Radfahrerin stirbt bei schwerem Unfall auf der A66

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

Teilen:

Auf der Autobahn 66 in Hessen ist in der Nacht zum Freitag eine Fahrradfahrerin tödlich verunglückt. Die Frau wurde auf der Fahrbahn zunächst von einem Auto erfasst. Anschließend kam es zu weiteren Zusammenstößen mit nachfolgenden Fahrzeugen. Nach Angaben der Polizei waren insgesamt 14 Fahrzeuge an dem Geschehen beteiligt. Warum die Frau mit ihrem Fahrrad auf der Autobahn unterwegs war, blieb am Freitagmorgen unklar.

Der tödliche Unfall auf der A66 ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Westhessen am Freitag, 2. Oktober 2026, gegen 0.20 Uhr. Die Polizei ordnete den Unfall dem Bereich Hochheim zu. Weitere Angaben zum Unfallort verorten die Stelle auf der A66 in Fahrtrichtung Frankfurt im Abschnitt zwischen Wallau und dem Wiesbadener Kreuz.

Autofahrer erfasst Radfahrerin auf linker Fahrspur

Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein Autofahrer auf dem linken Fahrstreifen der A66 von Wiesbaden in Richtung Frankfurt unterwegs. Dort kam es zum Zusammenstoß mit der Radfahrerin. Die Frau befand sich nach ersten Ermittlungen ebenfalls auf der Fahrbahn. Anschließend wurden sie und ihr Fahrrad von weiteren herannahenden Fahrzeugen erfasst. Die Radfahrerin starb noch an der Unfallstelle.

Die Polizei stellte insgesamt 14 am Unfall beteiligte Fahrzeuge fest. Damit handelt es sich nicht lediglich um einen einzelnen Zusammenstoß zwischen einem Auto und der Radfahrerin. Mehrere Fahrzeuge waren anschließend in das Unfallgeschehen verwickelt. Angaben zu weiteren Verletzten lagen am frühen Freitagmorgen zunächst nicht vor.

Wie die Frau auf die Autobahn gelangte und weshalb sie dort mit einem Fahrrad unterwegs war, war zunächst nicht bekannt. Auch zum genauen Ablauf unmittelbar vor dem ersten Zusammenstoß gab es am Morgen noch keine abschließenden Angaben. Polizei und Staatsanwaltschaft nahmen Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

Gutachter soll Unfallhergang rekonstruieren

Für die Rekonstruktion des Geschehens wurde ein Gutachter hinzugezogen. Damit sollen unter anderem die Abfolge der Zusammenstöße und die Bewegungen der beteiligten Fahrzeuge untersucht werden. Die Unfallstelle musste dafür umfangreich aufgenommen werden.

Die Polizei sucht zudem nach Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall oder die Radfahrerin zuvor auf der A66 beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizeiautobahnstation Wiesbaden unter der Telefonnummer 0611 345-4140 entgegen.

Zum Alter und zur Identität der verstorbenen Frau machte die Polizei in ihrer ersten Mitteilung keine näheren öffentlich bekannten Angaben. Auch zu möglichen Umständen vor ihrer Fahrt auf die Autobahn lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

A66 zwischen Wallau und Wiesbadener Kreuz gesperrt

Für die Unfallaufnahme, die Arbeit des Gutachters und die Bergung der beteiligten Fahrzeuge wurde die A66 in dem betroffenen Bereich gesperrt. Nach Angaben der Hessenschau bestand die Sperrung am Freitagmorgen zwischen Wallau und dem Wiesbadener Kreuz weiterhin. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Wiesbaden-Nordenstadt abgeleitet. Die Polizei rechnete zunächst damit, dass die Arbeiten noch während des gesamten Morgens dauern könnten.

Die Sperrung traf damit eine wichtige Verbindung im Rhein-Main-Gebiet. Die A66 verbindet unter anderem Wiesbaden mit dem Raum Frankfurt. Bereits in den frühen Morgenstunden kam es durch die Sperrung zu Verkehrsbehinderungen. Gegen 8 Uhr wurde auf der Strecke in Richtung Frankfurt ein Rückstau von mehreren Kilometern gemeldet.

Eine Verkehrsmeldung wies kurz nach Mitternacht ebenfalls auf die Sperrung der A66 zwischen Wallau und dem Wiesbadener Kreuz in Fahrtrichtung Frankfurt hin. Autofahrer wurden aufgefordert, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Ursache für Fahrt auf der Autobahn weiter offen

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht neben dem konkreten Unfallablauf die Frage, wie und warum die Radfahrerin auf die A66 gelangte. Offiziell bestätigt war am Freitagmorgen lediglich, dass sie sich auf der Autobahn befand und dort von einem Fahrzeug erfasst wurde. Die genauen Hintergründe blieben zunächst offen.

Auch eine abschließende Rekonstruktion der Beteiligung der 14 Fahrzeuge lag zunächst nicht vor. Die weiteren Ermittlungen werden von Polizei und Staatsanwaltschaft geführt. Erkenntnisse des hinzugezogenen Gutachters könnten dabei helfen, die zeitliche Abfolge des Unfalls genauer zu bestimmen.

Teilen:

Münster Map
Zum Aktivieren tippen
Route anzeigen

Mehr Beiträge:

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu