
Bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten steht am Freitagabend eine Folge mit mehreren wichtigen Entwicklungen an. RTL zeigt am 11. September 2026 um 19:40 Uhr die GZSZ Folge 8606 Brandsatz. Die Ausgabe läuft bis 20:15 Uhr und ist damit für einen 35-minütigen Programmplatz angesetzt. Es handelt sich um die Free-TV-Premiere. Bei RTL+ war die Folge bereits vorab verfügbar. Gleichzeitig führt RTL mit Benni eine neue Figur in den Kiez ein.
Im Mittelpunkt der fiktiven Handlung stehen am Freitag mehrere Geschichten, die bereits in den vergangenen Folgen vorbereitet wurden. Besonders belastet ist Julian Kaltenbach. Sein Stiefvater Richard Kaltenbach hat einen lange zurückliegenden Konflikt wieder hervorgeholt. RTL hatte im Vorfeld bereits angedeutet, dass die Vergangenheit der Familie mit einem Ereignis um Valentin zusammenhängt, der damals noch ein Kind war. Wie Julian mit der erneuten Konfrontation umgeht, gehört zum Kern der heutigen Folge.
Die Figuren werden von Onno Buß als Julian, Anna-Katharina Fecher als Matilda und Stephan Schill als Richard Kaltenbach gespielt. Der Familienkonflikt gehört derzeit zu den größeren GZSZ-Handlungssträngen. Richard benötigt in der Serienhandlung finanzielle Unterstützung für seine Geschäfte in Spanien, während Matilda und Julian als Mitglieder der Geschäftsführung der Gerner Group Einfluss auf seine Finanzierung haben. Die Ablehnung seiner Wünsche hat das ohnehin schwierige Verhältnis weiter verschärft.
Parallel rückt die Beziehung zwischen Jonas und Johanna in den Fokus. In der fiktiven GZSZ-Handlung steht Nihat wegen veruntreuter Bankgelder unter Druck von Jo Gerner. Gerner verlangt von ihm, Johannas Future-Campus-Projekt innerhalb der Gerner Financial Group zu sabotieren. Dafür versucht Nihat, sich enger in Johannas berufliches Umfeld einzubringen. Jonas bemerkt die wachsende Nähe und wird misstrauisch.
Damit stehen in diesem Teil der Folge Timur Ülker als Nihat, Charlott Reschke als Johanna und Felix van Deventer als Jonas im Mittelpunkt. Wolfgang Bahro spielt Jo Gerner, der im Hintergrund die Bedingungen für Nihats Vorgehen geschaffen hat. Die heutige Folge führt diesen Konflikt weiter, ohne dass RTL in seiner Vorschau den Ausgang vorwegnimmt.
Eine größere Veränderung gibt es zugleich bei John Bachmann. Sein Sohn Benni kommt aus Kanada nach Berlin. Gespielt wird der Neuzugang von Julian Krenn, der ab der heutigen Folge 8606 zum GZSZ-Cast gehört. Für John beginnt damit ein neuer Familienabschnitt. Benni ist mit seiner Mutter in Kanada aufgewachsen und trifft nun erstmals in Berlin auf das alltägliche Leben seines Vaters.
John, gespielt von Felix von Jascheroff, versucht in der heutigen Serienhandlung außerdem, die Spannungen innerhalb der Familie zu entschärfen. Emily und Laura stellen ihren Streit wegen Jessica zumindest vorübergehend zurück. Die Ankunft von Benni sorgt nach den RTL-Angaben für eine leichtere Stimmung, bringt aber zugleich neue Unruhe in die Familie. Anne Menden spielt Emily, Chryssanthi Kavazi ist als Laura zu sehen. Emily ist erst seit Anfang dieser Woche wieder im TV-Kiez, nachdem Anne Menden mehrere Monate nicht in der Serie zu sehen gewesen war.
Der Einstieg von Julian Krenn ist damit die auffälligste personelle Besonderheit von Folge 8606. RTL bewirbt Brandsatz nicht als Jubiläumsfolge. Stattdessen beginnt mit Benni ausdrücklich eine neue Geschichte innerhalb der Bachmann-Familie.
Obwohl die Serienhandlung in einem fiktiven Kiez in Berlin-Mitte spielt, liegt der zentrale Produktionsstandort von Gute Zeiten, schlechte Zeiten in Potsdam-Babelsberg. Produziert wird die Daily von UFA Serial Drama. Bereits seit 1995 entstehen die Folgen in Babelsberg. Auch der Kolle-Kiez als große Außenkulisse befindet sich auf dem Gelände des Studio Babelsberg.
Die Produktion ist dort weiterhin fest verankert. Die UFA bestätigte 2026, dass Produktion und Postproduktion von GZSZ am Standort Studio Babelsberg gebündelt werden. Seit Anfang 2026 erprobt die Produktion dort außerdem Virtual-Production-Technik für die tägliche Serienherstellung.
RTL+ weist für GZSZ eine reguläre Episodenlänge von rund 23 Minuten aus. Im linearen RTL-Programm nimmt die heutige Ausgabe den Zeitraum von 19:40 bis 20:15 Uhr ein. Die Differenz ergibt sich aus dem längeren Fernsehprogrammplatz einschließlich der Unterbrechungen.
Für die am Donnerstag, 10. September, ausgestrahlte Folge 8605 Bewährungsprobe liegen bereits vorläufig gewichtete AGF-Daten vor. Die Reichweite beim Gesamtpublikum lag bei 1,312 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Der Marktanteil lag bei 7,4 Prozent.
In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag die Reichweite bei 327.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Der Marktanteil lag bei 13,6 Prozent. Bei den 14- bis 59-Jährigen lag die Reichweite bei 559.000, der Marktanteil lag bei 9,9 Prozent. Die Daten stammen aus der AGF-Videoforschung und sind als vorläufig gewichtete TV-Daten ausgewiesen.
Auch im Streaming bleibt die Marke GZSZ stark. Für die letzte Augustwoche wies die AGF eine Streaming-Nettoreichweite von 1,109 Millionen Menschen für die Programmmarke Gute Zeiten, schlechte Zeiten aus. Damit erreichte die Serie in dieser Auswertung einen neuen Höchstwert seit Einführung dieser Programmmarken-Daten. Diese Kennzahl ist allerdings nicht direkt mit der durchschnittlichen linearen TV-Reichweite einer einzelnen Folge vergleichbar.
Wer Folge 8606 nicht erst im Free-TV sehen wollte, konnte Brandsatz schon seit Freitag, 4. September, bei RTL+ abrufen. RTL bietet neue GZSZ-Folgen sieben Tage vor der jeweiligen TV-Ausstrahlung an. Für Folge 8606 nannte RTL ausdrücklich den 4. September ab 19:40 Uhr als Start des Vorablaufs.
Im linearen Fernsehen folgt die Free-TV-Premiere nun am Freitag, 11. September, um 19:40 Uhr bei RTL. Die nächste reguläre Folge trägt den Titel Kampfansage und ist für Montag, 14. September, angekündigt.
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