
„Ninja Warrior Germany“ startet am heutigen Freitag, 2. Oktober 2026, in seine elfte Staffel. RTL zeigt die erste neue Folge ab 20:15 Uhr. Für den Auftakt hat der Sender nicht nur den Parcours verändert. Auch vor und neben den Hindernissen beginnt eine neue Phase der seit 2016 ausgestrahlten Show.
Staffel 11 umfasst zehn neue Folgen. Die heutige Ausgabe ist die erste von sechs Vorrunden. Sie ist im linearen Fernsehen bis 23:15 Uhr angesetzt und hat damit eine Programmlänge von drei Stunden. Auf RTL+ können die neuen Folgen bereits vor ihrer jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen abgerufen werden.
Die auffälligste Änderung betrifft den Wettbewerb in den Vorrunden. Erstmals gibt es am Ende jeder Vorrundenshow einen zusätzlichen Speed-Duell-Parcours. Dafür treten die besten Athletinnen und Athleten der jeweiligen Ausgabe direkt gegeneinander an.
Für die Sieger dieser Duelle geht es unmittelbar um den Einzug ins Finale. Damit ergänzt RTL das bisherige Qualifikationsprinzip um einen direkten Zweikampf. Schon während der sechs Vorrunden kann sich damit entscheiden, wer ohne den üblichen weiteren Qualifikationsweg einen Platz in den Finalshows erhält.
Auch bei den Hindernissen kündigt RTL Veränderungen an. Mehrere Aufgaben sollen erstmals innerhalb des internationalen „Ninja Warrior“-Formats eingesetzt werden. Zudem wurde die Mega Wall erneut verändert. Der Sender spricht für die elfte Staffel von einer Rekordhöhe, nennt in seiner Ankündigung allerdings keine konkrete neue Meterangabe.
Für die Teilnehmer bleibt das übergeordnete Ziel unverändert. Wer im großen Finale alle vier Stages einschließlich des Mount Midoriyama erfolgreich absolviert, gewinnt den Titel „Ninja Warrior Germany 2026“ und 300.000 Euro. Für „Last Man Standing“ und „Last Woman Standing“ sind jeweils 25.000 Euro vorgesehen.
Besonders deutlich fällt der personelle Wechsel aus. Jan Köppen bleibt der Sendung erhalten, bekommt in Staffel 11 aber zwei neue Kollegen. Wolff Fuss kommentiert die Läufe gemeinsam mit Köppen. Anna Fleischhauer übernimmt als Field-Reporterin die Gespräche direkt am Parcours.
Damit endet die langjährige Besetzung mit Frank Buschmann und Laura Wontorra. Buschmann hatte sich nach der zehnten Staffel verabschiedet. Auch Wontorra gehört dem Moderationsteam der neuen Staffel nicht mehr an. Beide waren seit dem Start der deutschen Ausgabe im Jahr 2016 eng mit dem Format verbunden.
Für Wolff Fuss ist die Aufgabe eine weitere Rolle neben seiner Arbeit als Sportkommentator. Fleischhauer kommt ebenfalls aus der Sportberichterstattung von RTL. Die elfte Staffel ist damit die erste reguläre Staffel von „Ninja Warrior Germany“ ohne die bisherige Dreierkonstellation aus Köppen, Buschmann und Wontorra.
Die erste Ausgabe trägt keinen gesonderten Episodentitel und wird im Programm schlicht als „Folge 1“ geführt. Als Regisseur ist Knut Fleischmann angegeben. Produziert wird „Ninja Warrior Germany“ von RTL Studios im Auftrag von RTL. Die Sendung entsteht in Köln.
Inhaltlich steht zum Auftakt die erste Vorrunde im Mittelpunkt. Zum Teilnehmerfeld der elften Staffel gehört auch der frühere Skisprung-Olympiasieger Sven Hannawald, der erneut am Parcours antritt.
Die Staffelstruktur ist bereits festgelegt. Nach den sechs Vorrunden folgen die entscheidenden Shows auf dem Weg zum Mount Midoriyama. Insgesamt sind zehn Folgen angekündigt.
Die neue Staffel beginnt knapp zehn Monate nach dem Finale der zehnten Ausgabe. Am 12. Dezember 2025 sahen durchschnittlich 1,85 Millionen Menschen das damalige Staffelfinale. Beim Gesamtpublikum lag der Marktanteil bei 8,8 Prozent.
Bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Sendung auf 580.000 Zuschauer. Der Marktanteil lag bei 15,9 Prozent. Damit erreichte das Finale in dieser Altersgruppe den besten Wert der damaligen Staffel.
Sportlich endete die Jubiläumsstaffel mit Philipp als „Last Man Standing“. Der Mount Midoriyama wurde jedoch nicht vollständig bezwungen, sodass der Hauptpreis von 300.000 Euro nicht vergeben wurde.
„Ninja Warrior Germany“ basiert auf dem japanischen Parcoursformat „Sasuke“, das seit 1997 ausgestrahlt wird. Die deutsche Version startete 2016. Das Grundprinzip besteht darin, unterschiedlich aufgebaute Hindernisstrecken möglichst vollständig und in bestimmten Wettbewerbsphasen möglichst schnell zu überwinden.
Deutschland gehört inzwischen zu den Ländern mit den meisten Staffeln der internationalen Formatfamilie. Nach Japan und den USA erreichte die deutsche Ausgabe 2025 als eines der ersten Länder die Marke von zehn Staffeln.
Mit Staffel 11 verändert RTL nun gleich mehrere Bestandteile des Formats, ohne das zentrale Wettbewerbsprinzip aufzugeben. Die Premiere läuft heute von 20:15 bis 23:15 Uhr bei RTL. Parallel bleibt die Ausgabe über RTL+ verfügbar.






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