Fahrradlicht im Herbst: Warum eine helle Lampe allein nicht genügt

Die Wetter-Ampeln in Münster fördern Radverkehr bei schlechtem Wetter. Ein innovativer Schritt für mehr Klimaschutz.
Foto: Paul Steuber

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Auf dem Hinweg ist es hell, auf dem Rückweg längst dunkel. Wer das Fahrradlicht im Herbst erst beim Losfahren prüft, entdeckt einen leeren Akku zu spät. Für den Alltag in Münster lohnt sich deshalb ein kurzer Technikcheck. Dabei zählt nicht nur, ob vorne und hinten etwas leuchtet: Befestigung, Ausrichtung und Reflektoren gehören ebenso dazu.

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Fahrradlicht im Herbst: Was vorgeschrieben ist

Die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung verlangt vorne weißes Abblendlicht und hinten eine rote Schlussleuchte. Hinzu kommen ein weißer Frontreflektor und ein roter, nicht dreieckiger Rückstrahler der Kategorie Z. Leuchte und Reflektor können jeweils in einem Gehäuse sitzen. Gelbe Rückstrahler an den Pedalen machen die Tretbewegung erkennbar.

Auch seitlich muss das Rad reflektieren. Möglich sind unter anderem durchgehende Reflexstreifen an den Reifen oder zwei gelbe Speichenreflektoren je Laufrad. Wer Speichenclips verwendet, muss auf eine vorschriftsmäßige Ausstattung achten; einige einzelne Clips ersetzen nicht automatisch die vorgeschriebenen Reflektoren.

Akku erlaubt, Blinklicht kein Ersatz

Ein Dynamo ist nicht zwingend. Batterie- und Akkuleuchten sind erlaubt, wenn sie zugelassen sind und während der Fahrt sicher am Fahrrad sitzen. Das Prüfzeichen besteht aus einer Wellenlinie, einem K und einer Nummer. Ein beliebiges Sportlicht mit USB-Anschluss ist deshalb noch keine zulässige Fahrradlampe.

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Abnehmbare Leuchten müssen bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen angebracht sein. Dazu kann auch starker Regen am Tag gehören. Scheinwerfer und Rücklicht dürfen nicht blinken. Eine Stirnlampe oder reflektierende Jacke ergänzt die Beleuchtung, ersetzt sie aber nicht. Darauf weist auch der ADFC hin.

Der Lichtkegel gehört auf den Weg

Helle LED-Leuchten helfen nur dann, wenn sie den Gegenverkehr nicht blenden. Stellen Sie den Scheinwerfer nach Herstelleranleitung ein. Prüfen Sie außerdem, ob eine Tasche am Lenker oder Gepäck hinten die Leuchten verdeckt. Nach dem Beladen kann die Situation anders aussehen als beim leeren Fahrrad.

Ein einfacher Kontrollgang spart Überraschungen: Licht einschalten, vorne und hinten nachsehen, Halterungen prüfen und verschmutzte Leuchten sowie Reflexflächen reinigen. Drehen Sie auch die Pedale und betrachten Sie das Rad von beiden Seiten. Fehlende Teile fallen so eher auf als beim Blick vom Sattel.

Eine Laderoutine für die dunklen Wochen

Bei Akkuleuchten gehört das Laden zur Fahrtvorbereitung. Legen Sie dafür einen festen Zeitpunkt fest und kontrollieren Sie beide Lampen getrennt. Ein geladenes Vorderlicht hilft wenig, wenn hinten die Batterie leer ist. Wer abnehmbare Lampen am Ziel mitnimmt, schützt sie zudem vor Diebstahl.

Bei einer festen Lichtanlage sollten Wackelkontakte und Aussetzer vor der nächsten Fahrt behoben werden. Bleibt die Ursache unklar, ist die Fahrradwerkstatt die richtige Adresse. Der Lichtcheck dauert wenige Minuten; im dichten Herbstverkehr ist seine Wirkung deutlich größer.

Texte werden mit Unterstützung von KI-Tools erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Mehr dazu