A20 bei Neubrandenburg: Diese Sperrung gilt bis kurz vor Weihnachten

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Auf der A20 bei Neubrandenburg müssen Autofahrer noch mehrere Wochen mit Einschränkungen rechnen. An der Anschlussstelle Neubrandenburg-Nord sind Verkehrsbeziehungen in Fahrtrichtung Stettin gesperrt. Die aktuelle Bauphase begann bereits am Montag, 5. Oktober 2026, um 12 Uhr und soll nach den derzeitigen Verkehrsdaten am 21. Dezember um 18 Uhr enden. Hintergrund ist eine umfangreiche Fahrbahnerhaltung zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg-Nord und Neubrandenburg-Ost. Die Arbeiten betreffen den Projektabschnitt zwischen Kilometer 251,370 und 265,000 auf beiden Richtungsfahrbahnen.

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Sperrung an Neubrandenburg-Nord läuft bereits seit Montag

Die A20-Sperrung Neubrandenburg-Nord ist damit keine erst am Mittwoch angekündigte zukünftige Einschränkung. Die entsprechende Verkehrsmeldung wurde für den 5. Oktober geführt, die Sperrung begann um 12 Uhr. Betroffen ist in Fahrtrichtung Rostock nach Stettin die Anschlussstelle Neubrandenburg-Nord. In den aktuellen Verkehrsdaten werden sowohl die Abfahrt von der A20 aus Richtung Altentreptow als auch die Auffahrt an Neubrandenburg-Nord in Richtung Stettin als gesperrt geführt. Als Ende dieser Bauphase ist der 21. Dezember 2026 um 18 Uhr angegeben.

Fahrtrichtung Lübeck bleibt an der Anschlussstelle nutzbar

Für Autofahrer ist die Fahrtrichtung entscheidend. Nach Angaben des NDR sind die Auf- und Abfahrt Neubrandenburg-Nord in Richtung Lübeck von dieser Sperrung nicht betroffen. Einschränkungen bestehen auf der anderen Autobahnseite in Richtung Stettin. Der NDR nennt für Autofahrer in dieser Fahrtrichtung die Anschlussstellen Altentreptow und Neubrandenburg-Ost als Alternativen. Eine darüber hinausgehende nummerierte Bedarfsumleitung mit einer veröffentlichten Straßenfolge ist in den vorliegenden aktuellen Angaben nicht ausgewiesen. Autofahrer sollten deshalb insbesondere bei Fahrten nach oder aus Neubrandenburg die gesperrten Rampen bei der Routenplanung berücksichtigen.

A20 selbst bleibt im Baustellenbereich befahrbar

Eine Vollsperrung der gesamten Autobahn zwischen Neubrandenburg-Nord und Neubrandenburg-Ost besteht nicht. Die aktuellen Verkehrsdaten führen Baustellenabschnitte in beiden Fahrtrichtungen. Für die Fahrtrichtung Rostock nach Stettin ist auf einem rund 6,8 Kilometer langen Abschnitt eine maximale Durchfahrtsbreite von 4,25 Metern angegeben. In der Gegenrichtung Stettin nach Rostock sind ebenfalls rund 6,8 Kilometer betroffen, dort beträgt die angegebene maximale Durchfahrtsbreite 5,75 Meter. Eine detaillierte Aufstellung einzelner dauerhaft gesperrter Fahrstreifen mit getrennten Zeitfenstern ist in der aktuellen Verkehrsmeldung nicht veröffentlicht.

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Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen wird erneuert

Grund der Einschränkungen ist die Fahrbahnerhaltung auf der A20. Der gesamte Projektbereich reicht von Kilometer 251,37 bis Kilometer 265,00 zwischen Neubrandenburg-Nord und Neubrandenburg-Ost und umfasst beide Richtungsfahrbahnen. Bereits im Juli war der Auftrag für die Straßenbauarbeiten vergeben worden. In der Vergabebekanntmachung wird ausdrücklich die Erneuerung der Fahrbahndecke auf diesem Abschnitt genannt. Der NDR beziffert die Investition der Autobahn GmbH für den Abschnitt auf rund 20 Millionen Euro. Damit handelt es sich um eine größere, länger vorbereitete Erhaltungsmaßnahme und nicht um eine kurzfristig angesetzte Reparatur.

Gesamtmaßnahme reicht über die aktuelle Sperrphase hinaus

Die jetzt geltenden Einschränkungen bis Dezember bilden nur einen Teil der längerfristigen Arbeiten. In den Verkehrsdaten ist für die aktuelle Bauphase der Zeitraum vom 5. Oktober bis zum 21. Dezember 2026 angegeben. Gleichzeitig wird für die Gesamtmaßnahme als Enddatum der 1. Dezember 2027 geführt. Daraus folgt nicht, dass die derzeit gesperrten Rampen bis Ende 2027 geschlossen bleiben. Für die aktuelle Rampensperrung gilt zunächst das Ende der jetzigen Bauphase am 21. Dezember. Welche Verkehrsführungen in späteren Bauabschnitten erforderlich werden, ist in den derzeitigen Angaben nicht im Einzelnen aufgeführt.

Arbeiten waren schon länger für 2026 vorgesehen

Auch die Bauarbeiten selbst sind keine überraschend neu entstandene Maßnahme. In einer Übersicht des Landes Mecklenburg-Vorpommern war die Fahrbahnerhaltung zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg-Nord und Neubrandenburg-Ost bereits unter den von der Autobahn GmbH für 2026 geplanten Maßnahmen aufgeführt. Ende Juli folgte die Vergabe der Straßenbauarbeiten für Kilometer 251 bis 265 auf beiden Richtungsfahrbahnen. Neu ist damit vor allem die konkrete, seit Anfang Oktober geltende Verkehrsführung.

Keine gesonderten Angaben zu Bus und Bahn

Zu Auswirkungen auf den Bus- oder Bahnverkehr enthalten die veröffentlichten Angaben zu dieser A20-Baumaßnahme keine konkreten Hinweise. Ebenso wurden zunächst keine belastbaren Prognosen zu zusätzlichen Fahrzeiten oder einem erwarteten Ausmaß von Staus veröffentlicht. Fest steht, dass Autofahrer die gesperrten Verkehrsbeziehungen an Neubrandenburg-Nord in Richtung Stettin nicht nutzen können und auf andere Anschlussstellen ausweichen müssen. Der NDR nennt dafür Altentreptow und Neubrandenburg-Ost. Für den überregionalen Verkehr bleibt die A20 im Bereich der Baustelle grundsätzlich passierbar, allerdings unter den für die Baustelle geltenden Einschränkungen.

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