
Münster. Bei Schwerpunktkontrollen im Umfeld des Münsteraner Hauptbahnhofs hat die Polizei zahlreiche Personen überprüft und mehrere Verstöße festgestellt. Gemeinsam mit der Bundespolizei kontrollierten Einsatzkräfte am Dienstagnachmittag, 8. September, vor allem den Bereich rund um die Engelenschanze. Dabei wurden unter anderem Drogen und Bargeld sichergestellt.
Nach Angaben der Polizei Münster gingen den Kontrollen kurzfristige Observationen voraus. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere mutmaßliche Drogengeschäfte fest. Anschließend wurden gezielt Personen kontrolliert und weitere Maßnahmen eingeleitet.
Ein eingesetzter Diensthund fand zudem weitere Betäubungsmittel in Grünanlagen im Umfeld. Die Polizei machte keine näheren Angaben dazu, um welche Drogen oder welche Mengen es sich handelte.
Die Bilanz der Schwerpunktkontrollen in Münster fällt umfangreich aus. Insgesamt stellte die Polizei 38 Personalien fest und sprach ebenso viele Platzverweise aus. Hinzu kamen vier Strafanzeigen.
Außerdem verzeichneten die Einsatzkräfte neun Sicherstellungen von Betäubungsmitteln und Bargeld. Zwei Personen erhielten Bereichsbetretungsverbote. Darüber hinaus wurden eine Aufenthaltsermittlung und eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt.
Die Polizei Münster wertet die Schwerpunktkontrollen als Teil ihrer Maßnahmen gegen Kriminalität im öffentlichen Raum. Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf erklärte, dass solche Einsätze ein Bestandteil der Sicherheitsstrategie für das Bahnhofsquartier seien.
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