Schwerer Schulbusunfall in Gronau-Epe: Mehrere Verletzte

Schwerer Schulbusunfall in Gronau-Epe: Mehrere Menschen verletzt, darunter Kinder und Lehrkräfte. Gronauer Straße gesperrt.
Symbolfoto

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Gronau. Nach dem schweren Schulbusunfall in Gronau-Epe am Mittwochmorgen hat die Polizei neue Einzelheiten zum Unfallhergang und zu den Verletzten veröffentlicht. Demnach wurden drei Menschen schwer verletzt, darunter ein Grundschulkind und eine Lehrerin. Acht weitere Kinder erlitten leichte Verletzungen. Der mit 56 Schulkindern und vier Lehrkräften besetzte Bus war auf dem Weg zum Schwimmunterricht, als er auf der Gronauer Straße mit einem Auto zusammenstieß.

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Schulbusunfall in Gronau-Epe: Busfahrer bemerkt bremsendes Auto zu spät

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 14. Oktober 2026, gegen 8 Uhr auf der Gronauer Straße im Bereich Achterkamp. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Borken war ein 73-jähriger Busfahrer aus Gronau mit dem Schulbus aus Richtung Epe kommend in Richtung Gronau unterwegs.

Vor ihm musste eine 38-jährige Autofahrerin aus Gronau verkehrsbedingt abbremsen. Nach Angaben der Polizei bemerkte der Busfahrer dies offenbar zu spät und fuhr auf den Wagen auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden mehrere Menschen verletzt. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam übernahm die Spurensicherung und dokumentierte die Unfallstelle.

Drei Schwerverletzte und acht leicht verletzte Kinder

Nach der aktuellen Mitteilung der Polizei erlitten eine Lehrerin und ein Schüler schwere Verletzungen. Auch die 38-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt. Acht weitere Grundschulkinder kamen mit leichten Verletzungen davon. Damit nennt die Polizei in ihrer Mitteilung von 12.53 Uhr insgesamt elf Verletzte, darunter drei Schwerverletzte.

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In ersten Berichten war teilweise von 14 Verletzten die Rede gewesen. Die aktuelle Polizeimitteilung enthält nun eine genauere Aufschlüsselung der Betroffenen. Angaben zur Art der Verletzungen oder zum Gesundheitszustand der Schwerverletzten machte die Polizei zunächst nicht.

Im Schulbus befanden sich zum Unfallzeitpunkt 56 Grundschulkinder und vier Lehrkräfte. Die Gruppe war auf dem Weg zum Schwimmunterricht, als es zu dem Auffahrunfall kam.

Schule richtet Anlaufstelle für betroffene Eltern ein

Der Unfall löste einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften aus. Neben der medizinischen Versorgung der Verletzten stand auch die Betreuung der betroffenen Kinder und ihrer Angehörigen im Mittelpunkt.

An der betroffenen Grundschule wurde eine Anlaufstelle für die Eltern eingerichtet. Dort konnten sie Informationen erhalten und Unterstützung in Anspruch nehmen. Neben einem Betreuungsteam der Polizei waren auch Notfallseelsorger im Einsatz, um die Betroffenen nach dem Unfall zu begleiten.

Gronauer Straße wegen Unfallaufnahme gesperrt

Für die Rettungsarbeiten und die anschließende Unfallaufnahme musste die Gronauer Straße vollständig gesperrt werden. Die Sperrung betraf den Bereich zwischen der Bundesstraße 54 und Gronau. Verkehrsteilnehmer mussten die Unfallstelle weiträumig umfahren.

Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei sicherte Spuren und dokumentierte den Unfallhergang. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Busfahrer das Abbremsen des vorausfahrenden Autos zu spät bemerkt. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Ablauf des Zusammenstoßes dauern an.

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