Union Berlin gibt Bedia nach zwei Leihen fest ab

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Chris Bedia verlässt den 1. FC Union Berlin endgültig. Der ivorische Stürmer wechselt fest zum Al-Nasr Sports Club nach Dubai. Damit endet ein Kapitel, das sportlich nur wenige Monate in Köpenick und anschließend zwei längere Leihstationen umfasste. Union und der kicker bestätigten den Transfer am Freitag. Auch Al-Nasr stellte Bedia als Neuzugang vor.

Bedia absolvierte nur sieben Spiele für Union Berlin

Bedia war im Januar 2024 vom Schweizer Erstligisten Servette FC nach Berlin gewechselt. Beim Bundesligisten gelang es dem Mittelstürmer jedoch nicht, sich dauerhaft durchzusetzen. Seine Bilanz im Union-Trikot blieb bei sieben Bundesliga-Einsätzen und einem Treffer. Bereits im darauffolgenden Sommer verließ er Köpenick wieder vorübergehend.

Union verlieh Bedia im August 2024 für die Saison an Hull City. Beim englischen Zweitligisten kam der Angreifer auf 21 Pflichtspieleinsätze. Die ursprünglich für eine komplette Spielzeit vorgesehene Leihe wurde jedoch Anfang Februar 2025 vorzeitig beendet.

Über Hull City zurück in die Schweiz

Unmittelbar nach dem Abschied aus Hull schloss sich Bedia auf Leihbasis den Young Boys Bern an. Die Vereinbarung war auf eineinhalb Jahre und damit bis zum Sommer 2026 ausgelegt. In der Schweiz erhielt der Stürmer deutlich mehr Spielzeit als zuvor bei Union. Nach Angaben der Berliner sammelte er für die Young Boys Bern 67 Einsätze und war an 34 Treffern direkt beteiligt.

Bedias Zeit als Union-Spieler fand damit fast vollständig außerhalb Berlins statt. Auf die kurze erste Phase in Köpenick folgten die Stationen in der englischen Championship und in der Schweizer Super League. Eine dauerhafte Rückkehr in den Berliner Kader ergibt sich nach dem Ende der Bern-Leihe nicht mehr.

Fester Wechsel zu Al-Nasr nach Dubai

Mit dem Wechsel zu Al-Nasr beginnt Bedia nun erstmals seit seinem Union-Transfer wieder eine feste Aufgabe bei einem neuen Verein. Anders als bei Hull City und den Young Boys handelt es sich nicht um eine weitere Ausleihe. Union verwies in seiner Mitteilung darauf, dass sich der Angreifer auch während seiner schwierigen sportlichen Situation professionell verhalten habe. In Dubai soll er wieder dauerhaft Teil einer Mannschaft sein und regelmäßig zum Einsatz kommen.

Für Union ist der Transfer zugleich der endgültige Abschluss eines wenig erfolgreichen Engagements. Trotz seiner regelmäßigen Einsätze und Torbeteiligungen in Bern spielte Bedia in den sportlichen Planungen der Berliner keine langfristige Rolle mehr.

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