Kanzlei Liebling Kreuzberg: Neuer Fall bringt Lisa in Bedrängnis

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Am Freitagabend kehrt die Anwaltsreihe „Kanzlei Liebling Kreuzberg“ mit einem neuen Film ins Erste zurück. In „Auf Augenhöhe“ muss Rechtsanwältin Lisa Liebling zwischen den Interessen eines Hauseigentümers und den Sorgen langjähriger Gewerbemieter vermitteln. Gleichzeitig beschäftigt sich ihr Kollege Cem Oktay mit einem Fall rund um weggeworfene Lebensmittel. Die fünfte Folge der Reihe läuft am heutigen 23. Oktober 2026 um 20:15 Uhr als TV-Premiere in der ARD.

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Kanzlei Liebling Kreuzberg heute: Darum geht es in „Auf Augenhöhe“

In der Berliner Kanzlei kommt es zu einer unerwarteten Aufgabenverteilung. Dr. Talia Jahnka (Gabriela Maria Schmeide) leidet unter einem Hexenschuss und kann sich deshalb vorübergehend nicht wie gewohnt um ihre Mandanten kümmern. Ihre jüngere Kollegin Lisa Liebling (Luise von Finckh) übernimmt einen Fall, der sie schnell in einen persönlichen Konflikt bringt.

Der Elektrikermeister Bernd Schulze (Tom Keune) hat ein Mietshaus in Kreuzberg geerbt. Weil das Dach undicht ist, steht eine Sanierung an. Dafür möchte er bestehende Gewerbemietverhältnisse beenden. Aus Sicht der betroffenen Geschäftsleute geht es allerdings um weit mehr als notwendige Reparaturen. Sie befürchten, dass ihre bisherigen Standorte einer wirtschaftlich attraktiveren Nutzung weichen sollen.

Für Lisa wird die Angelegenheit besonders schwierig, weil sie einen der Gewerbemieter persönlich kennt. Nadim Demir (Vedat Erincin) betreibt einen traditionellen Friseursalon, der bereits für ihren Großvater Robert Liebling ein vertrauter Ort war. Nun vertritt ausgerechnet dessen Enkelin den Eigentümer, der das Mietverhältnis beenden möchte.

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Damit steht Lisa vor der Herausforderung, ihre berufliche Verantwortung mit ihren persönlichen Verbindungen in Einklang zu bringen. Die Auseinandersetzung um das Gebäude berührt zugleich die Frage, wie sich ein gewachsenes Stadtviertel verändert und welche Folgen das für alteingesessene Geschäfte haben kann.

Zweiter Fall beschäftigt sich mit weggeworfenen Lebensmitteln

Neben dem Streit um die Gewerberäume erzählt „Auf Augenhöhe“ eine weitere Geschichte. Rechtsanwalt Cem Oktay (Emre Aksizoglu) vertritt die Aktivistin Alina Weber, gespielt von Meriel Hinsching.

Alina beschäftigt sich mit der Rettung von Lebensmitteln, die von einem Supermarkt weggeworfen wurden. Sie gibt solche Lebensmittel an bedürftige Menschen weiter. Daraus entsteht eine juristische Auseinandersetzung, nachdem der Verantwortliche eines Supermarktes Anzeige erstattet hat.

Der Fall greift die Diskussion um das sogenannte Containern auf. Dabei werden Lebensmittel aus Abfallbehältern von Geschäften geholt, obwohl sie teilweise noch genießbar sind. In Deutschland können dabei strafrechtliche Fragen entstehen, insbesondere wenn weggeworfene Waren weiterhin im Eigentum des jeweiligen Unternehmens stehen.

Für Cem geht es deshalb nicht allein um den konkreten Vorwurf gegen seine Mandantin. Er muss sich auch mit dem Spannungsverhältnis zwischen bestehenden Eigentumsrechten und dem Anliegen auseinandersetzen, Lebensmittelverschwendung zu verhindern.

Wie die beiden juristischen Auseinandersetzungen ausgehen, bleibt dem Film vorbehalten.

Besetzung: Diese Schauspieler sind dabei

Die Hauptrolle übernimmt erneut Luise von Finckh als Lisa Liebling. An ihrer Seite spielt Gabriela Maria Schmeide die erfahrene Rechtsanwältin Dr. Talia Jahnka. Emre Aksizoglu gehört als Cem Oktay ebenfalls zum festen Ensemble.

Weitere bekannte Figuren sind Senta Kurzweg, gespielt von Anja Franke, sowie Lisas Mutter Sarah Liebling, dargestellt von Roswitha Schreiner. Nhung Hong verkörpert Lisas Freundin Mai Ninh Phan. Christian Kuchenbuch ist als Fred zu sehen.

Für die beiden zentralen Geschichten der neuen Folge kommen mehrere Episodendarsteller hinzu. Tom Keune spielt den Hauseigentümer Bernd Schulze, während Vedat Erincin als Friseurbesitzer Nadim Demir auftritt. Meriel Hinsching übernimmt die Rolle der Aktivistin Alina Weber. Boris Aljinovic ist als Maric zu sehen, der in den Fall um die weggeworfenen Lebensmittel eingebunden ist.

Zum weiteren Ensemble gehören Stephanie Petrowitz als Chantal und Anne Eigner als Sandy.

Fünfte Folge setzt die Geschichte von Robert Liebling fort

„Kanzlei Liebling Kreuzberg“ knüpft an die bekannte Fernsehserie „Liebling Kreuzberg“ an, in der Manfred Krug den Berliner Rechtsanwalt Robert Liebling verkörperte. Die neuen Filme führen dessen Geschichte über die nächste Generation weiter.

Im Mittelpunkt steht seine Enkelin Lisa, die gemeinsam mit der erfahrenen Juristin Talia Jahnka in Kreuzberg arbeitet. Dabei treffen unterschiedliche Vorstellungen von anwaltlicher Arbeit aufeinander. Während Lisa besonders auf die sozialen Folgen juristischer Entscheidungen achtet, bringt Talia ihre langjährige Erfahrung in die gemeinsame Kanzlei ein.

„Auf Augenhöhe“ ist der fünfte Film der neuen Reihe. Bereits am 16. Oktober hatte das Erste die vierte Folge „Ein Meisterstück“ erstmals im Fernsehen gezeigt. Darin beschäftigten sich die Anwältinnen unter anderem mit einem Konflikt zwischen einem Bäcker und seinem Auszubildenden sowie mit minderwertigen Ersatzteilen im Autohandel.

Mit den beiden Oktoberfilmen setzt die ARD die Neuauflage der von Jurek Becker geschaffenen Figurenwelt fort. Die Geschichten spielen weiterhin in Berlin-Kreuzberg, wo gesellschaftliche Veränderungen und juristische Streitfälle den Alltag der Kanzlei prägen.

Drehorte, Regie und Drehbuch von „Auf Augenhöhe“

Die Dreharbeiten zu „Auf Augenhöhe“ fanden in Berlin statt. Gedreht wurde zwischen dem 16. September und dem 21. November 2025. Damit entstand der Film rund ein Jahr vor seiner Fernsehpremiere.

Regie führte Christoph Schnee, der auch den unmittelbar vorhergehenden Film „Ein Meisterstück“ inszenierte. Das Drehbuch zu „Auf Augenhöhe“ stammt von Léonie-Claire Breinersdorfer. Die Geschichte basiert auf einer Reihenidee von Andrej Sorin und verwendet Motive und Figuren der ursprünglichen Serie von Jurek Becker.

Für die Kameraarbeit war Christoph Krauss verantwortlich. Die Filmmusik stammt von Paul Eisenach, Jonas Hofer und Maddalena Barbieri. Produziert wurde der Fernsehfilm von Odeon Fiction für die ARD Degeto.

Die reine Laufzeit liegt bei 88 Minuten. Im Fernsehprogramm ist für die Ausstrahlung ein Zeitfenster von 90 Minuten vorgesehen.

Einschaltquoten: So lief die vorherige Folge im Ersten

Die unmittelbar vorhergehende Folge „Ein Meisterstück“ erreichte bei ihrer Ausstrahlung am 16. Oktober 2026 durchschnittlich 2,54 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 12,2 Prozent.

Bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte die Anwaltsreihe einen Marktanteil von 8,6 Prozent. Die Gesamtreichweite war damit die bislang niedrigste seit dem Start der Neuauflage.

Im direkten Vergleich hatte an diesem Freitagabend das ZDF die Nase vorn. Der Staffelauftakt der Krimiserie „Jenseits der Spree“ verzeichnete 4,43 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 21,1 Prozent.

Sendetermin und ARD-Mediathek

„Kanzlei Liebling Kreuzberg: Auf Augenhöhe“ wird am Freitag, 23. Oktober 2026, um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Die Sendung endet laut Programmplanung um 21:45 Uhr.

Wer die Fernsehpremiere verpasst, kann den Film bereits in der Nacht zum Samstag, 24. Oktober, um 2:45 Uhr erneut im Ersten sehen. Weitere Wiederholungen sind für den 29. Oktober um 13:55 Uhr und den 1. November um 12:55 Uhr beim Sender One angekündigt.

Die beiden neuen Filme der Reihe wurden außerdem bereits vor ihrer linearen Fernsehausstrahlung für die ARD Mediathek angekündigt. „Auf Augenhöhe“ ist dort als eigenständige Folge der Anwaltsreihe abrufbar.

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