Legionellen im Metropolis-Hochhaus: Noch immer keine Entwarnung

Legionellen im Trinkwasser im Metropolis in Münster weiter nachweisbar.
Symbolbild

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Münster. Im Metropolis-Hochhaus am Berliner Platz ist das Legionellen-Problem offenbar noch nicht vollständig behoben. Rund ein Jahr nach dem ersten bekannten Nachweis zeigen aktuelle Wasserproben, dass es in einzelnen Bereichen des Gebäudes weiterhin erhöhte Belastungen gibt.

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Neue Proben an 38 Stellen im Metropolis-Hochhaus

Vor etwa drei Wochen wurden demnach an insgesamt 38 Stellen im Gebäude Wasserproben entnommen. In einzelnen Bereichen soll das Trinkwasser weiterhin mittel bis hoch mit Legionellen belastet sein. Eine endgültige Entwarnung gibt es damit bislang nicht.

Das Gesundheitsamt behält die Situation weiterhin im Blick. Welche konkreten Einschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner aktuell noch gelten, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Rund 40.000 Euro in Maßnahmen investiert

Seit dem ersten Nachweis wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Belastung im Trinkwassersystem des Metropolis-Hochhauses zu reduzieren. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sollen dafür rund 40.000 Euro investiert worden sein.

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Legionellen können sich insbesondere in Warmwassersystemen vermehren. Ein gesundheitliches Risiko entsteht vor allem dann, wenn belastete Wassertröpfchen eingeatmet werden, etwa beim Duschen. Wann es im Metropolis-Hochhaus eine vollständige Entwarnung geben kann, ist derzeit noch offen.

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