Holzeimer brennt auf Saunaofen und zwingt 56 Gäste aus Hotel

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein brennender Holzeimer auf einem Saunaofen hat in Hof in Oberfranken einen Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften ausgelöst. 56 Gäste mussten das Hotel vorübergehend verlassen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei beziffert den entstandenen Sachschaden auf rund 5.000 Euro und ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen Unbekannt.

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Der Vorfall ereignete sich nicht am Montag, sondern bereits am Sonntagabend, 20. September 2026. Gegen 20 Uhr schlug die Brandmeldeanlage im Saunabereich eines Hotels in der Kreuzsteinstraße an. Dort befindet sich das DORMERO Hotel Hof mit 112 Zimmern sowie einem Fitness- und Wellnessbereich.

Feuerwehr findet stark verrauchte Sauna

Nach Angaben der Polizei rückten nach dem Alarm Einsatzkräfte zu dem Hotel aus. Die Feuerwehr traf im Saunabereich auf starke Rauchentwicklung. In der Sauna brannte ein Holzeimer, der auf einem eingeschalteten Saunaofen stand. Die Feuerwehr löschte den Eimer und begann anschließend damit, die betroffenen Räume zu belüften.

Nach den bisherigen Ermittlungen soll ein bislang unbekannter Saunabesucher den Holzeimer auf den laufenden Ofen gestellt haben. Dort fing der Eimer Feuer. Diese Darstellung entspricht dem derzeitigen Ermittlungsstand der Polizei. Wer den Eimer auf den Ofen stellte und unter welchen genauen Umständen dies geschah, war am Montag zunächst nicht geklärt.

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Anhaltspunkte für eine absichtliche Brandlegung lagen nach Angaben der Polizei zunächst nicht vor. Die Polizeiinspektion Hof nahm Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen Unbekannt auf.

56 Hotelgäste müssen Gebäude verlassen

Die Rauchentwicklung führte dazu, dass insgesamt 56 Gäste das Hotel verlassen mussten. Nach Angaben der Polizei dauerte die Räumung für die Betroffenen etwa zwei Stunden. Nachdem die Feuerwehr die Räume belüftet hatte, konnten die Gäste wieder in ihre Zimmer zurückkehren.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei meldete ausdrücklich keine Personenschäden. Damit blieb der Einsatz trotz der erheblichen Rauchentwicklung auf den betroffenen Gebäudebereich und die vorübergehende Evakuierung beschränkt.

Wie viele Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Polizeibeamte insgesamt eingesetzt waren, ging aus der veröffentlichten Polizeimeldung zunächst nicht hervor. Auch eine gesonderte amtliche Angabe der Feuerwehr zur Zahl der eingesetzten Fahrzeuge oder Kräfte lag zunächst nicht vor.

Schaden von rund 5.000 Euro

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Welche Teile der Sauna neben dem Holzeimer und dessen unmittelbarer Umgebung beschädigt wurden, wurde zunächst nicht näher aufgeschlüsselt.

Die Brandmeldeanlage war gegen 20 Uhr angesprungen und hatte damit den Einsatz ausgelöst. Die Feuerwehr konnte das Feuer anschließend löschen und den verrauchten Bereich lüften. Dass die 56 Gäste nach ungefähr zwei Stunden wieder in ihre Zimmer zurückkehren konnten, spricht dafür, dass eine längerfristige Räumung des Hotels nicht erforderlich war. Eine amtliche Angabe zur exakten Gesamtdauer des Einsatzes wurde zunächst nicht veröffentlicht.

Das betroffene Hotel liegt zentral in Hof. Die öffentlich angegebene Anschrift des DORMERO Hotels Hof lautet Kreuzsteinstraße 10. Der Betreiber nennt für das Haus 112 Zimmer, vier Tagungsräume sowie einen Fitness- und Wellnessbereich.

Polizei ermittelt gegen unbekannte Person

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht nun die Frage, wie der Holzeimer auf den eingeschalteten Saunaofen gelangte. Nach dem bisherigen Stand geht die Polizei davon aus, dass ein unbekannter Saunabesucher ihn dort abgestellt hatte. Hinweise darauf, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde, gab es zunächst nicht.

Die Ermittlungen werden deshalb wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung gegen Unbekannt geführt. Daraus folgt noch keine Feststellung, dass eine bestimmte Person tatsächlich strafrechtlich verantwortlich ist. Weitere Einzelheiten zu einem möglichen Verursacher veröffentlichte die Polizei zunächst nicht.

Der Einsatz zeigt zugleich die Bedeutung technischer Brandschutzsysteme in größeren Beherbergungsbetrieben. Im konkreten Fall löste die Brandmeldeanlage im Saunabereich Alarm aus, bevor die Einsatzkräfte die stark verrauchte Sauna und den brennenden Eimer vorfanden. Für die Gäste endete der Vorfall ohne Verletzungen. Nach der Belüftung des Gebäudes konnten sie ihren Aufenthalt fortsetzen.

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