Westerland und Borkum bleiben am Dienstag windig

Ein Schild zeigt Warnung
Symbolbild mit KI erstellt

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An der deutschen Nordseeküste bleibt es am Dienstag, 27. Oktober 2026, windig. Besonders Westerland auf Sylt, Borkum und Helgoland stehen weiterhin im Fokus der Wettervorhersagen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt bis Dienstagmorgen vor Windböen, die in besonders exponierten Lagen Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde erreichen können. Auch auf dem Brocken im Harz werden Sturmböen erwartet. Im Tagesverlauf soll der Wind an den Küsten allmählich nachlassen.

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DWD-Warnung für Westerland, Borkum und Helgoland bis 9 Uhr

Für den Wind in Westerland und Borkum sowie weitere Küstenabschnitte gelten amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes. Die Wetterwarnung der Stufe 1, eine amtliche Warnung vor Windböen, ist von Montag, 26. Oktober, 15 Uhr, bis Dienstag, 27. Oktober, 9 Uhr gültig.

Betroffen sind in Schleswig-Holstein die Küstenbereiche der Kreise Nordfriesland und Dithmarschen sowie die Insel Helgoland. In Niedersachsen umfasst die Warnung die Küstenbereiche der Landkreise Aurich, Friesland und Wittmund sowie die Insel Borkum.

Nach den DWD-Angaben vom Montagnachmittag werden Windböen um 60 Kilometer pro Stunde erwartet. Das entspricht Windstärke 7 auf der Beaufortskala. In besonders exponierten Lagen und bei Schauern sind auch Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde möglich.

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Dabei handelt es sich weiterhin um eine Wetterwarnung der Stufe 1. Die Möglichkeit stärkerer einzelner Böen bedeutet nicht, dass für sämtliche genannten Küstenabschnitte eine höhere Warnstufe gilt. Die aktuell ausgewiesene Warnung endet zunächst am Dienstag um 9 Uhr.

So entwickelt sich das Wetter auf Sylt und an der Nordsee

Für Schleswig-Holstein erwartet der DWD am Dienstag weiterhin einen spürbaren Südwind. An der Nordsee, im angrenzenden Binnenland und auf Fehmarn sind zeitweise Windböen möglich. Besonders exponierte Bereiche können stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde erreichen. Gegen Abend soll der Wind allmählich schwächer werden.

Die Temperaturen liegen auf den schleswig-holsteinischen Inseln voraussichtlich um 14 Grad. Für die Wetterstation List auf Sylt nennt die DWD-Prognose 11 Grad am Morgen und 14 Grad am Nachmittag. Dort werden auch Sturmböen angezeigt. Für Helgoland sind morgens 12 Grad und tagsüber bis zu 15 Grad vorhergesagt, begleitet von Windböen.

Anfangs kann noch Regen durchziehen. Danach erwartet der Wetterdienst zeitweise trockenes Wetter mit Auflockerungen. Zum Abend sollen von der Nordsee erneut dichtere Wolken und Regen aufziehen.

Auf Borkum und an der ostfriesischen Küste lässt der Wind nach

Für Borkum und die übrigen Ostfriesischen Inseln fällt die Windprognose etwas weniger kräftig aus als für besonders exponierte Küstenabschnitte Schleswig-Holsteins.

Nach dem DWD-Warnlagebericht für Niedersachsen und Bremen treten am Dienstag vor allem auf den Inseln und an exponierten Küstenabschnitten zeitweise Windböen aus südlicher Richtung auf. Im weiteren Tagesverlauf wird eine Abschwächung erwartet.

Die Höchsttemperaturen auf den niedersächsischen Nordseeinseln liegen voraussichtlich bei etwa 15 Grad. Zunächst sind Auflockerungen möglich, bevor sich die Bewölkung zum Abend wieder verdichtet und Regen aufzieht.

Damit bleibt der Dienstag zwar windig, die kräftigsten Böen sind aber nicht für sämtliche Küstenorte gleichermaßen vorhergesagt.

Brocken: Sturmböen auch am Dienstag erwartet

Deutlich kräftiger bleibt der Wind auf dem Brocken im Harz. Für den Oberharz im Landkreis Harz oberhalb von 1.000 Metern gilt eine markante Wetterwarnung der Stufe 2, eine amtliche Warnung vor Sturmböen.

Diese Warnung besteht seit Montag, 26. Oktober, 10 Uhr, und ist zunächst bis Dienstag, 27. Oktober, 4 Uhr gültig. Erwartet werden Sturmböen zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde aus Südwest.

Auch nach Ablauf dieses Warnzeitraums sieht die regionale DWD-Prognose weiterhin kräftigen Wind vor. Bis Dienstagabend können auf dem Brocken zeitweise Böen zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde auftreten.

Am Morgen werden auf dem Gipfel Temperaturen um 1 Grad erwartet, tagsüber etwa 9 Grad. Die Prognose kennzeichnet den Brocken weiterhin mit Sturmböen.

Tief Naomi beeinflusst das Wetter am Dienstag

Hinter der Wetterentwicklung steht ein Wechsel der Drucksysteme. Während sich das vorherige Sturmtief Manja Richtung Nordmeer zurückzieht, erreicht die Warmfront des Tiefs Naomi Deutschland von Westen.

Am Dienstag gelangt die Region in den Einfluss milderer Meeresluft. Die Kaltfront soll sich anschließend von Nordwesten nähern und in der Nacht zum Mittwoch ostwärts weiterziehen.

Der vorherige Sturm hatte insbesondere an der Nordseeküste Einschränkungen im Schiffsverkehr verursacht. Am Montag fielen unter anderem Fährverbindungen nach Helgoland aus. Nach Angaben des NDR war die nächste Überfahrt für Dienstag vorgesehen. Die Sturmflutwarnung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie bezog sich dagegen auf Montag und war bis 16:22 Uhr gültig.

Mittwoch und Donnerstag voraussichtlich ruhiger

Für Mittwoch, 28. Oktober, deutet sich eine Beruhigung der Wetterlage an. Nach der DWD-Wochenvorhersage vom Montag, 26. Oktober, 11 Uhr, werden für Mittwoch keine markanten Wettergefahren erwartet.

Auch für Donnerstag, 29. Oktober, rechnet der Wetterdienst derzeit nicht mit markanten Wettererscheinungen. Nach dem Durchzug des Frontensystems soll der Hochdruckeinfluss wieder zunehmen.

Damit konzentriert sich das stärkere Windgeschehen vor allem auf die Nacht zum Dienstag und den Dienstag selbst. An der Nordsee dürfte der Wind im Tagesverlauf abnehmen, während auf dem Brocken noch länger kräftige Böen möglich bleiben.

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