
Ein schwerer Unfall auf der A4 bei Eschweiler hat am Mittwochmorgen, 28. Oktober 2026, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen zwischen Aachen und Köln geführt. Bei dem Zusammenstoß von zwei Autos und einem Lastwagen wurde mindestens ein Mensch schwer verletzt. Die Polizei sperrte die Autobahn zwischen Eschweiler-West und Eschweiler-Ost in Fahrtrichtung Köln vollständig. Im weiteren Verlauf des Morgens wurden auch Sperrungen in der Gegenrichtung gemeldet.
Der Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch gegen 7.50 Uhr auf der Autobahn 4 im Bereich Eschweiler. Nach Angaben der Kölner Polizei waren zwei Pkw und ein Lastwagen an dem Zusammenstoß beteiligt.
Mindestens eine Person erlitt schwere Verletzungen. Wie viele Menschen sich insgesamt in den beteiligten Fahrzeugen befanden, war zunächst nicht bekannt. Auch zu möglichen weiteren Verletzten lagen keine gesicherten Angaben vor.
Die Polizei konnte zunächst nicht erklären, wie es zu der Kollision gekommen war. Angaben zur Reihenfolge der Zusammenstöße, zur Geschwindigkeit der Fahrzeuge oder zu möglichen technischen Ursachen wurden nicht gemacht.
An der Unfallstelle waren zahlreiche Einsatzkräfte beschäftigt. Nach Angaben der Kölner Polizei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Ob die schwer verletzte Person mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht wurde, blieb zunächst offen.
Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam wurde zur Unfallstelle entsandt. Es sollte die Spuren des Zusammenstoßes untersuchen und die Umstände des Geschehens dokumentieren.
Unmittelbar nach dem Unfall sperrte die Polizei die A4 zwischen den Anschlussstellen Eschweiler-West und Eschweiler-Ost in Richtung Köln. Fahrzeuge konnten den betroffenen Abschnitt zunächst nicht passieren.
Die Sperrung traf den morgendlichen Verkehr auf einer wichtigen Verbindung zwischen dem Raum Aachen, dem Kreis Düren und dem Großraum Köln.
Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Aachen war die Weiterfahrt über den gesperrten Autobahnabschnitt nicht möglich. Besonders betroffen waren damit Fahrten in Richtung Düren und Köln.
Wie lange die Unfallaufnahme und die anschließenden Arbeiten dauern würden, ließ sich zunächst nicht bestimmen. Die Kölner Polizei ging am Vormittag davon aus, dass die Sperrung noch längere Zeit bestehen könnte. Einen konkreten Zeitpunkt für die Wiederfreigabe nannte sie nicht.
Die Verkehrslage verschärfte sich am Mittwochmorgen zusätzlich. Nach einer Verkehrsmeldung des WDR von 9.03 Uhr war die A4 zwischen dem Autobahnkreuz Aachen und Eschweiler-Ost wegen insgesamt drei Unfällen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Damit gingen die Verkehrseinschränkungen zeitweise über den zunächst von der Polizei genannten Abschnitt in Richtung Köln hinaus.
Ob die weiteren Unfälle in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem schweren Zusammenstoß bei Eschweiler standen, war zunächst nicht geklärt. Auch über mögliche Verletzte bei den anderen Unfällen lagen keine näheren Angaben vor.
Für den Fernverkehr wurden Umleitungen eingerichtet. Nach der WDR-Verkehrsmeldung führten die Ausweichstrecken zwischen Aachen und Kerpen über die Autobahnen A44 und A61.
Die großräumige Umleitung sollte ermöglichen, den gesperrten Abschnitt der A4 zu umgehen. Für Fahrten zwischen Aachen und Köln bedeutete dies eine veränderte Streckenführung.
Die Sperrungen fielen in die morgendliche Hauptverkehrszeit. Auf der A4 mussten sich Autofahrer auf erhebliche Einschränkungen einstellen.
Bereits um 8.18 Uhr hatte der WDR für den Bereich zwischen Eschweiler-West und Weisweiler vor einer noch nicht gesicherten Unfallstelle gewarnt. Verkehrsteilnehmer wurden aufgefordert, eine Rettungsgasse zu bilden.
Eine verlässlich bezifferte Staulänge unmittelbar vor dem Unfallabschnitt lag zunächst nicht vor. Ebenso gab es keine belastbare Angabe dazu, wie viel zusätzliche Fahrzeit Verkehrsteilnehmer durch die Sperrungen einplanen mussten.
Die Verkehrsbehinderungen betrafen eine Autobahn, die den Raum Aachen mit der Region Köln verbindet und zugleich eine wichtige Verbindung für den grenzüberschreitenden Verkehr aus Richtung Niederlande darstellt.
Für Fahrzeuge, die sich bereits im Rückstau befanden, war insbesondere die freie Durchfahrt von Rettungsfahrzeugen entscheidend. Auch die Polizei und das Unfallaufnahmeteam benötigten Zugang zum gesperrten Bereich.
Unabhängig von den Unfällen hatte es in derselben Region bereits in der Nacht zu Mittwoch eine geplante Vollsperrung gegeben.
Die Autobahn GmbH des Bundes hatte angekündigt, die A4 zwischen Eschweiler-Ost und Weisweiler in beiden Richtungen vom 27. Oktober um 21 Uhr bis zum 28. Oktober um 5 Uhr für Arbeiten an Freileitungen zu sperren.
Nach Angaben des regionalen Radiosenders Antenne AC sollten dabei Schutznetze abgebaut werden, die während der Arbeiten an einer Stromleitung über der Autobahn angebracht worden waren.
Zusätzlich ist die Ausfahrt Eschweiler-Ost in Fahrtrichtung Aachen nach der Planung der Autobahn GmbH noch bis Freitag, 30. Oktober, um 15 Uhr gesperrt.
Diese angekündigten Maßnahmen sind von den unfallbedingten Sperrungen am Mittwochmorgen zu unterscheiden. Hinweise auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Bauarbeiten und dem Verkehrsunfall lagen zunächst nicht vor.
Die Ermittlungen zum schweren Unfall auf der A4 bei Eschweiler dauern an. Im Mittelpunkt stehen zunächst die Rekonstruktion des Zusammenstoßes und die Sicherung der Unfallspuren.
Offen blieb am Mittwochvormittag, wie die beteiligten Fahrzeuge miteinander kollidierten und welche Umstände zu dem Unfall führten. Eine abschließende Einschätzung der Unfallursache lag nicht vor.
Auch zur Dauer der Verkehrsbehinderungen gab es zunächst keine verbindliche Prognose. Ob der gesperrte Autobahnabschnitt noch im Laufe des Vormittags oder erst später wieder freigegeben werden könnte, war unklar.
Die weitere Verkehrsführung hing damit von der Arbeit der Rettungskräfte, der polizeilichen Unfallaufnahme und den notwendigen Maßnahmen an der Unfallstelle ab.
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