Münster und Fresno feiern 40 Jahre Freundschaft über den Atlantik

Feierten das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Münster und Fresno gemeinsam in der Dominikanerkirche (v. l.): Alexandra Shema (Konsulin im US-Generalkonsulat in Düsseldorf), Philipp Hagemann (Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Münster-Fresno), Nick Yovino (stellvertretender Vorsitzender des „Sister Cities Committee Fresno-Münster“) und Bürgermeister Klaus Rosenau. ©Stadt Münster / Hanna Neander

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Seit vier Jahrzehnten verbindet Münster eine Städtepartnerschaft mit dem kalifornischen Fresno. Zum Jubiläum sind Vertreter aus den USA in Münster zu Gast. Bei einem Empfang in der Dominikanerkirche würdigte die Stadt vor allem das ehrenamtliche Engagement, das die Verbindung seit 1986 trägt.

Städtepartnerschaft begann im Juli 1986

Münster und Fresno besiegelten ihre Zusammenarbeit im Juli 1986 offiziell im Historischen Rathaus. Seitdem entstanden zahlreiche persönliche Kontakte zwischen Bürgern, Schülern, Vereinen und kulturellen Einrichtungen beider Städte. Im Juli 2026 wird nun das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft gefeiert.

Aus diesem Anlass hält sich seit Mittwoch, 8. Juli, eine Delegation aus Fresno in Münster auf. Zu den Gästen gehören Vertreter des „Sister Cities Committee Fresno-Münster“ sowie weitere Teilnehmer aus der kalifornischen Partnerstadt. Eingeladen wurde die Gruppe vom Partnerschaftsverein Münster-Fresno.

Empfang im Friedenssaal und in der Dominikanerkirche

Bürgermeister Klaus Rosenau empfing die amerikanischen Gäste zunächst im Friedenssaal des Historischen Rathauses. An dem Treffen nahmen außerdem Alexandra Shema, Konsulin im US-Generalkonsulat in Düsseldorf, Vertreter des Partnerschaftsvereins und die münsterschen Gastfamilien teil.

Anschließend richtete die Stadt einen Jubiläumsempfang in der Dominikanerkirche aus. Im Mittelpunkt standen dabei die Menschen, die den Austausch zwischen Münster und Fresno seit Jahrzehnten organisieren und begleiten.

Ehrenamt trägt die Verbindung zwischen Münster und Fresno

Die Städtepartnerschaft wird vor allem durch das Engagement von Bürgern aus beiden Städten getragen. Sie organisieren Bürgerreisen, nehmen Gäste und Austauschschüler auf, begleiten Schulpartnerschaften oder planen kulturelle Veranstaltungen.

Dadurch entwickelte sich aus der offiziellen Vereinbarung zwischen den Städten eine langfristige Verbindung mit zahlreichen persönlichen Kontakten. Eine wichtige Rolle spielen dabei der Partnerschaftsverein Münster-Fresno und das entsprechende Schwesterstadt-Komitee in Fresno.

Gäste reisen am Sonntag zurück nach Kalifornien

Während ihres Aufenthalts sind die Teilnehmer aus Fresno bei Gastfamilien in Münster untergebracht. Die Begegnungen sollen bestehende Kontakte vertiefen und neue Verbindungen zwischen beiden Städten schaffen.

Die Delegation bleibt noch bis Sonntag, 12. Juli, in Münster. Anschließend reist die Gruppe zurück nach Kalifornien.

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