Thundermother bringen neues Album 2027 auf große Europatour

Symbolbild: Mikrofon auf einer Bühne
Lestat (Jan Mehlich), CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

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Die schwedische Hardrock-Band Thundermother startet 2027 mit einem neuen Studioalbum und einer ausgedehnten Europatour. „Mothers of Thunder“ soll am 5. Februar 2027 bei Napalm Records erscheinen. Wenige Wochen später führt die gleichnamige Tour durch zahlreiche europäische Städte. In Deutschland sind nach aktuellem Stand 14 Konzerte geplant, hinzu kommen drei Auftritte in Österreich und einer in der Schweiz. Die Thundermother Tour 2027 beginnt für das deutschsprachige Publikum am 20. Februar in Köln.

Album und Tourdaten wurden am 25. September öffentlich gemacht. Der exklusive Eventim-Vorverkauf für die Tour wurde für den 28. September um 11 Uhr angekündigt. Einzelne Spielstätten nutzen daneben weitere Vorverkaufssysteme. Der Colos-Saal in Aschaffenburg nennt beispielsweise einen Reservix-Start am 30. September um 11 Uhr.

14 Konzerte von Köln bis Leipzig

Der Deutschlandabschnitt erstreckt sich von Ende Februar bis Ende März. Für die erste Hälfte der Tour ist die ebenfalls aus Schweden stammende Band Bonafide als Support genannt. Später übernimmt The Karma Effect. Für Obertraubling wurde Thundermother im verbreiteten Tourplan ohne einen der beiden Tour-Supports ausgewiesen.

Aktuell bestätigt sind folgende Termine:

20. Februar 2027: Köln, Live Music Hall

21. Februar: Bochum, Zeche

23. Februar: Bensheim, Musiktheater Rex

24. Februar: Salzburg, Rockhouse

26. Februar: Obertraubling, Eventhall Airport

27. Februar: München, Backstage Werk

28. Februar: Memmingen, Kaminwerk

2. März: Zürich, Dynamo

3. März: Aschaffenburg, Colos-Saal

5. März: Stuttgart, Im Wizemann

6. März: Saarbrücken, Garage

7. März: Hannover, Capitol

19. März: Hamburg, Große Freiheit 36

20. März: Berlin, Festsaal Kreuzberg

21. März: Nürnberg, Hirsch

23. März: Linz, Posthof

26. März: Wien, SIMM City

27. März: Leipzig, Hellraiser

Damit umfasst der derzeit veröffentlichte Plan 14 Auftritte in Deutschland, drei in Österreich und einen in der Schweiz.

Bei den deutschen Eventim-Terminen werden Tickets derzeit ab 44,95 Euro angezeigt. Preise können je nach Spielstätte, Anbieter und Gebührenmodell abweichen. Für Aschaffenburg nennt der Veranstaltungsort beispielsweise 42 Euro inklusive Vorverkaufsgebühren im eigenen Verkauf.

„Mothers of Thunder“ wird das siebte Studioalbum

„Mothers of Thunder“ ist das siebte Studioalbum der Band und zugleich das erste reguläre Thundermother-Studioalbum bei Napalm Records. Das Label nennt den 5. Februar 2027 als weltweites Veröffentlichungsdatum. Insgesamt umfasst die Platte zwölf Stücke. Zu den Titeln gehören „Mothers of Thunder“, „Restless“, „Front Row Bangers“, „The Wet Blues“, „Stalker“, „Bimbo Boost“, „Get Up“, „Perfectly Miserable“, „Do I Need A Doctor“ und „Shake Your Money Maker“.

Als erste Vorab-Single erschien am 25. September „Bimbo Boost“. Der Song beschäftigt sich nach Angaben des Labels mit unterschiedlichen Erwartungen an das Aussehen weiblicher und männlicher Musiker auf der Bühne. Musikalisch greift die Band dabei das bekannte Grundmotiv von Deep Purples „Smoke On The Water“ auf, spielt die Tonfolge jedoch rückwärts. Weitere vorab veröffentlichte Singles des neuen Albums waren bis zum 3. Oktober zunächst nicht bestätigt.

Im zum Album verbreiteten Statement richtet die Band die Platte ausdrücklich an alte und neue Hörer. Ihr Aufruf dazu lautet knapp: „Play it loud, sing along“.

Produziert wurde „Mothers of Thunder“ von Søren Andersen in den Medley Studios. Andersen hatte bereits zuvor mit Thundermother gearbeitet. Die bei Bandcamp veröffentlichte Albumfassung führt Filippa Nässil an Gitarre und Backgroundgesang, Linnéa Vikström Egg an Gesang und Gitarre, Majsan Lindberg am Bass sowie Joan Massing am Schlagzeug auf.

Aktuelle Besetzung entstand nach dem Umbruch von 2023

Gitarristin Filippa Nässil ist Gründerin und konstante Schlüsselfigur der Band. Thundermother entstand 2009 in Schweden und entwickelte sich über mehrere Besetzungsphasen zu einer international tourenden Hardrock-Gruppe. Besonders einschneidend war der personelle Umbruch Anfang 2023. Damals schieden Sängerin Guernica Mancini, Bassistin Mona Lindgren und Schlagzeugerin Emlee Johansson aus. Mancini, Lindgren und Johansson gründeten anschließend gemeinsam The Gems.

Thundermother stellte sich danach neu auf. Linnéa Vikström Egg übernahm den Gesang, die bereits früher zur Band gehörende Majsan Lindberg kehrte am Bass zurück, und Joan Massing kam als Schlagzeugerin hinzu. Diese Besetzung nahm 2025 das Studioalbum „Dirty & Divine“ auf und besteht auch für „Mothers of Thunder“ fort. Napalm Records führt aktuell Nässil, Vikström Egg, Lindberg und Massing als Bandmitglieder.

Die heutige Formation knüpft an eine Bandgeschichte mit umfangreicher Live-Erfahrung an. Thundermother spielten unter anderem im Vorprogramm der Scorpions in Nordamerika und Europa, traten mit Judas Priest auf und waren bei Festivals wie Wacken Open Air, Summer Breeze und Sweden Rock zu sehen. 2026 erschien mit „Live’n’Alive“ das erste Livealbum der Gruppe.

Deutsche Charts bleiben ein wichtiger Markt für Thundermother

Den bislang größten Erfolg in den offiziellen deutschen Albumcharts erzielte Thundermother mit „Heat Wave“. Das Album erreichte 2020 Platz sechs. Die Offiziellen Deutschen Charts weisen den Einstieg auf Rang sechs für die Chartwoche vom 7. bis 13. August 2020 aus. Auch „Black And Gold“ erreichte später die deutschen Top Ten.

Das bislang letzte reguläre Studioalbum „Dirty & Divine“ erschien im Februar 2025. Für die deutschen Hauptcharts wird Rang 15 ausgewiesen. Napalm Records nennt zusätzlich Platz drei in den offiziellen deutschen Rock und Metal Charts. In Österreich erreichte das Album Rang 54, in der Schweiz Rang 46.

Mit „Mothers of Thunder“ verbindet die Band nun den nächsten Studiostart unmittelbar mit einer umfangreichen Konzertserie. Zwischen Albumveröffentlichung und dem ersten Deutschlandkonzert in Köln liegen lediglich gut zwei Wochen. Anschließend zieht die Tour bis Ende März durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, bevor weitere Termine unter anderem in Dänemark, Schweden und Norwegen folgen.

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