Fortuna Düsseldorf kommt nicht voran: Der Druck auf Trainer Alexander Ende steigt

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Fortuna Düsseldorf bleibt nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga hinter den Erwartungen zurück. Das 2:2 gegen den SC Verl am Sonntagabend hat die Diskussion über Trainer Alexander Ende erneut verschärft. Teile der Zuschauer forderten während der Partie seinen Abschied. Nach acht Spieltagen steht der Aufstiegsanwärter mit elf Punkten lediglich auf Tabellenplatz zehn. Eine Entscheidung über die Zukunft des Trainers hat der Verein bislang nicht bekannt gegeben.

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Fortuna Düsseldorf nach acht Spieltagen nur auf Rang zehn

Der direkte Wiederaufstieg gehört zu den großen Erwartungen an den traditionsreichen Verein. Vor Saisonbeginn wurde Düsseldorf trotz eines umfangreichen Kaderumbruchs zu den Aufstiegsfavoriten gezählt. Die bisherigen Ergebnisse reichen allerdings nicht aus, um sich in der Spitzengruppe festzusetzen.

Drei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen stehen nach acht Begegnungen zu Buche. Mit elf Punkten belegt Fortuna Düsseldorf den zehnten Tabellenplatz. Zum dritten Rang fehlen vier Zähler, auf den zweiten Platz beträgt der Rückstand sieben Punkte. Spitzenreiter MSV Duisburg liegt bereits zehn Punkte vor den Düsseldorfern.

Besonders die fehlende Konstanz prägt den Saisonbeginn. Nach Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen gelang zwischenzeitlich eine Stabilisierung. Zuletzt verlor Düsseldorf jedoch mit 0:1 bei Alemannia Aachen. Gegen Verl sollte nach der Länderspielpause der nächste Schritt folgen. Stattdessen blieb die Mannschaft trotz zweimaliger Führung erneut ohne Sieg.

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Fanproteste gegen Alexander Ende nehmen wieder zu

Auch auf den Tribünen macht sich die Unzufriedenheit bemerkbar. Während der Schlussphase gegen den SC Verl waren aus Teilen des Publikums Rufe nach einer Trennung von Alexander Ende zu hören. Nach Angaben von liga3-online.de waren diese auch über die Fernsehübertragung wahrnehmbar.

Auf Nachfrage der Rheinischen Post erklärte Ende nach der Begegnung, er habe die Rufe während des Spiels nicht bemerkt. Zugleich räumte er ein, dass solche Reaktionen unangenehm seien. Der Trainer verwies auf die hohen Ambitionen des Vereins und die Enttäuschung einzelner Anhänger.

Neu ist diese Kritik nicht. Schon nach der Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim im August hatte es vereinzelte Forderungen nach einem Trainerwechsel gegeben. Damals hielt die sportliche Führung an Ende fest. Inzwischen ist die Saison weiter fortgeschritten, ohne dass Düsseldorf den Anschluss an die führenden Mannschaften hergestellt hätte.

Alexander Ende kritisiert fehlende Effektivität

Alexander Ende selbst konzentrierte sich nach dem Unentschieden auf die sportlichen Defizite seiner Mannschaft. In der offiziellen Stellungnahme des Vereins bemängelte er insbesondere die Chancenverwertung und die nachlassende Aktivität nach den beiden Führungstreffern.

Bei MagentaSport machte der 47-Jährige deutlich, dass Düsseldorf aus seinen Möglichkeiten mehr machen müsse. Vor allem in engen Drittligaspielen sei eine bessere Nutzung der Torchancen erforderlich. Seine Einschätzung des bisherigen Leistungsstands fiel eindeutig aus: „Es ist definitiv noch nicht das Maximum.“

Auch die zunehmende Passivität seiner Mannschaft nach eigenen Toren beschäftigte den Trainer. Düsseldorf habe über längere Phasen die angestrebte Spielweise umgesetzt, allerdings nicht ausreichend davon profitiert. Ende verwies zugleich auf Fortschritte im Zusammenspiel, die sich bislang nicht konsequent in Ergebnissen niederschlagen.

Zu einem möglichen Rücktritt oder einer bevorstehenden Trennung äußerte er sich in der offiziellen Stellungnahme nach dem Spiel nicht.

Verein hat keine Entscheidung über Trainerwechsel verkündet

Offiziell bleibt Alexander Ende Cheftrainer von Fortuna Düsseldorf. Eine Freistellung oder ein bevorstehender Trainerwechsel wurde bis Montagvormittag nicht bekannt gegeben. Auch eine neue öffentliche Stellungnahme von Sportvorstand Samir Arabi oder Sportdirektor Patrick Fabian zur Zukunft des Trainers nach dem Verl-Spiel lag zunächst nicht vor.

Im August hatte Arabi nach dem schwierigen Saisonauftakt darauf verwiesen, dass die neu zusammengestellte Mannschaft Zeit benötige, um sich zu finden. Schon zuvor war Ende nach dem Abstieg im Amt geblieben.

Seit Ende September arbeitet die Fortuna zudem mit einer veränderten sportlichen Führungsstruktur. Patrick Fabian übernahm die Position des Sportdirektors und verantwortet insbesondere den Profifußball, die Kaderplanung und das Scouting. Sportvorstand Samir Arabi behält die übergeordnete sportliche Verantwortung.

Vorstandschef Alexander Jobst begründete die Umstrukturierung mit der Notwendigkeit klarerer Zuständigkeiten und einer langfristigen sportlichen Entwicklung. Aussagen über eine mögliche Ablösung Endes waren damit nicht verbunden.

Alexander Ende besitzt Vertrag bis 2028

Alexander Ende übernahm Fortuna Düsseldorf am 12. April 2026 als Nachfolger von Markus Anfang. Der Verein verpflichtete den Trainer damals mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2028. Zum Zeitpunkt seiner Berufung kämpfte Düsseldorf noch gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga.

Zuvor hatte Ende den SC Preußen Münster und den SC Verl trainiert. Mit Verl war er bereits in der 3. Liga tätig gewesen. Die aktuelle Spielklasse und ihre besonderen Anforderungen sind für ihn deshalb kein Neuland.

Seine Verpflichtung sollte ursprünglich dazu beitragen, den Klassenerhalt zu sichern. Nach dem Abstieg blieb er für den sportlichen Neustart verantwortlich. Der langfristig geschlossene Vertrag hat weiterhin Bestand, solange Verein und Trainer keine andere Vereinbarung treffen.

Großer Kaderumbau nach dem Zweitliga-Abstieg

Die sportlichen Schwierigkeiten fallen in eine Phase tiefgreifender Veränderungen. Nach dem Abstieg im Frühjahr musste Fortuna Düsseldorf einen großen Teil seines Kaders ersetzen. Im September standen nach Angaben des Drittligakonkurrenten Fortuna Köln 31 Abgängen insgesamt 19 externe Neuzugänge gegenüber.

Zu den erfahrenen Verpflichtungen zählen Dominique Heintz, Philipp Förster und Fabian Schleusener. Zudem kamen mit Jorrit Hendrix, Marcel Benger und Yassine Bouchama mehrere Spieler, die bereits unter Ende in Münster gearbeitet hatten.

Auch wirtschaftlich hat der Abstieg Folgen. Nach Vereinsangaben schloss Fortuna das Geschäftsjahr 2025/26 zwar mit einem Überschuss von rund 200.000 Euro ab. Für die laufende Drittligasaison sind jedoch deutlich geringere Einnahmen aus der Fernsehvermarktung eingeplant. Der Verein musste deshalb seine Kostenstruktur anpassen.

Damit treffen hohe sportliche Erwartungen auf einen grundlegenden personellen und wirtschaftlichen Neuaufbau. Fortuna verfügt weiterhin über einen namhaften Kader, muss die Voraussetzungen für einen erneuten Aufstieg aber erst auf dem Platz bestätigen.

Die nächsten Spiele erhöhen den sportlichen Druck

Viel Zeit zur Aufarbeitung des Unentschiedens bleibt den Düsseldorfern nicht. Bereits am Mittwoch, 14. Oktober, trifft Fortuna auswärts auf Preußen Münster. Drei Tage später folgt das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken.

Für Alexander Ende stehen damit zwei weitere Ligabegegnungen unmittelbar bevor. Die Mannschaft benötigt zusätzliche Punkte, um den Abstand zur Spitzengruppe zu verkürzen. Gleichzeitig erwartet das Umfeld nach dem misslungenen Saisonstart eine erkennbare sportliche Entwicklung.

Ob der Verein angesichts der bisherigen Ergebnisse an seiner bisherigen Linie festhält oder die Trainerfrage neu bewertet, ist offen. Eine offizielle Ankündigung personeller Konsequenzen gibt es bislang nicht.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu