26 Millionen Euro für Bus und Bahn: Was der NWL 2027 fördern will

Störungen der Bahnstrecke Münster-Dülmen
Foto: Erich Westendarp

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Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) stellt im kommenden Jahr 26,05 Millionen Euro für die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs bereit. Das von der Verbandsversammlung beschlossene Jahresförderprogramm 2027 umfasst insgesamt 39 Maßnahmen. Gefördert werden vor allem barrierefreie Haltestellen, neue Mobilstationen, digitale Fahrgastinformationen und bessere Verbindungen zwischen Bus, Bahn, Fahrrad und Auto. Dadurch sollen Fahrgäste leichter einsteigen, zuverlässiger informiert werden und einfacher zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können.

39 Projekte kommen in das Förderprogramm

Kommunen und Verkehrsunternehmen hatten zunächst 56 Maßnahmen mit einem beantragten Fördervolumen von 34,54 Millionen Euro angemeldet. In Abstimmung mit den Antragstellern wurden 17 dieser Projekte mit einem Volumen von rund 8,49 Millionen Euro für das Landesförderprogramm „Barrierefreier ÖPNV“ vorgesehen. Die verbleibenden 39 Maßnahmen bilden nun das NWL-Jahresförderprogramm 2027. Die Mittel können unter anderem für erhöhte Haltestellenkanten, taktile Leitsysteme, Fahrradabstellanlagen, digitale Anzeigetafeln und Mobilstationen eingesetzt werden.

NWL-Verbandsvorsteherin Christiane Auffermann betont die Bedeutung der Investitionen: „Jeder Euro, den wir in den Nahverkehr investieren, verbessert die Mobilität der Menschen vor Ort.“ Die große Zahl der eingereichten Projekte zeige zugleich, dass der Investitionsbedarf in den Kommunen weiterhin hoch sei. Besonders profitieren sollen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Fahrgäste und Eltern mit Kinderwagen.

Was Mobilstationen und digitale Anzeigen bringen

Mobilstationen bündeln verschiedene Verkehrsangebote an einem Ort. Sie verbinden beispielsweise Bahnhöfe und Bushaltestellen mit Fahrradabstellanlagen, Parkplätzen oder weiteren Mobilitätsangeboten. Dadurch sollen Fahrgäste unkomplizierter vom Auto oder Fahrrad auf Bus und Bahn umsteigen können. Digitale Fahrgastinformationen zeigen Abfahrtszeiten, Verspätungen und mögliche Anschlüsse möglichst aktuell an. Das Förderprogramm soll damit nicht nur neue Infrastruktur schaffen, sondern auch die Nutzung des öffentlichen Verkehrs im Alltag einfacher und verlässlicher machen.

Projekte in Gütersloh und Bielefeld zeigen die Wirkung

Wie solche Förderungen konkret aussehen, zeigen Vorhaben aus dem Programm für 2026. In Gütersloh wurden fünf Bushaltestellen mit insgesamt neun Haltestellenkanten barrierefrei ausgebaut. Von den Gesamtkosten in Höhe von 475.800 Euro übernahm der NWL 421.400 Euro. Die modernisierten Haltestellen erleichtern insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Ein- und Ausstieg.

In Bielefeld wird die Stadtbahnlinie 1 zwischen Rosenhöhe und Senne für breitere und längere Fahrzeuge vorbereitet. Dafür werden unter anderem Gleisachsen verschoben und Kurvenradien angepasst. Das Projekt kostet rund 4,8 Millionen Euro und wird mit etwa 4,3 Millionen Euro unterstützt. Die Verkehrsfreigabe ist für September 2026 vorgesehen.

Welche Projekte der NWL fördern kann

Das Jahresförderprogramm basiert auf Paragraf 12 des nordrhein-westfälischen ÖPNV-Gesetzes. Darüber werden vor allem kommunale Projekte wie Haltestellen, Mobilstationen, Fahrradabstellanlagen und Fahrgastinformationssysteme finanziert. Größere Investitionen in die Schieneninfrastruktur fallen dagegen in der Regel unter Paragraf 13 und werden dem Land Nordrhein-Westfalen für die landesweite Förderplanung vorgeschlagen. Berücksichtigt werden 2027 außerdem Verpflichtungen aus dem Projekt „Robustes Netz NRW“, an dem neben dem Land und dem NWL auch die Deutsche Bahn und weitere Aufgabenträger beteiligt sind.

Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) stellt im kommenden Jahr 26,05 Millionen Euro für die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs bereit. Das von der Verbandsversammlung beschlossene Jahresförderprogramm 2027 umfasst insgesamt 39 Maßnahmen. Gefördert werden vor allem barrierefreie Haltestellen, neue Mobilstationen, digitale Fahrgastinformationen und bessere Verbindungen zwischen Bus, Bahn, Fahrrad und Auto. Dadurch sollen Fahrgäste leichter einsteigen, zuverlässiger informiert werden und einfacher zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wechseln können.

39 Projekte kommen in das Förderprogramm

Kommunen und Verkehrsunternehmen hatten zunächst 56 Maßnahmen mit einem beantragten Fördervolumen von 34,54 Millionen Euro angemeldet. In Abstimmung mit den Antragstellern wurden 17 dieser Projekte mit einem Volumen von rund 8,49 Millionen Euro für das Landesförderprogramm „Barrierefreier ÖPNV“ vorgesehen. Die verbleibenden 39 Maßnahmen bilden nun das NWL-Jahresförderprogramm 2027. Die Mittel können unter anderem für erhöhte Haltestellenkanten, taktile Leitsysteme, Fahrradabstellanlagen, digitale Anzeigetafeln und Mobilstationen eingesetzt werden.

NWL-Verbandsvorsteherin Christiane Auffermann betont die Bedeutung der Investitionen: „Jeder Euro, den wir in den Nahverkehr investieren, verbessert die Mobilität der Menschen vor Ort.“ Die große Zahl der eingereichten Projekte zeige zugleich, dass der Investitionsbedarf in den Kommunen weiterhin hoch sei. Besonders profitieren sollen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Fahrgäste und Eltern mit Kinderwagen.

Was Mobilstationen und digitale Anzeigen bringen

Mobilstationen bündeln verschiedene Verkehrsangebote an einem Ort. Sie verbinden beispielsweise Bahnhöfe und Bushaltestellen mit Fahrradabstellanlagen, Parkplätzen oder weiteren Mobilitätsangeboten. Dadurch sollen Fahrgäste unkomplizierter vom Auto oder Fahrrad auf Bus und Bahn umsteigen können. Digitale Fahrgastinformationen zeigen Abfahrtszeiten, Verspätungen und mögliche Anschlüsse möglichst aktuell an. Das Förderprogramm soll damit nicht nur neue Infrastruktur schaffen, sondern auch die Nutzung des öffentlichen Verkehrs im Alltag einfacher und verlässlicher machen.

Projekte in Gütersloh und Bielefeld zeigen die Wirkung

Wie solche Förderungen konkret aussehen, zeigen Vorhaben aus dem Programm für 2026. In Gütersloh wurden fünf Bushaltestellen mit insgesamt neun Haltestellenkanten barrierefrei ausgebaut. Von den Gesamtkosten in Höhe von 475.800 Euro übernahm der NWL 421.400 Euro. Die modernisierten Haltestellen erleichtern insbesondere Menschen mit eingeschränkter Mobilität den Ein- und Ausstieg.

In Bielefeld wird die Stadtbahnlinie 1 zwischen Rosenhöhe und Senne für breitere und längere Fahrzeuge vorbereitet. Dafür werden unter anderem Gleisachsen verschoben und Kurvenradien angepasst. Das Projekt kostet rund 4,8 Millionen Euro und wird mit etwa 4,3 Millionen Euro unterstützt. Die Verkehrsfreigabe ist für September 2026 vorgesehen.

Welche Projekte der NWL fördern kann

Das Jahresförderprogramm basiert auf Paragraf 12 des nordrhein-westfälischen ÖPNV-Gesetzes. Darüber werden vor allem kommunale Projekte wie Haltestellen, Mobilstationen, Fahrradabstellanlagen und Fahrgastinformationssysteme finanziert. Größere Investitionen in die Schieneninfrastruktur fallen dagegen in der Regel unter Paragraf 13 und werden dem Land Nordrhein-Westfalen für die landesweite Förderplanung vorgeschlagen. Berücksichtigt werden 2027 außerdem Verpflichtungen aus dem Projekt „Robustes Netz NRW“, an dem neben dem Land und dem NWL auch die Deutsche Bahn und weitere Aufgabenträger beteiligt sind.

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