Feuer an Frankfurter Schule: Mehr als 100 Einsatzkräfte und ein betroffenes Ukraine-Hilfslager

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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Ein Brand auf dem Gelände der Viktor-Frankl-Schule in Frankfurt am Main hat in der Nacht zum Freitag, 9. Oktober 2026, einen Großeinsatz ausgelöst. Mehr als 100 Feuerwehrkräfte waren im Stadtteil Dornbusch im Einsatz. Das Feuer brach in einem als Lager genutzten Gebäudebereich aus. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Besonders betroffen sein könnte die humanitäre Initiative „Frankfurt for Ukraine“, die an dem Standort Sachspenden für Hilfstransporte in die Ukraine sammelt.

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Brand in der Viktor-Frankl-Schule in Frankfurt am frühen Morgen

Das Feuer brach gegen 4 Uhr morgens in einem Gebäude an der Fritz-Tarnow-Straße aus. Nach Angaben der Feuerwehr lag der Brandherd in einem Lagerbereich im Erdgeschoss. Anwohner bemerkten den Brandgeruch und verständigten die Rettungskräfte. Die Feuerwehr rückte daraufhin mit einem größeren Aufgebot an.

Bei dem Brand in der Viktor-Frankl-Schule in Frankfurt gerieten zahlreiche gelagerte Gegenstände in Brand. Das erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Die Einsatzkräfte mussten sich unter Atemschutz Zugang zu den betroffenen Räumen verschaffen und brennendes Material ablöschen.

Nach bisherigen Erkenntnissen blieb das Feuer auf den betroffenen Gebäudebereich begrenzt. Eine Ausbreitung auf weitere Schulgebäude wurde nicht gemeldet.

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Über 100 Feuerwehrkräfte bei langwierigen Löscharbeiten

Die offenen Flammen waren am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr gelöscht. Damit war der Einsatz allerdings noch nicht abgeschlossen. In dem Lager befanden sich zahlreiche Gegenstände, die teilweise weiterglimmen konnten. Um auch verdeckte Brandstellen zu erreichen, musste die Feuerwehr das eingelagerte Material nach und nach entfernen.

Die Arbeiten waren besonders personalintensiv, weil die Einsatzkräfte unter Atemschutz nur begrenzte Zeit im Gebäude arbeiten konnten. Die Feuerwehrleute mussten sich regelmäßig ablösen. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt.

Insgesamt waren mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort. Noch am Vormittag rechnete die Feuerwehr damit, dass die Nachlöscharbeiten bis in die Abendstunden dauern könnten.

Lager von Frankfurt for Ukraine auf Schulgelände betroffen

Der Brand hat möglicherweise auch erhebliche Folgen für eine Frankfurter Hilfsinitiative. Nach Informationen des Hessischen Rundfunks wird das betroffene Lager von „Frankfurt for Ukraine“ genutzt. Die Initiative organisiert Sachspenden und bringt Hilfsgüter in ukrainische Städte sowie zu medizinischen Einrichtungen.

Die Organisation bestätigt auf ihrer Internetseite, dass sich ihre zentrale Annahmestelle in der Fritz-Tarnow-Straße 27 befindet. Damit liegt sie auf demselben Gelände wie die Viktor-Frankl-Schule.

Die ehrenamtlichen Helfer organisieren seit Beginn der russischen Großinvasion im Februar 2022 Transporte in die Ukraine. Zu den bisherigen Zielen zählen unter anderem Charkiw, Sumy und Cherson. Die Unterstützung richtet sich insbesondere an Menschen und Einrichtungen in vom Krieg betroffenen Regionen.

Wie viele der eingelagerten Spenden durch die Flammen, den Rauch oder das Löschwasser beschädigt wurden, war zunächst nicht bekannt. Eine bestätigte Aufstellung der Verluste lag am Freitagvormittag nicht vor.

Rauchgeruch löst Warnung für Anwohner aus

Der Brand war auch außerhalb des Schulgeländes deutlich wahrnehmbar. Wegen des intensiven Brandgeruchs gingen zahlreiche Notrufe bei der Frankfurter Feuerwehr ein. Die Einsatzkräfte veröffentlichten deshalb eine Warnung für die Bevölkerung.

Anwohner sollten vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten. Die Warnung bezog sich auf die Geruchsbelästigung durch das Brandereignis. Gegen 8 Uhr hob die Feuerwehr die Meldung wieder auf. Nach Angaben des Hessischen Rundfunks bestand zu diesem Zeitpunkt keine entsprechende Geruchsbelästigung mehr.

Trotz des umfangreichen Feuerwehreinsatzes blieb der Straßenverkehr rund um die Schule nach Polizeiangaben weitgehend unbeeinträchtigt. Zusätzliche Verkehrsbehinderungen größeren Ausmaßes wurden zunächst nicht bekannt.

Keine Verletzten: Schulbetrieb wegen Herbstferien ohnehin ausgesetzt

Bei dem Feuer wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hielten sich keine Menschen in dem betroffenen Schulgebäude auf.

In Hessen dauern die Herbstferien vom 5. bis zum 17. Oktober 2026. Regulärer Unterricht findet deshalb an der Viktor-Frankl-Schule derzeit nicht statt. Der nächste reguläre Schultag ist Montag, der 19. Oktober.

Die Viktor-Frankl-Schule ist eine städtische Förderschule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Laut Schulwegweiser der Stadt Frankfurt werden dort Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Jahrgangsstufen unterrichtet.

Ob durch den Brand Räume oder technische Einrichtungen beschädigt wurden, die für den Schulbetrieb benötigt werden, war zunächst unklar. Eine behördlich bestätigte Entscheidung über mögliche Einschränkungen nach den Herbstferien lag am Freitagvormittag nicht vor.

Ukraine-Hilfe plant weiteren Transport am 16. Oktober

Für die Initiative „Frankfurt for Ukraine“ fällt der Brand in eine Phase laufender Hilfstransporte. Auf ihrer Internetseite führt die Organisation einen weiteren Transport nach Sumy und Charkiw für den 16. Oktober 2026 auf.

Die Initiative sammelt unterschiedliche Sachspenden. Dazu gehören medizinische Hilfsmittel, Pflegeprodukte, Kleidung, Werkzeuge und technische Ausrüstung. Welche dieser Gegenstände sich zum Zeitpunkt des Brandes tatsächlich in dem betroffenen Lager befanden, war zunächst nicht bekannt.

Auch die Auswirkungen auf den geplanten Transport waren noch offen. Eine bestätigte Absage lag zunächst nicht vor. Ebenso gab es keine gesicherten Angaben dazu, ob bereits zusammengestellte Hilfslieferungen durch das Feuer beschädigt wurden.

Die Hilfsorganisation dokumentiert auf ihrer Internetseite zahlreiche frühere Transporte in die Ukraine. Sie unterstützt insbesondere Einrichtungen und Menschen in den vom russischen Angriffskrieg betroffenen Gebieten.

Brandursache und Höhe des Sachschadens noch unbekannt

Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes wurden am Freitagmorgen aufgenommen. Nach Angaben der Polizei stand zunächst nicht fest, wodurch das Feuer entstanden war.

Ob ein technischer Defekt, ein anderer unbeabsichtigter Auslöser oder eine vorsätzliche Handlung vorliegt, war nicht geklärt. Gesicherte Hinweise auf eine absichtliche Brandlegung wurden zunächst nicht veröffentlicht.

Auch zur finanziellen Schadenshöhe gab es noch keine belastbaren Angaben. Neben dem betroffenen Gebäude könnten eingelagerte Gegenstände durch Hitze, Rauch und Löschwasser beschädigt worden sein. Der tatsächliche Umfang lässt sich erst nach einer Bestandsaufnahme bestimmen.

Während die Brandermittlungen liefen, setzte die Feuerwehr ihre Nachlöscharbeiten fort. Im Mittelpunkt standen das vollständige Entfernen des Brandmaterials und die Kontrolle möglicher verbliebener Glutnester.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu