
In einer Trampolinhalle im Süden von Würzburg ist am Dienstag, 1. September 2026, ein Feuer ausgebrochen. Betroffen ist der Indoorpark SkyandSand in der Delpstraße im Gewerbegebiet Heuchelhof-Rottenbauer. Die Halle war zu diesem Zeitpunkt geöffnet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Unterfranken konnten alle Menschen das Gebäude verlassen. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Der Brand in Würzburg Heuchelhof-Rottenbauer führte zu einem umfangreichen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Technischem Hilfswerk.
Eine weithin sichtbare dunkle Rauchwolke zog über den Süden Würzburgs. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde am frühen Abend auch die Bevölkerung in den Stadtteilen Heuchelhof und Rottenbauer gewarnt. Die Löscharbeiten dauerten am Dienstagabend noch an. Zur Unterstützung der Einsatzkräfte wurde nach Polizeiangaben zudem ein Bagger angefordert, um Brandschutt zu beseitigen.
Bei dem betroffenen Betrieb handelt es sich um die Trampolinhalle SkyandSand in der Delpstraße 4. Der Betreiber gibt auf seiner Internetseite eine Fläche von mehr als 2.000 Quadratmetern und mehr als 30 miteinander verbundene Trampoline an. Während der bayerischen Sommerferien ist die Anlage nach Angaben des Unternehmens auch montags und dienstags geöffnet. Für Dienstag war eine Öffnungszeit von 12 bis 19 Uhr angegeben.
Der SkyandSand Würzburg Brand ereignete sich damit während des laufenden Betriebs. Nach Angaben der Polizei war die Halle geöffnet, allerdings nicht außergewöhnlich stark besucht. Sämtliche anwesenden Menschen konnten sie verlassen. Verletzte gab es nach dem am frühen Abend bekannten Stand nicht.
Eine genaue Uhrzeit der Alarmierung der Feuerwehr war am Dienstagabend zunächst nicht behördlich veröffentlicht. Bereits um 16:58 Uhr wurde öffentlich über den laufenden Großeinsatz und eine dunkle Rauchwolke im Gewerbegebiet berichtet. Um 17:45 Uhr gab der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehr eine offizielle Warnmeldung wegen der Rauchentwicklung heraus.
Das Feuer im Gewerbegebiet Heuchelhof-Rottenbauer beschäftigte eine größere Zahl von Einsatzkräften. Nach den am Abend vorliegenden Angaben waren neben der Berufsfeuerwehr Würzburg auch die Freiwillige Feuerwehr Rottenbauer und die Feuerwehr aus dem benachbarten Reichenberg vor Ort. Hinzu kamen das Technische Hilfswerk, Polizei und Rettungsdienst.
Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden hin. Die Löscharbeiten waren auch am frühen Abend noch nicht abgeschlossen. Ein von der Polizei genannter Bagger sollte eingesetzt werden, um Brandschutt zu räumen und damit die weiteren Arbeiten an dem betroffenen Gebäude zu ermöglichen. Zur exakten Zahl der eingesetzten Feuerwehrleute und Fahrzeuge lagen zunächst keine gesicherten behördlichen Angaben vor.
Besonders auffällig war die starke Rauchentwicklung. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehr veröffentlichte um 17:45 Uhr eine Warnung für Heuchelhof und Rottenbauer. Darin wurde aufgrund des Brandes in der Delpstraße vor sehr starker Rauchentwicklung gewarnt. Die Bevölkerung sollte das betroffene Gebiet meiden, Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungsanlagen und Klimaanlagen abschalten. Außerdem wurde dazu aufgerufen, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.
Die Rauchentwicklung Würzburg Heuchelhof war auch über das unmittelbare Gewerbegebiet hinaus wahrnehmbar. Die amtliche Warnung bezog sich jedoch konkret auf die Bereiche Heuchelhof und Rottenbauer. Weitergehende gesicherte Angaben über gesundheitlich relevante Messwerte oder eine Ausbreitung von Schadstoffen lagen zunächst nicht vor.
Das Gewerbegebiet liegt am südlichen Rand Würzburgs und umfasst nach Angaben der Stadt rund 60 Hektar. Es ist über die Bundesstraße 19 an das überregionale Straßennetz angebunden und wird von der Straßenbahnlinie 5 durchquert.
Zur Entstehung des Feuers gab es am Dienstagabend noch keine abschließenden Erkenntnisse. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Unterfranken fanden auf dem Dach des Gebäudes Arbeiten statt. Dort seien auch Solarpaneele in Brand geraten. Ob zwischen den Arbeiten und dem Ausbruch des Feuers ein Zusammenhang besteht, war nach Angaben der Polizei ausdrücklich noch ungeklärt.
Damit war die Ursache für den Brand in Trampolinhalle Würzburg zunächst offen. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei. Angaben, wonach die Dacharbeiten oder die Photovoltaikanlage das Feuer verursacht hätten, waren am Dienstagabend nicht bestätigt.
Auch die zunächst verbreitete Beobachtung, wonach Solarpaneele auf dem Dach brannten, lässt keinen gesicherten Schluss darauf zu, wo das Feuer seinen Ausgang nahm. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.
Wie stark die Halle und ihre technische Ausstattung durch Feuer, Rauch und Löschwasser beschädigt wurden, stand zunächst ebenfalls nicht fest. Eine belastbare Schadenssumme hatte die Polizei am Abend nicht genannt.
Damit war auch nicht absehbar, wie lange der Betrieb der Freizeitanlage ausfallen könnte. Auf der Internetseite des Unternehmens waren am Dienstag weiterhin die regulären Ferienöffnungszeiten und Angebote der Trampolinhalle aufgeführt. Angaben des Betreibers zu den Folgen des Brandes für den weiteren Betrieb lagen zunächst nicht vor.
Der Brand Delpstraße Würzburg führte zu einem umfangreichen Einsatz unmittelbar im Gewerbegebiet. Konkrete längerfristige Straßensperrungen oder größere Einschränkungen auf der nahe gelegenen B19 waren am Dienstagabend zunächst nicht behördlich bestätigt.
Wegen der laufenden Löscharbeiten und der amtlichen Aufforderung, den betroffenen Bereich zu meiden, mussten Verkehrsteilnehmer rund um die Delpstraße jedoch mit Behinderungen durch Einsatzfahrzeuge und die Arbeiten vor Ort rechnen. Eine darüber hinausgehende Sperrlage war zunächst nicht offiziell bekannt gegeben worden.
Die Ermittlungen zur Brandursache liefen am Abend weiter. Fest stand zu diesem Zeitpunkt vor allem, dass die Halle rechtzeitig verlassen werden konnte und nach Polizeiangaben niemand verletzt wurde. Offen waren dagegen das genaue Ausmaß des Gebäudeschadens und die Ursache des Feuers.
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