
Auf der Bundesstraße 173 im oberfränkischen Landkreis Kronach sind am Donnerstag, 15. Oktober 2026, fünf Fahrzeuge in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Ein Lastwagen geriet bei Marktrodach auf die Gegenfahrbahn und streifte nacheinander vier entgegenkommende Autos. Vier Menschen wurden leicht verletzt, darunter der Fahrer des Lastwagens. Die Polizei bezifferte den entstandenen Sachschaden auf rund 230.000 Euro. Wegen der Bergungsarbeiten war die B173 zwischen Marktrodach und dem Kronacher Ortsteil Höfles vollständig gesperrt.
Der Unfall ereignete sich gegen 13 Uhr. Nach den bisherigen Angaben war ein 61 Jahre alter Fahrer mit einem 40-Tonner von Marktrodach in Richtung Kronach unterwegs. Etwa 400 Meter hinter dem Ortsausgang geriet der Lastwagen nach links und fuhr auf die für den Gegenverkehr vorgesehene Fahrbahnhälfte.
Dort kam es zu Zusammenstößen mit vier Autos, die dem Lastwagen entgegenfuhren. Anschließend blieb der Lkw nicht auf der Bundesstraße. Er fuhr auf der linken Seite eine Böschung hinunter und kam schließlich auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand.
Damit erstreckte sich das Unfallgeschehen nicht allein auf die Fahrbahn. Auch das schwere Fahrzeug musste abseits der Straße geborgen werden. Welche Schäden an den einzelnen Autos entstanden, wurde zunächst nicht im Detail mitgeteilt. Insgesamt waren ein Lastwagen und vier Pkw beteiligt.
Der 61-jährige Lastwagenfahrer und drei Menschen aus den entgegenkommenden Autos wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Schwerverletzte wurden nach den bisherigen Angaben nicht gemeldet. Die Einsatzkräfte wurden gegen 13.15 Uhr alarmiert. Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um die beteiligten Personen.
Nicht bekannt war zunächst, ob und wie viele Verletzte zur weiteren Untersuchung in Krankenhäuser gebracht werden mussten. Auch zum Alter der drei verletzten Autoinsassen oder zu ihrer Verteilung auf die betroffenen Fahrzeuge lagen keine näheren Angaben vor.
Trotz der Beteiligung eines schweren Lastwagens und mehrerer Autos wurden somit zunächst ausschließlich leichte Verletzungen bekannt. An den Fahrzeugen entstanden dagegen erhebliche Schäden.
Nach der ersten Schadensschätzung entfielen etwa 150.000 Euro auf den Lastwagen. Für die vier beschädigten Autos wurde zusammen ein weiterer Schaden von ungefähr 80.000 Euro angesetzt. Daraus ergibt sich ein Gesamtschaden von rund 230.000 Euro.
Es handelt sich um vorläufige Beträge. Ob einzelne Fahrzeuge als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft werden, wurde zunächst nicht konkretisiert. Ebenso gab es keine näheren Angaben zu möglichen zusätzlichen Schäden an der Böschung oder auf dem angrenzenden Feld.
Der größere Anteil der geschätzten Schadenssumme entfällt damit auf den Lastwagen. Wie hoch die endgültigen Reparaturkosten ausfallen und welche Fahrzeuge möglicherweise nicht mehr instand gesetzt werden können, war zunächst nicht bekannt.
Der Unfall auf der B173 führte am Donnerstagnachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Bundesstraße wurde nach dem Zusammenstoß im betroffenen Abschnitt in beiden Richtungen gesperrt. Betroffen war die Verbindung zwischen Marktrodach und Höfles östlich der Kreisstadt Kronach.
Die Polizei empfahl Autofahrern, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Feuerwehren aus Ruppen und Marktrodach übernahmen die Verkehrsableitung. Während der Bergungsarbeiten konnten Fahrzeuge die Unfallstelle nicht passieren.
Eine verlässlich bestätigte Uhrzeit für die vollständige Wiederfreigabe lag am späten Donnerstagnachmittag zunächst nicht vor. Damit ließ sich auch nicht sicher beziffern, wie lange die Sperrung insgesamt dauerte.
Die B173 gehört zu den wichtigen Verkehrsverbindungen durch Oberfranken. Sie verbindet den Raum Kronach mit weiteren Orten im Frankenwald und führt weiter in Richtung Hof. Die Sperrung betraf damit auch den überregionalen Verkehr.
Warum der 40-Tonner auf die Gegenfahrbahn geriet, war zunächst offen. Die Polizei zog nach den aktuellen Angaben eine mögliche medizinische Ursache in Betracht. Eine solche Ursache war zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht bestätigt.
Ob eine akute gesundheitliche Beeinträchtigung tatsächlich vorlag, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Auch zu weiteren Umständen, die den Fahrspurwechsel erklären könnten, gab es keine gesicherten Angaben.
Fest steht nach dem bisherigen Unfallhergang, dass der Lastwagen in den Gegenverkehr geriet, vier Autos streifte und anschließend die Straße verließ. Die genauen Hintergründe des Unfalls blieben zunächst ungeklärt.
Für die Einsatzkräfte standen am Donnerstag die medizinische Versorgung der Verletzten, die Sicherung der Unfallstelle und die Bergung der beteiligten Fahrzeuge im Vordergrund.
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