
Bei einem Unfall mit zwei Lastwagen sind am Montagvormittag, 26. Oktober 2026, in Quickborn im Kreis Pinneberg zwei Menschen verletzt worden. Ein Mann, der sich auf der Ladefläche eines stehenden Lkw befand, erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer des anderen Lastwagens wurde leicht verletzt. Die Marktstraße blieb nach dem Zusammenstoß für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt. Gegen 17 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden. Wie es zu der Kollision kam, ist weiterhin unklar.
Der Lkw-Unfall in Quickborn ereignete sich gegen 10 Uhr auf der Marktstraße. Nach Angaben der Polizei fuhr ein Lastwagen gegen ein zweites Fahrzeug, das zu diesem Zeitpunkt stand. Auf dessen Ladefläche war ein Mann mit Arbeiten beschäftigt. Bei dem Zusammenstoß wurde er schwer verletzt.
Das genaue Fahrmanöver vor der Kollision ist bislang nicht geklärt. Ebenso blieb zunächst offen, weshalb der zweite Lastwagen an dieser Stelle stand und welche Arbeiten auf seiner Ladefläche ausgeführt wurden.
Der NDR gab die Unfallzeit unter Berufung auf die Polizei mit etwa 10 Uhr an. Nach einer polizeilichen Auskunft gegenüber TAG24 soll sich der Zusammenstoß gegen 10.05 Uhr ereignet haben. Zur Geschwindigkeit des fahrenden Lastwagens oder zu den unmittelbaren Umständen vor dem Aufprall lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor.
Besonders schwer traf der Zusammenstoß den Mann auf der Ladefläche des stehenden Lastwagens. Nach Polizeiangaben wurde er durch den Aufprall schwer verletzt. Über die Art seiner Verletzungen und seinen weiteren Gesundheitszustand wurden zunächst keine näheren Informationen bekannt.
Der Fahrer des auffahrenden Lkw erlitt leichte Verletzungen. Er konnte sich nach den Angaben der Polizei selbst aus dem Führerhaus befreien. Weitere Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet.
Damit waren bis Montagabend zwei Verletzte bekannt, darunter ein Schwerverletzter. Ob und wie lange der schwer verletzte Mann stationär behandelt werden muss, war zunächst nicht bekannt. Auch über das Alter der beteiligten Personen lagen keine gesicherten Angaben vor.
Auf der Marktstraße kam der Verkehr nach der Kollision in beiden Richtungen zum Erliegen. Eine über die Mobilithek verbreitete Verkehrsmeldung erfasste die Vollsperrung bereits um 10.23 Uhr. Betroffen war die Landesstraße 76 im Bereich Quickborn. Für den Verkehr wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet.
Bei dem Unfall trat zudem Öl aus. TAG24 berichtete unter Berufung auf einen Polizeisprecher von einer Ölspur mit einer Länge zwischen 200 und 300 Metern. Eine unabhängige amtliche Veröffentlichung mit dieser konkreten Angabe lag zunächst nicht vor. Wie viel Öl insgesamt ausgetreten war, blieb offen.
Die ausgetretene Flüssigkeit machte zusätzliche Arbeiten an der Unfallstelle erforderlich. Die Marktstraße blieb während der Unfallaufnahme und der anschließenden Arbeiten vollständig gesperrt.
Noch am Nachmittag war zunächst nicht absehbar, wann die Straße wieder freigegeben werden konnte. Erst am späten Nachmittag wurde die Sperrung beendet. Nach Angaben des NDR war die Marktstraße gegen 17 Uhr wieder befahrbar.
Zwischen dem Zusammenstoß am Vormittag und der Freigabe lagen damit ungefähr sieben Stunden. Die entsprechende Verkehrsmeldung wurde um 17.16 Uhr als beendet aktualisiert.
Die Polizei zog einen Sachverständigen hinzu, um die Umstände des Zusammenstoßes untersuchen zu lassen. Eine abschließende Erklärung der Unfallursache lag bis Montagabend nicht vor.
Insbesondere war noch nicht geklärt, weshalb der fahrende Lastwagen mit dem stehenden Fahrzeug zusammenstieß. Auch dazu, welche Umstände unmittelbar vor der Kollision eine Rolle spielten, machte die Polizei zunächst keine näheren Angaben.
Aus der bisher bekannten Abfolge lässt sich deshalb keine Verantwortung eines Beteiligten ableiten. Gesichert sind der Zusammenstoß der beiden Lastwagen, der Aufenthalt eines Mannes auf der Ladefläche, die Verletzungen sowie die anschließenden Verkehrsbehinderungen.
Der weitere Verlauf der Ermittlungen muss zeigen, wie es zu der Kollision kommen konnte. Angaben zu einem abschließenden Untersuchungsergebnis oder möglichen rechtlichen Konsequenzen lagen zunächst nicht vor.
Neben den Verletzungen hatte der Zusammenstoß Folgen für die beteiligten Fahrzeuge und den Verkehr auf der Marktstraße. Wie hoch der Sachschaden an den beiden Lastwagen ausfiel, wurde zunächst nicht beziffert.
Auch dazu, ob die Fahrbahn selbst durch den Unfall oder die ausgetretene Flüssigkeit beschädigt wurde, gab es keine bestätigten Angaben. Eine konkrete Schadenssumme war daher zunächst nicht bekannt.
Bei der Unfallaufnahme ging es somit nicht nur um die unmittelbaren Folgen der Kollision, sondern auch um die Klärung ihres Ablaufs. Wann mit weiteren Ergebnissen der Untersuchung zu rechnen ist, wurde nicht mitgeteilt.
Der Unfall ereignete sich auf der Marktstraße innerhalb Quickborns, einer Stadt im Kreis Pinneberg nordwestlich von Hamburg. Betroffen war damit eine innerörtliche Verbindung im Verlauf der Landesstraße 76 und nicht die nahe gelegene Autobahn 7.
Für Verkehrsteilnehmer bedeutete der Unfall dennoch eine längere Unterbrechung der Verbindung. Vom Vormittag bis in den späten Nachmittag war eine Durchfahrt durch den gesperrten Bereich nicht möglich.
Mit der Freigabe gegen 17 Uhr endete die unfallbedingte Vollsperrung. Weiterhin offen blieben am Montagabend vor allem die genaue Unfallursache, die Höhe des entstandenen Sachschadens und der weitere Gesundheitszustand des schwer verletzten Mannes.
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