
Münster. Mecklenbeck bekommt am heutigen Sonntag mit dem Bummelflohmarkt Mecklenbeck erstmals einen eigenen dezentralen Stadtteilflohmarkt. Am 4. Oktober 2026 öffnen von 11 bis 17 Uhr zahlreiche private Verkaufsstellen im ganzen Stadtteil.
Nach den bislang veröffentlichten Angaben beteiligen sich mehr als 300 private Stände. Angeboten werden vor allem Kleidung, Spielzeug, Bücher, Hausrat und andere gebrauchte Gegenstände. Gewerblicher Verkauf ist ausgeschlossen, der Eintritt ist frei.
Anders als bei klassischen Flohmärkten gibt es keinen zentralen Veranstaltungsort. Die Verkaufsstände befinden sich überwiegend auf privaten Grundstücken. Öffentliche Flächen wie Gehwege, Parkbuchten oder Sackgassenenden dürfen nicht genutzt werden.
Ergänzt werden die Einzelstände durch mehrere sogenannte Mini-Märkte. Dort sind teilweise auch Waffeln, Bratwurst oder Kinderschminken angekündigt. Ein zusätzlicher kleiner Flohmarkt ist zudem am Hof Hesselmann geplant.
Zur Orientierung gibt es einen Lageplan mit Standliste sowie eine digitale Google-Maps-Karte. Gedruckte Pläne sollen an mehreren Stellen ausliegen.
Über eine zusätzliche digitale Angebotsübersicht können Verkäufer Bilder und Beschreibungen ihrer Waren einstellen. Besucher können dadurch bereits vorab nach bestimmten Artikeln suchen und ihre Route planen.
Wer die Anmeldefrist verpasst hat, darf nach Angaben der Veranstalter trotzdem auf dem eigenen Privatgrund verkaufen. Kurzfristige Stände erscheinen allerdings möglicherweise nicht mehr im gedruckten Plan.
Die Organisatorinnen empfehlen, möglichst mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Von Fahrten mit dem Auto zwischen den einzelnen Ständen wird wegen enger Wohnstraßen und zahlreicher Fußgänger abgeraten.
Genannt werden die Buslinien 10, 15 und 16. Als Park-and-Ride-Möglichkeit wird der Parkplatz an der Weseler Straße 351 empfohlen. Parkplätze direkt in Mecklenbeck sind begrenzt.
Der genehmigte Verkaufszeitraum reicht ausschließlich von 11 bis 17 Uhr. Private Verkäufer dürfen auch Snacks und Getränke anbieten, allerdings nicht mit Gewinnerzielungsabsicht.
Als Vorbilder für das Konzept nennen die Organisatorinnen ähnliche Stadtteilflohmärkte in Albachten, Roxel und Wolbeck. Eine Fortsetzung ist bereits geplant: Der nächste Bummelflohmarkt soll am 19. September 2027 stattfinden.
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