
In München-Fürstenried müssen Autofahrer Anfang November mit zwei nächtlichen Vollsperrungen rechnen. Das Baureferat der Landeshauptstadt München saniert die Fahrbahn einer Brücke über die Autobahn A95 sowie die Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle München-Fürstenried. Die Arbeiten beginnen am Montag, 2. November 2026. Für den Autoverkehr gelten zeitweise Sperrungen und ausgeschilderte Umleitungen. Fußgänger, Radfahrer und Busse können den Baustellenbereich weiterhin passieren. Das geht aus der Rathaus Umschau der Stadt München vom 30. Oktober 2026 hervor.
Die Vollsperrung betrifft die Straßenbrücke zwischen der Neurieder Straße und der Liesl-Karlstadt-Straße. Sie führt über die A95 im Bereich der Anschlussstelle München-Fürstenried im Südwesten der bayerischen Landeshauptstadt.
Nach Angaben des Baureferats vom 30. Oktober sind zwei Sperrzeiträume vorgesehen:
Die erste Sperrung dauert damit planmäßig zwölf Stunden, die zweite zehn Stunden. Zwischen den beiden Zeitfenstern ist keine durchgehende Vollsperrung der Brücke angekündigt.
Die Maßnahme betrifft den Verkehr, der die A95 auf der Brücke zwischen der östlichen und westlichen Seite überqueren möchte. Zugleich werden die Anschlussrampen der Autobahn von den Bauarbeiten erfasst. Eine Vollsperrung der durchgehenden Autobahnfahrbahnen selbst kündigte die Stadt nicht an.
Die Arbeiten sind Teil einer Fahrbahnsanierung im Bereich der Neurieder Straße. Bereits am 19. Oktober hatte das Baureferat mitgeteilt, dass die Neurieder Straße zwischen der Allgäuer Straße und der Liesl-Karlstadt-Straße erneuert werden soll.
Bei der Baumaßnahme geht es nicht ausschließlich um die Fahrbahndecke. Nach der ursprünglichen Ankündigung wird auch die Straßenentwässerung verbessert. Damit soll verhindert werden, dass sich Wasser auf der Fahrbahn sammelt und größere Pfützen oder Eisflächen entstehen.
Die spätere Mitteilung vom 30. Oktober nennt zusätzlich die Sanierung der Auf- und Abfahrtsspuren an der Anschlussstelle München-Fürstenried. Diese Arbeiten sind Bestandteil der angekündigten nächtlichen Verkehrseinschränkungen.
Autofahrer auf der A95 müssen insbesondere die Einschränkungen an der Anschlussstelle München-Fürstenried berücksichtigen. Nach Angaben der Stadt vom 30. Oktober sind während der beiden Sperrnächte auch die dortigen Autobahnauf- und -abfahrten betroffen.
Für Verkehrsteilnehmer, die am Luise-Kiesselbach-Platz auf die A95 in Richtung Süden auffahren, ergibt sich dadurch eine konkrete Einschränkung: Eine Abfahrt ist laut Stadt erst wieder an den Anschlussstellen Percha beziehungsweise Schäftlarn möglich.
Hinzu kommt eine weitere Baustelle an der Anschlussstelle München-Kreuzhof. Dort ist die Ausfahrt von der A95 in stadtauswärtiger Richtung wegen einer gesonderten Baumaßnahme gesperrt.
Die Sperrung in Kreuzhof gehört somit nicht zur eigentlichen Fahrbahnsanierung auf der Brücke in Fürstenried. Beide Einschränkungen wirken sich jedoch auf die verfügbaren Abfahrtsmöglichkeiten entlang der A95 aus.
Für Autofahrer, die zwischen der Ost- und Westseite der Autobahn wechseln möchten, richtet die Stadt eine ausgeschilderte Umleitung ein.
Die vorgesehene Ableitung führt über die Drygalskiallee, die Boschetsrieder Straße und die Forst-Kasten-Allee. Diese Straßen bilden während der Sperrzeiten die von der Stadt benannte Ausweichverbindung für den Kraftfahrzeugverkehr.
Autofahrer müssen daher berücksichtigen, dass eine direkte Überquerung der A95 an der gesperrten Brücke nicht möglich ist. Die genannten Straßen übernehmen während der Arbeiten die Funktion der ausgeschilderten Umfahrungsstrecke.
Konkrete Angaben zu zusätzlichen Fahrzeiten, möglichen Rückstaus oder einer erwarteten Zahl betroffener Fahrzeuge machte die Stadt in ihrer Mitteilung vom 30. Oktober nicht.
Anders als für Autos soll die Verbindung für andere Verkehrsarten während der Bauarbeiten erhalten bleiben.
Das Baureferat teilte am 30. Oktober ausdrücklich mit, dass Fußgänger und Radfahrer die Baustelle während der gesamten Bauzeit ohne Einschränkungen passieren können. Auch der Busverkehr darf den betroffenen Bereich weiterhin nutzen.
Damit betrifft die vollständige Sperrung der Brücke ausschließlich den Kraftfahrzeugverkehr, von dem der Busverkehr ausdrücklich ausgenommen wird.
Eine Umleitung bestimmter MVG-Buslinien ist für diese Baumaßnahme nicht angekündigt. Auch konkrete Liniennummern oder Haltestellenänderungen nennt die städtische Mitteilung nicht. Für Fahrgäste ist damit zunächst entscheidend, dass die Stadt eine weiterhin mögliche Durchfahrt der Busse vorsieht.
Bei den veröffentlichten Bauzeiten gibt es eine Abweichung zwischen zwei offiziellen Mitteilungen.
In der Baustelleninformation vom 19. Oktober 2026 hatte das Baureferat die Arbeiten an der Neurieder Straße zunächst für den Zeitraum vom 2. bis 4. November angekündigt. Dort war für beide Nächte jeweils eine Arbeitszeit von 18 bis 6 Uhr angegeben.
In der Rathaus Umschau vom 30. Oktober 2026 wird dagegen zwischen den beiden Nächten unterschieden. Während der Beginn am Montag bei 18 Uhr bleibt, soll die zweite Sperrung am Dienstag erst um 20 Uhr beginnen. Das Ende ist jeweils für 6 Uhr am darauffolgenden Morgen vorgesehen.
Die aktuellere Veröffentlichung der Stadt führt somit für die zweite Nacht einen um zwei Stunden späteren Beginn auf. Eine gesonderte Begründung für diese Änderung wird nicht genannt.
Die Landeshauptstadt begründet die nächtliche Durchführung der Fahrbahnsanierung damit, die Arbeiten möglichst schnell abschließen und länger andauernde Verkehrsbeeinträchtigungen begrenzen zu wollen.
In der Baustelleninformation vom 19. Oktober weist das Baureferat zugleich darauf hin, dass während der Arbeiten zeitweise Baulärm entstehen könne. Die Behörde bittet Anwohner dafür um Verständnis.
Als voraussichtliches Ende der Straßenbaumaßnahme ist Mittwoch, der 4. November 2026, angegeben. Die konkreten Sperrzeiten richten sich nach der neueren Bekanntmachung vom 30. Oktober. Maßgeblich für die Verkehrsführung bleibt zudem die Beschilderung vor Ort.
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