
In Braunschweig beginnt am Mittwoch, 14. Oktober 2026, eine umfangreiche Fahrbahnsanierung auf der Bundesallee. Die Arbeiten betreffen zwei aufeinanderfolgende Straßenabschnitte zwischen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und dem Ortseingang Watenbüttel. Für den Autoverkehr wird die Strecke zunächst zehn Tage vollständig gesperrt. Anschließend folgen weitere Arbeiten mit einer halbseitigen Sperrung. Der Abschluss ist für Freitag, 30. Oktober, vorgesehen.
Die Stadt Braunschweig hat die Maßnahme am Montag, 12. Oktober, angekündigt und zugleich eine Umleitungsstrecke für Kraftfahrzeuge bekannt gegeben. Fußgänger und Radfahrer dürfen die Bundesallee während der gesamten Bauzeit weiterhin nutzen.
Die Fahrbahnerneuerung umfasst zwei Bereiche der Bundesallee im Nordwesten Braunschweigs. Die Stadt hat die betroffenen Strecken anhand mehrerer markanter Punkte genau eingegrenzt.
Der erste Bauabschnitt beginnt an der Neuruppinstraße und reicht bis zum Ortseingang Watenbüttel. Das Ende dieses Abschnitts befindet sich unmittelbar hinter dem Bahnübergang, im Bereich der Zufahrt zum Gerstekamp.
Der zweite Bauabschnitt schließt sich in Richtung Physikalisch-Technische Bundesanstalt an. Er reicht von der Zufahrt zum Gelände der Bundesanstalt bis zur Neuruppinstraße.
Damit erstreckt sich die Sanierung über beide Seiten der Neuruppinstraße. Die Zufahrt zur Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bildet einen weiteren Orientierungspunkt für die Abgrenzung des betroffenen Straßenbereichs.
Die Arbeiten betreffen nach Angaben der Stadt die Fahrbahndecke. Zusätzliche Maßnahmen an Versorgungsleitungen, Kreuzungen oder Gehwegen werden in der Mitteilung vom 12. Oktober nicht angekündigt. Auch eine Aufteilung der einzelnen Bauabschnitte auf gesonderte Kalendertage ist darin nicht enthalten.
Für Autofahrer ist vor allem die erste Bauphase entscheidend. Die Stadt hat die vollständige Sperrung der betroffenen Bundesallee für den Zeitraum von Mittwoch, 14. Oktober, bis einschließlich Freitag, 23. Oktober 2026, angekündigt.
Während dieser zehn Tage kann der Kraftfahrzeugverkehr die Baustellenbereiche nicht wie gewohnt durchfahren. Eine Freigabe einzelner Fahrstreifen innerhalb dieses Zeitraums ist nicht Bestandteil der veröffentlichten Verkehrsregelung.
Nach dem Ende der Vollsperrung sollen punktuelle Restarbeiten folgen. Dafür ist eine halbseitige Sperrung vorgesehen. Diese zweite Phase gehört zur Gesamtmaßnahme, deren Abschluss für den 30. Oktober angesetzt ist.
Konkrete Uhrzeiten für den Beginn und das Ende der Vollsperrung hat die Stadt in ihrer Ankündigung nicht genannt. Ebenso enthält die Mitteilung keine gesonderten Zeitangaben für die beiden einzelnen Bauabschnitte.
Für die Dauer der Arbeiten wird der Kraftfahrzeugverkehr über eine festgelegte Strecke umgeleitet. Nach Angaben der Stadt führt die Umleitung über folgende Straßen:
Damit erfolgt die Umfahrung über das bestehende Straßennetz außerhalb des gesperrten Abschnitts. Die Stadt nennt darüber hinaus eine weitere Möglichkeit für Fahrzeuge, die auf Autobahnen verkehren dürfen.
Diese können zur Umfahrung auch die Autobahn nutzen. Die städtische Mitteilung nennt dafür allerdings keine bestimmten Anschlussstellen oder eine gesonderte Autobahnroute.
Die Regelung unterscheidet somit zwischen der vorgesehenen Umleitung durch Braunschweig und der zusätzlich genannten Möglichkeit, auf das Autobahnnetz auszuweichen. Sie bezieht sich ausdrücklich auf Fahrzeuge, die für Autobahnfahrten zugelassen sind.
Anders als für den motorisierten Verkehr sieht die städtische Ankündigung keine Sperrung für Menschen vor, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.
Nach den veröffentlichten Angaben können Fußgänger und Radfahrer die Bundesallee während der Sanierung ohne Einschränkungen nutzen. Diese Freigabe gilt damit auch für den Zeitraum, in dem die Straße für Kraftfahrzeuge vollständig gesperrt ist.
Eine gesonderte Umleitung für den Fuß- und Radverkehr hat die Stadt für diese Maßnahme nicht angekündigt.
Die Unterscheidung ist insbesondere für die Nutzung des Straßenabschnitts zwischen der Zufahrt zur Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Neuruppinstraße und dem Ortseingang Watenbüttel relevant. Dort gelten für Kraftfahrzeuge und den nicht motorisierten Verkehr unterschiedliche Regelungen.
Zu konkreten Änderungen bei Bus- und Straßenbahnlinien enthält die städtische Pressemitteilung vom 12. Oktober keine Angaben. Auch eine gesonderte Ankündigung zu dieser Bundesallee-Sanierung war auf der veröffentlichten Störungsübersicht der Braunschweiger Verkehrs-GmbH zunächst nicht aufgeführt.
Verbindliche Angaben zu geänderten Haltestellen, zusätzlichen Ersatzhaltestellen oder besonderen Fahrwegen einzelner Linien lassen sich daraus nicht ableiten.
Für Anlieger nennt die Stadt ebenfalls keine eigenen Zufahrtsregelungen. Insbesondere bleibt in der Ankündigung offen, wie einzelne Grundstückszufahrten innerhalb des vollständig gesperrten Straßenabschnitts während der Bauarbeiten erreichbar sind.
Bestätigt sind dagegen die unterschiedlichen Verkehrsregelungen für die beiden Bauphasen sowie die durchgehende Freigabe für Fußgänger und Radfahrer.
Der Zeitplan sieht drei wichtige Termine vor: Am 14. Oktober beginnt die Erneuerung der Fahrbahndecke. Am 23. Oktober endet nach städtischer Planung die Phase mit vollständiger Sperrung. Bis zum 30. Oktober sollen auch die anschließenden Restarbeiten erledigt sein.
Damit ist der Freitag, 30. Oktober, der offiziell genannte Abschlusstermin für die Sanierung der Bundesallee. Eine weitere Bauphase über dieses Datum hinaus ist in der Mitteilung nicht aufgeführt.
Die vollständigen Angaben zu Bauabschnitten, Sperrung und Verkehrsführung hat die Stadt Braunschweig am 12. Oktober 2026 unter dem Titel „Fahrbahnerneuerung auf der Bundesallee“ veröffentlicht.
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