
Münster. Jetzt steht fest, was den Großeinsatz am Finanzamt Münster Ende September ausgelöst hat: Bei dem zunächst unbekannten weißen Pulver handelte es sich um Backpulver. Das berichtet der WDR am Mittwoch. Bereits zuvor hatten Laboruntersuchungen ergeben, dass von der Substanz keine Gefahr ausging. Offen ist allerdings weiterhin, wer den Umschlag in den Briefkasten des Finanzamts gelegt hat.
Zusammen mit dem Umschlag war in dem Briefkasten auch ein totes Nagetier gefunden worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Fundes dauern nach dem aktuellen Stand weiter an.
Der Fund hatte am 28. September einen umfangreichen Einsatz an der Friedrich-Ebert-Straße ausgelöst. Da zunächst unklar war, um welchen Stoff es sich handelte, wurde der Bereich abgesichert und die Substanz von Spezialkräften untersucht.
Zur Analyse waren unter anderem Spezialteams aus Dortmund und Essen nach Münster gekommen. Vor Ort ließ sich die Substanz zunächst nicht eindeutig bestimmen, weshalb Proben anschließend im Labor untersucht wurden.
Schon am folgenden Tag stand fest, dass keine gefährliche Substanz nachgewiesen worden war. Mit der nun erfolgten Identifizierung als Backpulver ist auch die Frage nach der Zusammensetzung geklärt.
Ungeklärt bleibt dagegen, wer den Umschlag und das tote Nagetier in den Briefkasten des Finanzamts gebracht hat und welches Motiv dahinterstand.
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