Das Vergessen: Heute endet der ARD-Thriller um den Mord im Moor

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Die ARD-Thrillerserie Das Vergessen – Spurlos im Moor erreicht am heutigen Sonntag, 25. Oktober 2026, ihren Abschluss. Im Ersten laufen ab 21:45 Uhr die beiden letzten Episoden der sechsteiligen Produktion mit Julia Koschitz in der Hauptrolle. Nach einem rätselhaften Vermisstenfall, einem Leichenfund und weiteren Todesfällen spitzen sich die Ermittlungen zu. Gleichzeitig muss sich die Polizistin Pia Kraus mit einer schweren Erkrankung auseinandersetzen. Das Finale führt die unterschiedlichen Handlungsstränge zusammen und stellt auch das Vertrauen innerhalb ihrer Familie auf die Probe.

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Das Vergessen heute in der ARD: Die Sendezeiten im Überblick

Das Erste zeigt am Sonntag zwei neue Episoden der deutsch-österreichischen Thrillerserie. Um 21:45 Uhr beginnt die fünfte Folge mit dem Titel Verschwunden. Direkt im Anschluss läuft um 22:30 Uhr die sechste und abschließende Episode Verloren. Beide Teile dauern jeweils rund 45 Minuten, sodass die Ausstrahlung um 23:15 Uhr endet.

Die ersten vier Folgen waren bereits am Samstag, 24. Oktober, ab 20:15 Uhr im Ersten zu sehen. Mit den beiden heutigen Episoden ist die erste Staffel vollständig ausgestrahlt. Es handelt sich um die lineare Erstausstrahlung der abschließenden Folgen. In der ARD Mediathek steht die gesamte Serie bereits seit Freitag, 23. Oktober, zur Verfügung.

Folge 5: Pia Kraus ermittelt trotz Suspendierung weiter

In der fünften Episode Verschwunden gerät die Polizistin Pia Kraus zunehmend unter Druck. Nach einem Schusswaffeneinsatz muss sie sich gegenüber dem LKA-Ermittler Tarek Moser rechtfertigen. Obwohl die beiden freundschaftlich verbunden sind, zieht Moser dienstliche Konsequenzen und suspendiert seine Kollegin.

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Pia lässt sich dadurch jedoch nicht von ihrer Suche nach Antworten abbringen. Ihre Nachforschungen führen sie erneut in das Umfeld ihrer verstorbenen Nichte Amelie. Dabei rückt Roman, der frühere Freund der Jugendlichen, in den Mittelpunkt. Dessen Mutter Oksana stellt infrage, ob ihr Sohn tatsächlich der Vater von Amelies Kind ist.

Auch Gerry Rath, der Ehemann von Pias Freundin Anni, gerät stärker in den Fokus der Ermittlungen. Pia drängt auf eine Aussage und versucht, mögliche Widersprüche aufzuklären. Währenddessen wird es für sie immer schwieriger, ihre gesundheitliche Situation zu verbergen.

Die Handlung verbindet damit neue Erkenntnisse über Amelies Vergangenheit mit einem wachsenden Konflikt zwischen Pia und ihrem beruflichen Umfeld.

Folge 6: Das Finale bringt Pia selbst in Gefahr

Um 22:30 Uhr folgt mit Verloren der Abschluss der Miniserie. Die Ermittlungen haben sich inzwischen weit über den ursprünglichen Vermisstenfall hinausentwickelt. Mehrere Todesfälle und bislang verborgene Verbindungen innerhalb der Dorfgemeinschaft stehen im Raum.

Für Pia wird die Situation zusätzlich belastend, weil sie erkennen muss, dass auch Menschen aus ihrem unmittelbaren Umfeld Informationen zurückgehalten haben. Ihr Ehemann Jonas und die gemeinsamen Kinder Vivian und Linus waren ihr gegenüber nicht in allen Punkten offen, die Amelie betreffen.

Die zunehmenden Zweifel treffen auf Pias gesundheitliche Probleme. Während ihre geistigen Fähigkeiten durch eine frühe Alzheimer-Erkrankung beeinträchtigt werden, versucht sie weiterhin, die entscheidenden Zusammenhänge zu erkennen.

Schließlich stellt Pia eine verdächtige Person zur Rede. Die Begegnung entwickelt sich zu einer gefährlichen Situation, in der sie selbst unmittelbar bedroht wird. Wie der Kriminalfall ausgeht und welche Konsequenzen die Enthüllungen für die Beteiligten haben, zeigt die abschließende Episode.

Der Mordfall begann mit einer verschwundenen Jugendlichen

Die Geschichte spielt im fiktiven österreichischen Dorf Engelsberg. Dort arbeitet Pia Kraus als Polizistin und sucht seit Monaten nach ihrer 17-jährigen Nichte Amelie. Die Jugendliche war nach einem Streit mit ihrer Mutter verschwunden.

Als Amelies Leiche in einem Moor entdeckt wird, entwickelt sich die Suche zu einer Mordermittlung. Eine weitere Erkenntnis verschärft den Fall: Amelie hatte kurz vor ihrem Tod ein Kind zur Welt gebracht. Von dem Baby fehlt zunächst jede Spur.

Im Verlauf der ersten vier Episoden geraten unterschiedliche Personen aus dem Dorf in den Blick der Ermittler. Weitere Todesfälle, widersprüchliche Aussagen und bislang unbekannte Kontakte der Jugendlichen erschweren die Aufklärung.

Eine zentrale Rolle spielt dabei Pias persönliche Situation. Sie erhält die Diagnose einer frühen Alzheimer-Erkrankung und muss mit Veränderungen ihres Gedächtnisses umgehen. Die Krankheit beeinträchtigt zunehmend ihre Fähigkeit, den eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen.

Damit erzählt die Serie nicht ausschließlich einen klassischen Kriminalfall. Sie beschäftigt sich zugleich mit familiären Loyalitäten, persönlichen Geheimnissen und der Frage, wie eine Ermittlerin mit dem Verlust ihrer gesundheitlichen Sicherheit umgeht.

Julia Koschitz und Matthias Koeberlin führen die Besetzung an

Die Hauptrolle der Pia Kraus übernimmt Julia Koschitz. Ihr Ehemann Jonas wird von Matthias Koeberlin gespielt. Anja Pichler und Leopold Pallua verkörpern die gemeinsamen Kinder Vivian und Linus.

Bardo Böhlefeld ist als LKA-Ermittler Tarek Moser zu sehen, während Martina Ebm Amelies Mutter Caro Scheuer spielt. Die verschwundene Jugendliche Amelie wird von Fabia Matuschek dargestellt.

Weitere wichtige Rollen übernehmen Regula Grauwiller als Ärztin Anni Rath, Oliver Rosskopf als deren Ehemann Gerry und León Orlandianyi als Roman. Julian Looman gehört als Autohändler Andreas Broszek ebenfalls zur Besetzung.

In der fünften Folge tritt Veronika Glatzner als Romans Mutter Oksana hervor. Ihre Aussagen bringen neue Fragen über die Verbindungen zwischen den Beteiligten auf.

Die letzten beiden Folgen stammen von Johanna Moder

Die sechsteilige Produktion entstand als deutsch-österreichische Zusammenarbeit von Odeon Fiction und Mona Film mit ARD Degeto Film für ARD und ORF. Gedreht wurde in Wien und Oberösterreich.

Für die Regie zeichneten zwei Filmschaffende verantwortlich. Daniel Geronimo Prochaska inszenierte die Folgen eins bis vier. Die abschließenden Episoden fünf und sechs entstanden unter der Regie von Johanna Moder.

Die Drehbücher zur Serie schrieben Marcel Kawentel, Timo Lombeck und Rebekka Reuber. Für die beiden finalen Episoden werden Marcel Kawentel und Timo Lombeck als Autoren geführt. Die Musik stammt von Karwan Marouf, die Kameraarbeit übernahmen Adrian Bidron und André Mayerhofer.

Mit insgesamt sechs Episoden umfasst die Miniserie eine Laufzeit von etwa viereinhalb Stunden.

Alle sechs Folgen sind bereits in der ARD Mediathek verfügbar

Wer das Finale nicht zur regulären Sendezeit verfolgen kann, hat die Möglichkeit, die beiden Folgen unabhängig vom Fernsehprogramm in der ARD Mediathek anzusehen. Dort wurden alle sechs Episoden bereits vor ihrer linearen Ausstrahlung veröffentlicht.

Für Folge fünf, Verschwunden, ist eine Verfügbarkeit bis zum 25. Juli 2027 um 21:44 Uhr angegeben. Die abschließende sechste Folge Verloren soll laut ARD-Angebot bis zum 25. Juli 2027 um 20:29 Uhr abrufbar bleiben.

Mit den beiden Episoden am Sonntagabend endet die erste Staffel von Das Vergessen – Spurlos im Moor. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Aufklärung des Mordfalls, sondern auch die Frage, welche Folgen die Ereignisse für Pia Kraus und ihre Familie haben.

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