhin rückten sieben Rettungswagen zum Aasee aus.

Vor Ort betreuten die Einsatzkräfte insgesamt elf junge Patienten. Ihr Zustand verbesserte sich demnach rasch. Hinweise auf einen Unfall gab es nach Angaben der Feuerwehr nicht. Die Regatta wurde nach dem Einsatz abgebrochen.

Bundeswettbewerb brachte Rudernachwuchs nach Münster

Bei der Veranstaltung handelte es sich um den 57. Bundeswettbewerb für Jungen und Mädchen. Der Wettbewerb fand vom 2. bis 5. Juli 2026 auf dem Münsteraner Aasee statt. Organisiert wurde er von der Deutschen Ruderjugend und dem Münsteraner Regattaverein.

Nach Angaben der Deutschen Ruderjugend waren 1.044 Aktive in 432 Booten gemeldet. Dazu kamen mehr als 300 Betreuer. Münster war nach 1993 und 1998 zum dritten Mal Gastgeber dieser Nachwuchsveranstaltung im Rudern.

Wettkampf bestand aus drei Teilen

Der Bundeswettbewerb ist in mehrere sportliche Teile gegliedert. Am Freitag stand die Langstrecke über 3.000 Meter mit Wende auf dem Programm. Am Samstag folgte der Allgemeine Sportwettbewerb an Land. Am Sonntag war die Bundesregatta über 1.000 Meter vorgesehen.

Schon am Freitag hatte die Ruderjugend Sachsen-Anhalt die Langstreckenwertung gewonnen. Nordrhein-Westfalen folgte auf Platz zwei, Hamburg auf Platz drei. Für die Gesamtwertung werden normalerweise die Ergebnisse der Teilwettbewerbe zusammengeführt.

Ursache der Beschwerden zunächst nicht abschließend geklärt

Warum mehrere junge Teilnehmer Kreislaufprobleme und Atemnot bekamen, war zunächst nicht abschließend geklärt. Als mögliche Faktoren galten die körperliche Belastung und das wechselhafte Wetter am Sonntagnachmittag.

Für Münster wurden am Nachmittag Schauer und Temperaturen um 20 bis 22 Grad gemeldet. Entscheidend bleibt nach bisherigem Stand: Die Feuerwehr sprach nicht von einem Unfall, sondern von medizinischen Beschwerden mehrerer Teilnehmer während der Veranstaltung.

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