
Bei einem Verkehrsunfall auf der A46 in Düsseldorf sind am frühen Dienstagmorgen zwei Menschen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Feuerwehr Düsseldorf waren ein Pkw und ein Lkw an dem Unfall beteiligt. Die Einsatzkräfte mussten Menschen mit technischem Gerät aus einem Fahrzeug befreien. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Neuss zwischen den Anschlussstellen Düsseldorf-Eller und Düsseldorf-Holthausen. Zeitweise waren sämtliche Fahrstreifen gesperrt. Im morgendlichen Verkehr entstanden erhebliche Behinderungen und Rückstaus auf der A46.
Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf erhielt die Meldung über den Verkehrsunfall am Dienstag, 8. September 2026, um 5.51 Uhr. Ausgelöst wurde die Meldung nach Angaben der Feuerwehr über ein automatisches eCall-System. Mehrere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst wurden daraufhin auf die A46 geschickt.
Der Unfallort lag zwischen Düsseldorf-Eller und Düsseldorf-Holthausen in Fahrtrichtung Neuss. In den überregionalen Verkehrsmeldungen wird dieser Abschnitt auch als Fahrtrichtung von Wuppertal nach Düsseldorf geführt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand fest, dass ein Pkw und ein Lastwagen zusammengestoßen waren.
Zum genauen Ablauf der Kollision gab es am Dienstagvormittag zunächst keine gesicherten Angaben. Auch dazu, welches Fahrzeug sich unmittelbar vor dem Zusammenstoß auf welchem Fahrstreifen befand, lagen zunächst keine bestätigten Informationen vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Angaben zu einer möglichen Verantwortung eines der Beteiligten waren zunächst nicht bekannt.
Die Rettungsarbeiten waren aufwendig. Zwei Personen konnten sich nach Angaben der Feuerwehr nicht selbstständig aus einem Fahrzeug befreien. Die Einsatzkräfte setzten hydraulische Rettungsgeräte ein, während parallel die medizinische Versorgung der Betroffenen begann.
Der Rettungsdienst kümmerte sich am Unfallort um mehrere Personen. Zwei Menschen wurden schwer verletzt und anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Angaben zu Alter und Geschlecht der Schwerverletzten lagen zunächst nicht gesichert vor. Auch über die genaue Art ihrer Verletzungen machte die Feuerwehr keine Angaben.
Insgesamt waren rund 30 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Nach etwa einer Stunde konnten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr zu ihren Standorten zurückkehren. Für den Verkehr waren die Folgen allerdings länger zu spüren.
Verkehrsmeldungen wiesen um 6.07 Uhr darauf hin, dass zwischen Düsseldorf-Eller und Düsseldorf-Holthausen der linke, der mittlere und der rechte Fahrstreifen gesperrt waren. Damit stand auf diesem Abschnitt in Richtung Düsseldorf und Neuss zunächst kein regulärer Fahrstreifen zur Verfügung.
Die Sperrung traf damit den beginnenden Berufsverkehr. Auf der Zufahrt nach Düsseldorf bildeten sich Rückstaus. Gegen 8.29 Uhr wurde unter anderem zwischen dem Kreuz Hilden und dem Dreieck Düsseldorf-Süd ein Stau von zwei Kilometern gemeldet. Darüber hinaus gab es auf weiteren Abschnitten der A46 in Richtung Düsseldorf stockenden Verkehr. Eine amtlich bestätigte maximale Gesamtlänge des Rückstaus lag zunächst nicht vor.
Um 8.32 Uhr wurde für den eigentlichen Unfallabschnitt zwischen Düsseldorf-Eller und Düsseldorf-Holthausen gemeldet, dass alle Fahrbahnen wieder frei waren. Damit war die unmittelbare Sperrung dort am Morgen aufgehoben. Rückstaus können sich nach einer solchen Freigabe allerdings erst mit Verzögerung abbauen.
Die Auswirkungen des Unfalls waren auch deshalb deutlich zu spüren, weil die A46 zu den wichtigen Verkehrsachsen im südlichen Düsseldorfer Stadtgebiet gehört. Sie verbindet unter anderem den Raum Wuppertal über Düsseldorf mit Neuss und dem weiteren Verlauf in Richtung Heinsberg. Die Autobahn GmbH beschreibt die Strecke als West-Ost-Verbindung, deren westlicher Abschnitt von Heinsberg über Düsseldorf bis nach Wuppertal führt.
Besonders das Autobahndreieck Düsseldorf-Süd ist ein bedeutender Verkehrsknoten zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Köln. Der Abschnitt zwischen dem Dreieck und Düsseldorf-Eller wurde in den vergangenen Jahren ausgebaut, um die dort zusammenlaufenden Verkehrsströme besser zu bewältigen.
Eine vollständige Sperrung auf dem anschließenden Abschnitt zwischen Eller und Holthausen kann deshalb in kurzer Zeit Auswirkungen auf den Verkehr aus Richtung Wuppertal und Hilden haben. Am Dienstagmorgen fiel der Unfall zudem in eine Zeit, in der der Pendlerverkehr in Richtung Düsseldorf bereits deutlich zunimmt.
Wie es zu dem Zusammenstoß zwischen Pkw und Lkw kam, war am Dienstagvormittag noch ungeklärt. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen. Zu Geschwindigkeit, möglichen Fahrstreifenwechseln oder anderen Umständen vor der Kollision gab es zunächst keine gesicherten Angaben.
Offiziell bestätigt war zunächst nur, dass zwei Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren und zwei Menschen schwere Verletzungen erlitten. Weitergehende Angaben zu den Beteiligten oder zum konkreten Kollisionsablauf lagen zunächst nicht vor.
Für Autofahrer normalisierte sich die Situation im unmittelbaren Unfallbereich im Laufe des Morgens. Gegen 8.32 Uhr waren die zuvor gesperrten Fahrstreifen zwischen Eller und Holthausen wieder freigegeben. Damit endete eine mehrstündige Verkehrsbehinderung auf einer der wichtigen Zufahrten in das Düsseldorfer Stadtgebiet.
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