
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Wilhelmshaven sind am Dienstagabend sechs Menschen verletzt worden. Ein Streifenwagen der Polizei und das Auto einer 30 Jahre alten Frau stießen auf der Friedrich-Paffrath-Straße zusammen. Die Frau und ihre drei Kinder erlitten schwere Verletzungen. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt.
Nach den bisherigen Angaben wollte der Streifenwagen abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Wagen der Familie. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das private Auto von der Fahrbahn geschleudert. Die vier Insassen wurden anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
In dem privaten Wagen saßen die 30-jährige Fahrerin und ihre drei Kinder im Alter von zwei, neun und zehn Jahren. Alle vier wurden nach den bislang vorliegenden Angaben schwer verletzt.
Auch die beiden Polizeibeamten im Streifenwagen erlitten Verletzungen. Diese wurden als leicht eingestuft. Sie wurden ebenfalls medizinisch versorgt. Damit wurden bei dem Unfall insgesamt sechs Menschen verletzt, vier davon schwer.
Zur weiteren gesundheitlichen Entwicklung der Verletzten lagen am Mittwochmorgen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Auch dazu, in welche Kliniken die Betroffenen gebracht wurden, wurden zunächst keine näheren Informationen veröffentlicht.
Von besonderer Bedeutung für die Rekonstruktion des Unfalls ist der Betriebszustand des Polizeifahrzeugs. Nach den bislang vorliegenden Angaben befand sich der Streifenwagen zum Zeitpunkt der Kollision nicht auf einer Einsatzfahrt. Damit handelte es sich nicht um eine Fahrt unter Nutzung von Sonderrechten im Zusammenhang mit einem dringenden Einsatz.
Nach dem bisherigen Stand wollte das Polizeifahrzeug auf der Friedrich-Paffrath-Straße abbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden Pkw. Wie genau es dazu kam, ist Gegenstand der weiteren Unfallaufnahme. Zu möglichen strafrechtlichen oder dienstrechtlichen Konsequenzen lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Eine abschließende Bewertung der Verantwortlichkeit ist damit nicht verbunden. Bei Verkehrsunfällen werden der genaue Ablauf, mögliche Verkehrsverstöße und weitere Einflussfaktoren regelmäßig erst anhand von Spuren, Fahrzeugschäden und Aussagen der Beteiligten ermittelt.
Der Zusammenstoß war so heftig, dass das Auto der Familie nach der Kollision gegen eine seitliche Erhebung beziehungsweise einen Böschungsbereich geschleudert wurde. An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand nach den bislang verbreiteten Angaben Totalschaden.
Der genaue Ablauf des Unfalls vom Dienstagabend ist noch nicht abschließend geklärt. Fest steht nach dem bisherigen Stand, dass der Streifenwagen und das entgegenkommende Fahrzeug beim Abbiegevorgang kollidierten und insgesamt sechs Menschen verletzt wurden.
Offiziell bestätigt war zunächst auch, dass der Streifenwagen nicht auf einer Einsatzfahrt unterwegs war. Darüber hinausgehende Angaben zu Geschwindigkeit, Verkehrsregelung an der Unfallstelle oder möglichen weiteren Ursachen lagen zunächst nicht gesichert vor.
Damit richtet sich der weitere Blick vor allem auf die Rekonstruktion des Zusammenstoßes und den Gesundheitszustand der vier schwer verletzten Familienmitglieder. Neue Angaben zum Zustand der Mutter und ihrer Kinder waren am Mittwochmorgen zunächst nicht bekannt.






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