Bedrohung am Rathaus gemeldet: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

Bedrohung am Rathaus gemeldet: Polizei nimmt zwei Verdächtige fest
Symbolbild: Caroline Muffert

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Nach der Bedrohungslage Wolfsburg am Donnerstag hat die Polizei weitere Einzelheiten zu dem Großeinsatz in der Innenstadt bekannt gegeben. Ausgangspunkt war der Hinweis eines Zeugen, der von einer möglicherweise geplanten Bedrohung am Wolfsburger Rathaus erfahren haben soll. Dabei soll auch von einer Schusswaffe die Rede gewesen sein. Die Polizei nahm die Angaben ernst, leitete umfangreiche Ermittlungen ein und ließ nach zwei Tatverdächtigen suchen. Beide wurden noch am Donnerstagnachmittag vorläufig festgenommen.

Polizeieinsatz Wolfsburg: SEK zum Rathaus angefordert

Nach Angaben der Polizei hatte ein Hinweisgeber zuvor mit einem der späteren Tatverdächtigen gesprochen. In diesem Gespräch soll eine geplante Bedrohung am Rathaus Wolfsburg zur Sprache gekommen sein. Zudem sei dabei von der Beteiligung einer Schusswaffe die Rede gewesen. Aufgrund dieser Informationen wurden unmittelbar weitere Maßnahmen eingeleitet.

Unter anderem forderte die Polizei ein Spezialeinsatzkommando aus Hannover an. Gleichzeitig wurden zusätzliche Einsatzkräfte zum Wolfsburger Rathaus geschickt. Parallel liefen intensive Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet. Im Laufe des Nachmittags gelang schließlich die Festnahme in Wolfsburg: Beide gesuchten Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle an der Heßlinger Straße gebracht.

Schreckschusswaffe bei Wohnungsdurchsuchungen gefunden

Nach den Festnahmen durchsuchten die Ermittler Wohnungen im Zusammenhang mit den beiden Verdächtigen. Dabei fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe, die beschlagnahmt wurde. Hinweise darauf, dass eine scharfe Schusswaffe für eine konkrete Tat bereitgehalten wurde, nennt die Polizei in ihrer Mitteilung nicht.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand bestand während der Bedrohungslage Wolfsburg zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung. Auch Verletzte gab es nicht. Der große Polizeieinsatz und die Anforderung des SEK waren demnach eine Reaktion auf die zunächst als ernst einzustufenden Angaben des Hinweisgebers.

Verdächtige am Freitagmorgen wieder entlassen

Die beiden Tatverdächtigen blieben zunächst für weitere polizeiliche Maßnahmen auf der Dienststelle. Nach Abschluss dieser Maßnahmen wurden sie am Freitagmorgen wieder entlassen. Nach Angaben der Polizei lagen keine Haftgründe vor.

Damit führte der Hinweis zwar zu einem umfangreichen Einsatz einschließlich des SEK in Wolfsburg, bestätigte sich nach dem bislang bekannten Ermittlungsstand jedoch nicht als konkrete Gefährdung der Bevölkerung. Die Polizei hatte bereits am Donnerstag über den Einsatz in der Wolfsburger Innenstadt informiert und veröffentlichte am Freitagmorgen die ergänzenden Ermittlungsergebnisse.

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