Polizeiruf 110 heute: König und Böwe ermitteln im Fall einer namenlosen Toten

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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Am Sonntag, 1. November 2026, zeigt Das Erste um 20:15 Uhr einen neuen „Polizeiruf 110“ aus Rostock. In „Sie haben Namen“ müssen die Kommissarinnen Katrin König und Melly Böwe den gewaltsamen Tod einer jungen Frau aufklären, deren Identität zunächst unbekannt ist. Ihre Ermittlungen führen sie in ein Umfeld, in dem Frauen ausgebeutet werden. Der neue Kriminalfilm läuft bis 21:45 Uhr und ist bereits in der ARD Mediathek abrufbar.

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Polizeiruf 110: Sie haben Namen beginnt heute um 20:15 Uhr

Mit „Sie haben Namen“ setzt die ARD ihre traditionsreiche Krimireihe am Sonntagabend fort. Der vom Norddeutschen Rundfunk produzierte Fernsehfilm ist die insgesamt 427. Folge von „Polizeiruf 110“ und der 31. Rostocker Fall mit Katrin König.

Für Anneke Kim Sarnau und Lina Beckmann bedeutet die neue Folge eine weitere gemeinsame Ermittlung. Sarnau verkörpert Katrin König, Beckmann spielt ihre Kollegin Melly Böwe. Die beiden Schauspielerinnen stehen seit mehreren Jahren gemeinsam für den Rostocker „Polizeiruf“ vor der Kamera.

Der neue Film ist am Sonntag erstmals regulär im Fernsehen zu sehen. Zuvor war die Produktion bereits auf einem Filmfestival vorgestellt worden. Außerdem steht die Folge seit Freitag, 30. Oktober, in der ARD Mediathek bereit.

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Eine unbekannte Tote führt die Ermittlerinnen in eine Feriensiedlung

Der Fall beginnt außerhalb Rostocks. Eine Anglerin entdeckt die Leiche einer jungen Frau, bei der es sich vermutlich um eine Minderjährige aus Osteuropa handelt. Die Ermittlerinnen gehen davon aus, dass die Frau im Prostitutionsmilieu tätig war. Sie wurde vor ihrem Tod schwer misshandelt.

Zunächst stehen König und Böwe vor einer grundlegenden Schwierigkeit: Sie wissen nicht, wer die Tote ist. Damit fehlen ihnen wichtige Anhaltspunkte für die Ermittlungen und für die Rekonstruktion ihrer letzten Lebensstunden.

Eine Spur führt zu einer Feriensiedlung, die dem Unternehmer Heiko Mischke gehört. Der ehemalige Kampfsportler ist auch im Bordellgeschäft tätig. Während die Polizei das Umfeld des Fundortes untersucht, geraten die Geschäftstätigkeiten und Kontakte des Mannes in den Mittelpunkt.

Die Ermittlungen führen König und Böwe in Strukturen, in denen junge Frauen unter Druck geraten und wirtschaftlich ausgebeutet werden. Dabei begegnen sie Natasha, einer Frau, die eine wichtige Verbindung zu den Geschehnissen rund um die unbekannte Tote hat.

Welche Rolle Natasha tatsächlich spielt und wer für den Tod der jungen Frau verantwortlich ist, gehört zu den zentralen Fragen des Kriminalfilms.

Auch die Vergangenheit von Melly Böwe spielt eine Rolle

Neben dem eigentlichen Kriminalfall beschäftigt sich die Folge mit persönlichen Konflikten innerhalb des Rostocker Ermittlerteams. Besonders Melly Böwe wird mit einem belastenden Abschnitt ihrer Vergangenheit konfrontiert.

Dabei spielt der Staatsanwalt Jan Jürgens, dargestellt von Thorsten Merten, eine wichtige Rolle. Die Figur ist mit Böwes persönlicher Geschichte verbunden. Zugleich führt der neue Fall dazu, dass frühere Erfahrungen und ihre gegenwärtige Arbeit als Ermittlerin aufeinandertreffen.

Auch Katrin König bringt ihre eigene Vergangenheit in die Geschichte ein. Die Figur gehört seit 2010 zum Rostocker „Polizeiruf 110“ und hat im Verlauf der Reihe zahlreiche persönliche Entwicklungen durchlaufen.

Melly Böwe trat erstmals 2021 in der Folge „Sabine“ auf. Seit 2022 gehört sie fest zum Ermittlerduo. Sie übernahm die Position an Königs Seite nach dem Ausscheiden von Alexander Bukow, den Charly Hübner verkörperte.

Ein weiterer Wechsel im festen Ermittlerteam ist mit „Sie haben Namen“ nicht verbunden.

Besetzung: Diese Schauspieler sind im neuen Polizeiruf dabei

Neben den beiden Hauptdarstellerinnen sind mehrere bekannte Gesichter der Rostocker Krimireihe zu sehen. Zugleich übernehmen Gastdarsteller wichtige Rollen im aktuellen Fall.

Anneke Kim Sarnau spielt Katrin König, Lina Beckmann ihre Kollegin Melly Böwe. Andreas Guenther ist erneut als Anton Pöschel dabei, Josef Heynert als Volker Thiesler und Uwe Preuß als Henning Röder.

Wolfgang Michael übernimmt die Rolle von Günther Wernecke. Anastasiia Mazhara verkörpert Natasha, eine zentrale Figur der neuen Geschichte.

Sönke Möhring spielt den Unternehmer Heiko Mischke, während Christian Erdmann als Bastian Hoyer auftritt. Thorsten Merten gehört als Staatsanwalt Jan Jürgens zur Besetzung.

Weitere Rollen übernehmen Liliom Lewald als Petko, Katya Molchanova als Mila und Dela Dabulamanzi als Leiterin der Kriminaltechnik Maria.

Die Mischung aus etablierten Figuren und Gastrollen ermöglicht es der Folge, den Kriminalfall mit fortlaufenden Geschichten des Ermittlerteams zu verbinden.

Drehorte und Produktion: Der neue Polizeiruf entstand bereits 2024

Obwohl „Sie haben Namen“ erst im November 2026 seine Fernsehpremiere feiert, liegen die Dreharbeiten bereits mehr als zwei Jahre zurück.

Gedreht wurde vom 2. September bis zum 1. Oktober 2024. Als Drehorte dienten Rostock, Dobin am See, Güster, Hamburg und die jeweiligen Umgebungen.

Die Regie übernahm Franziska Schlotterer. Das Drehbuch stammt von Florian Oeller, der bereits an mehreren Rostocker „Polizeiruf“-Filmen beteiligt war. Auch die Drehbücher zu „Sabine“, „Seine Familie kann man sich nicht aussuchen“ und „Tu es!“ stammen von ihm.

Für die Bildgestaltung war Kameramann Hanno Lentz verantwortlich. Die Musik komponierten Johannes Lehniger und Sebastian Damerius. Den Schnitt übernahm Simone „Mona“ Bräuer.

Produziert wurde der Kriminalfilm von Filmpool Fiction im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks für Das Erste. Als Produzentin wird Iris Kiefer genannt, die Redaktion lag bei Philine Rosenberg.

Die tatsächliche Filmlänge beträgt nach NDR-Angaben 88 Minuten und 22 Sekunden. Im Programm des Ersten ist für die Ausstrahlung ein Zeitfenster von 90 Minuten vorgesehen.

Letzter Rostocker Polizeiruf erreichte 6,70 Millionen Zuschauer

Das Rostocker Ermittlerteam gehört seit Jahren zu den etablierten Besetzungen der ARD-Krimireihe. Die vorherige neue Folge mit König und Böwe, „Tu es!“, lief am 19. Oktober 2025.

Damals verfolgten durchschnittlich 6,70 Millionen Menschen den Film im Ersten. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 25,7 Prozent.

Bereits der Rostocker Fall „Böse geboren“ hatte im Mai 2025 ein großes Publikum erreicht. Bei dieser Ausstrahlung sahen 7,26 Millionen Menschen zu, der Marktanteil lag bei 28,2 Prozent.

Die Zuschauerzahlen unterstreichen die Bedeutung des Rostocker Teams für den Sonntagabend im Ersten. Ob „Sie haben Namen“ vergleichbare Werte erreicht, wird sich erst nach der Fernsehausstrahlung zeigen.

Polizeiruf 110 auch in der ARD Mediathek verfügbar

Wer den neuen „Polizeiruf 110“ nicht am Sonntagabend verfolgen kann, hat eine weitere Möglichkeit. „Sie haben Namen“ steht seit dem 30. Oktober 2026 in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.

Als Verfügbarkeitsende wird der 1. November 2027 angegeben. Darüber hinaus bietet die ARD eine Fassung mit Audiodeskription an.

Erstmals im regulären Fernsehprogramm läuft der Film am Sonntag, 1. November, um 20:15 Uhr im Ersten. Eine Wiederholung ist in der Nacht zum Dienstag, 3. November, ab 0:20 Uhr vorgesehen.

Außerdem erscheint der Kriminalfilm begleitend zur Fernsehausstrahlung als Hörfassung in ARD Sounds. Die rund 90-minütige Audioversion verbindet die Originalstimmen der Darsteller mit einer zusätzlichen Erzählstimme.

Damit steht der neue Rostocker Fall neben der klassischen Fernsehausstrahlung auch als Video und Hörfassung zur Verfügung.

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