
Ein blockierter Zugang zur Lübecker Altstadt, ein offenbar rücksichtsloser Autofahrer und ein tödlicher Fund in einem Krankenhaus: Das Erste zeigt am heutigen Samstag, 18. Juli 2026, um 18:10 Uhr die Folge „Raues Klima“ aus der Krimiserie „Morden im Norden“. Dabei handelt es sich um Folge 165 der gesamten Serie und um die neunte Episode der elften Staffel. Die Ausstrahlung ist eine Wiederholung. Direkt im Anschluss läuft um 19:00 Uhr mit „Auf kurze Distanz“ bereits die nächste Folge.
„Morden im Norden“ beginnt heute um 18:10 Uhr im Ersten und dauert bis 19:00 Uhr. Gezeigt wird die Episode „Raues Klima“, die in den Programmangaben als Folge 165 geführt wird. Innerhalb der elften Staffel ist sie Folge 9 von insgesamt 16 Episoden. Die anschließende Ausgabe um 19:00 Uhr trägt den Titel „Auf kurze Distanz“ und ist Staffel 11, Folge 10. Zuschauer, die gezielt den früheren Krimi sehen möchten, müssen daher auf den Beginn um 18:10 Uhr achten. Die Sendung wird mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten.
Eine neue Folge ist „Raues Klima“ nicht. Die deutsche Fernsehpremiere erfolgte bereits am 24. März 2025 um 18:50 Uhr im Ersten. Am 18. Juli 2026 läuft somit eine Wiederholung der rund 48 beziehungsweise im Programmschema 50 Minuten langen Episode. Regie führte Michi Riebl. Das Drehbuch stammt von Jan Hinrik Drevs und Lina Drevs. Produziert wurde die Folge von der neuen deutschen Filmgesellschaft für den Norddeutschen Rundfunk.
Zu Beginn der Episode blockiert eine Gruppe von Klimaaktivisten eine Zufahrtsstraße zur Lübecker Altstadt. Mehrere Teilnehmer haben sich auf der Fahrbahn festgeklebt. Ein Autofahrer durchbricht die Blockade und bringt dabei die Studentin Anka in Gefahr. Ihr Freund René nimmt mit dem Fahrrad die Verfolgung auf. Er folgt dem Wagen bis in die Tiefgarage eines Krankenhauses und stellt dort den Fahrer zur Rede. Wenig später wird René tot im Treppenhaus der Klinik gefunden.
Rechtsmediziner Dr. Henning Strahl stellt einen Genickbruch fest. Die Spuren sprechen dafür, dass René die Treppe hinuntergestoßen wurde. Finn Kiesewetter und Lars Englen müssen klären, ob die Konfrontation mit dem Autofahrer eskalierte oder ob eine andere Person aus dem Umfeld des Krankenhauses für den Tod verantwortlich ist. Zunächst gerät ein Chirurg unter Verdacht. Er musste dringend zu einer Herzoperation und war bereits in der Vergangenheit durch überhöhte Geschwindigkeit aufgefallen.
Als sich diese Spur nicht bestätigt, konzentrieren sich die Ermittler auf einen weiteren Mann, der an diesem Morgen unter erheblichem Zeitdruck stand. Ein werdender Vater wollte rechtzeitig zur Geburt seines Kindes in die Klinik gelangen. Damit stellt sich die Frage, ob auch ihm die Straßenblockade den Weg versperrte und ob es anschließend zu einer folgenschweren Auseinandersetzung kam. Die Episode verbindet den Mordfall damit unmittelbar mit den unterschiedlichen Interessen und Reaktionen rund um die Protestaktion.
Im Mittelpunkt stehen erneut die Lübecker Kommissare Finn Kiesewetter und Lars Englen. Finn Kiesewetter wird von Sven Martinek gespielt, Ingo Naujoks übernimmt die Rolle seines Kollegen Lars Englen. Zum festen Ermittlerteam gehören außerdem Julia E. Lenska als Nina Weiss und Jonas Minthe als Gregor Michalski. Christoph Tomanek ist als Rechtsmediziner Dr. Henning Strahl zu sehen. Saman Giraud spielt Yasmin Ahmadi.
Zu den Gastdarstellern dieser Folge gehört Sarah Mahita als Klimaaktivistin Anka Emem. Vito Sack verkörpert ihren Freund René Mücken, dessen Tod die Ermittlungen auslöst. Senita Huskic ist als Fiona Kerkmann zu sehen, Paul Behren spielt Alexander Warmuth. Diese Besetzung wird sowohl in der offiziellen Programmvorschau als auch in den Episodendatenbanken übereinstimmend aufgeführt.
Die Hansestadt Lübeck ist auch in „Raues Klima“ ein zentraler Schauplatz. Bereits die Demonstration findet an einer Zufahrt zur Lübecker Altstadt statt, bevor sich die Handlung in das Umfeld eines Krankenhauses verlagert. Die ARD beschreibt Lübeck grundsätzlich als Kulisse der Serie, in der Kiesewetter, Englen und ihr Team ihre Fälle bearbeiten. Gedreht wird „Morden im Norden“ regelmäßig in Lübeck, Hamburg und der Umgebung.
Die Folge greift damit erneut das typische Konzept der Serie auf: Ein in Lübeck angesiedelter Mordfall wird mit persönlichen Konflikten und mehreren zunächst plausiblen Verdächtigen verbunden. „Raues Klima“ konzentriert sich auf die Folgen einer eskalierenden Verkehrssituation, ohne die Ermittlungen auf den offensichtlichen ersten Verdächtigen zu beschränken. Wer nach der Auflösung direkt weiterschauen möchte, kann um 19:00 Uhr bei „Morden im Norden“ bleiben. Dann folgt allerdings nicht die Fortsetzung dieses Falls, sondern mit „Auf kurze Distanz“ eine eigenständige neue Kriminalgeschichte.
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