
Auf der L663 zwischen Kamen und Unna steht die nächste Verkehrseinschränkung bevor. Ab Montag, 26. Oktober 2026, wird die Kreuzung der Dortmunder Allee mit den Straßen Siegeroth und Bückeburger Straße halbseitig gesperrt. Straßen.NRW hat den Beginn damit um eine Woche vorgezogen. Zunächst war der 2. November angekündigt worden. Der Landesbetrieb erneuert die Straße seit Ende August auf einer insgesamt 2,5 Kilometer langen Strecke. Der Durchgangsverkehr muss weiterhin die großräumige Umleitung über Unna nutzen.
Die Sperrung betrifft den Knotenpunkt Dortmunder Allee/Siegeroth/Bückeburger Straße auf Kamener Stadtgebiet. Für Anwohnerinnen und Anwohner soll die Zufahrt zu den angrenzenden Wohngebieten möglich bleiben. Straßen.NRW kündigte dafür eine Baustellenampel an, die den Anliegerverkehr an der Kreuzung regelt.
Welche einzelnen Fahrstreifen oder Abbiegebeziehungen ab Montag gesperrt werden, geht aus der Mitteilung vom 23. Oktober nicht hervor. Auch eine genaue Uhrzeit für den Beginn und ein Termin für die vollständige Freigabe dieser Kreuzung wurden nicht genannt. Bestätigt ist die halbseitige Sperrung ab dem 26. Oktober, nicht eine Vollsperrung der gesamten Kreuzung.
Die Kreuzungsarbeiten schließen an den ersten Bauabschnitt der L663-Erneuerung an. Dieser liegt zwischen dem Hallohweg in Unna und der Bückeburger Straße in Kamen. Dort hatte Straßen.NRW am 24. August mit der Sanierung begonnen. Der Abschnitt wurde für den regulären Verkehr in beide Richtungen vollständig gesperrt.
Seit dem 13. Oktober ist zusätzlich die Einmündung Dortmunder Straße/Hallohweg gesperrt. Für diese Einschränkung waren etwa drei Wochen angekündigt worden. Nach Angaben des Landesbetriebs bleibt die Zufahrt für Anlieger und Rettungsfahrzeuge im Baustellenbereich möglich. Radfahrende werden im Bereich dieser Bauphase über die Vaersthausener Straße und die Straße An der Schwarzen Saline geführt.
Für den Durchgangsverkehr gilt unverändert die Umleitung über das Stadtgebiet von Unna. Als überörtliche Verbindung nennt Straßen.NRW die L821 über die Massener Bahnhofsstraße, die L665 über die Hansastraße, die L678 über Friedrich-Ebert-Straße und Kamener Straße sowie die B233 über die Unnaer Straße.
Die Stadt Unna nennt für die ausgeschilderte Umfahrung in Richtung Kamen außerdem die Dortmunder Straße und den Massener Hellweg. Die Verkehrsführung für den Durchgangsverkehr unterscheidet sich damit von der lokalen Regelung an der Kreuzung: Die Baustellenampel dient dem Anliegerverkehr, während der übrige Verkehr auf die großräumige Route verwiesen wird. Straßen.NRW sieht für die einzelnen Bauabschnitte zusätzlich örtliche Umfahrungen vor.
Die Bauarbeiten wirken sich auch auf Busfahrten aus. Die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) hatte bereits am 31. August Änderungen für die Schülerlinien 151 und 186 veröffentlicht. Die Anpassungen gelten seit dem 2. September und sind nicht erst für die neue Kreuzungssperrung angekündigt worden.
Auf der Linie 186 von Methler in Richtung Gesamtschule Kamen beginnen die Fahrten fünf Minuten früher. In der Gegenrichtung bleiben die Abfahrtszeiten unverändert. Wegen der längeren Route rechnet die VKU dort mit einer um etwa fünf Minuten späteren Ankunft. Für bestimmte Haltestellen, darunter Bückeburger Straße und Südkamen, Friedhof, werden Schülerinnen und Schüler mit Kleinbussen befördert.
Die Linie 151 fährt von Südkamen zu den Schulen in Unna zehn Minuten früher ab. Auf den Rückfahrten bleiben die Abfahrtszeiten gleich, die Ankunft in Südkamen erfolgt nach VKU-Angaben voraussichtlich zehn Minuten später. Die Haltestellen Afferde-Friedhof und Bückeburger Straße können auf dieser Linie während der Bauarbeiten nicht regulär bedient werden. Die VKU verweist auf Ersatzmöglichkeiten. Eine zusätzliche, ausschließlich für den 26. Oktober angekündigte Fahrplanänderung an der Kreuzung ist damit nicht bestätigt.
Nach dem Abschluss des ersten Streckenabschnitts und der Arbeiten an der Kreuzung soll die Baustelle weiter in Richtung Norden rücken. Vorgesehen ist dann die Erneuerung zwischen der Bückeburger Straße und dem Kreisverkehr Dortmunder Allee/Buschweg/K40. Dieser Abschnitt soll während der Bauarbeiten vollständig gesperrt werden.
Ein konkretes Startdatum für diese nächste Vollsperrung hat Straßen.NRW in seiner neueren Mitteilung nicht genannt. Auch ein verbindlicher Endtermin steht noch aus. Der Landesbetrieb begründet die offene Zeitplanung damit, dass die kommenden Arbeiten vom Wetter abhängen. Eine frühere Ankündigung, nach der dieser Abschnitt voraussichtlich bis Ende 2026 gesperrt bleibt, ist deshalb keine bestätigte aktuelle Freigabeprognose.
Das Gesamtprojekt erstreckt sich vom Hallohweg in Unna bis zur Unnaer Straße in Kamen. Straßen.NRW teilt die 2,5 Kilometer in sechs Bauabschnitte auf. Neben der grundlegenden Fahrbahnerneuerung umfasst die Maßnahme die Erneuerung der Entwässerungseinrichtungen und bestehender Querungshilfen. Außerdem sollen drei Bushaltestellen barrierefrei umgebaut werden.
Hinzu kommt ein straßenbegleitender Geh- und Radweg. Dafür wird der Straßenraum auf dem betroffenen Abschnitt neu aufgeteilt. Die Arbeiten haben am 24. August begonnen und sollen nach der bisherigen Planung ungefähr ein Jahr dauern. Ein verbindlicher Tag für den Abschluss der gesamten Maßnahme ist nicht genannt. Über die nächsten Änderungen der Verkehrsführung will Straßen.NRW gesondert informieren.
Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu