Schwerer Unfall auf der B312 bei Biberach: Zwei Menschen eingeklemmt und schwer verletzt

Symbolbild: Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs
Symbolbild Feuerwehreinsatz

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Auf der Bundesstraße 312 zwischen Biberach an der Riß und dem Stadtteil Ringschnait sind am Samstagabend, 31. Oktober 2026, zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Ein Mercedes und ein entgegenkommender Volvo stießen zusammen. Die Feuerwehr musste zwei eingeklemmte Insassen aus den Autos befreien. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

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Überholmanöver in einer Kurve endet mit Zusammenstoß

Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm gegen 17.30 Uhr. Ein 24-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes von Biberach in Richtung Ringschnait. In einem zweispurigen Streckenabschnitt setzte er in einer Kurve zum Überholen an und passierte zwei vorausfahrende Autos. Dort galt nach Polizeiangaben ein Überholverbot.

Die Polizei geht außerdem davon aus, dass der Mercedes mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Während des Manövers brach das Heck des Fahrzeugs aus. Anschließend kam es zum Zusammenstoß mit einem Volvo, der dem Mercedes auf der B312 entgegenfuhr. Am Steuer des Volvo saß eine 48 Jahre alte Frau. Der Mercedes wurde durch die Kollision von seinem bisherigen Fahrweg abgelenkt und kam schließlich in einer Böschung neben der Bundesstraße zum Stehen.

An dem Unfall waren somit unmittelbar der Mercedes und der Volvo beteiligt. Zu den beiden zuvor überholten Fahrzeugen machte die Polizei keine näheren Angaben. Auch die Geschwindigkeit des Mercedes bezifferte sie in ihrer am Sonntagmorgen veröffentlichten Mitteilung nicht.

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Feuerwehr befreit zwei schwer verletzte Insassen

Besonders schwer traf der Zusammenstoß die 48-jährige Volvo-Fahrerin und einen 20 Jahre alten Mann, der als Beifahrer im Mercedes saß. Beide wurden in ihren jeweiligen Fahrzeugen eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten sie daraus befreien, bevor sie zur weiteren medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden konnten.

Nach Angaben der Polizei erlitten beide schwere Verletzungen. Die Verletzten wurden in Kliniken der Umgebung transportiert. Welche Verletzungen im Einzelnen festgestellt wurden und wie sich ihr Gesundheitszustand nach der Einlieferung entwickelte, war am Sonntagvormittag zunächst nicht bekannt.

Der 24-jährige Fahrer des Mercedes wird in der Polizeimeldung nicht unter den beiden Schwerverletzten genannt. Ob er unverletzt blieb oder ebenfalls medizinisch behandelt werden musste, geht daraus nicht hervor. Angaben zu weiteren verletzten Personen machte das Polizeipräsidium Ulm zunächst nicht.

B312 während Rettung und Unfallaufnahme gesperrt

An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Biberach und Ringschnait mit insgesamt 32 Einsatzkräften tätig. Zu ihren Aufgaben gehörte insbesondere die Befreiung der beiden eingeklemmten Personen. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen musste die Polizei den Unfall aufnehmen.

Die B312 wurde dafür in beide Richtungen gesperrt. Betroffen war die Verbindung zwischen Biberach und Ringschnait, einem Stadtteil von Biberach im Landkreis Biberach in Baden-Württemberg. Durch die Sperrung konnte der Verkehr den Unfallbereich zeitweise weder in Richtung Ringschnait noch in Richtung Biberach passieren.

Wie lange die Sperrung genau dauerte, teilte die Polizei in ihrer Mitteilung vom 1. November nicht mit. Auch zu einer offiziellen Umleitungsstrecke oder zur Länge möglicher Rückstaus lagen darin keine Angaben vor. Die Sperrung bestand nach Polizeiangaben für die Dauer der Unfallaufnahme.

Polizei nimmt Mercedes-Fahrer den Führerschein ab

Für den Mercedes-Fahrer hatte der Unfall noch am Samstagabend eine unmittelbare Folge. Die Polizei nahm dem 24-Jährigen bereits am Unfallort den Führerschein ab. Als Grund nannte das Polizeipräsidium Ulm eine Gefährdung des Straßenverkehrs.

Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit dem von der Polizei geschilderten Überholvorgang. Eine abschließende strafrechtliche Bewertung ist damit nicht verbunden. Ob und mit welchem Ergebnis es zu einem späteren gerichtlichen Verfahren kommt, war zunächst offen.

Die Beamten schätzen den bei der Kollision entstandenen Gesamtsachschaden auf etwa 56.000 Euro. Eine Aufteilung dieser Summe auf Mercedes und Volvo veröffentlichte die Polizei nicht. Ebenso blieb zunächst offen, in welchem Umfang die beiden Fahrzeuge beschädigt wurden.

Verkehrsdienst Laupheim ermittelt weiter

Mit der weiteren Untersuchung des Unfalls ist der Verkehrsdienst Laupheim betraut. Die Ermittlungen betreffen den Zusammenstoß auf dem Streckenabschnitt zwischen Biberach und Ringschnait und die Umstände des vorausgegangenen Überholmanövers.

Die Polizei schilderte den Kontrollverlust über den Mercedes als unmittelbaren Ablauf vor der Kollision. Weitere technische Details, etwa zu Spuren an der Unfallstelle oder zur endgültigen Rekonstruktion des Zusammenstoßes, wurden zunächst nicht veröffentlicht. Auch eine genaue Lagebeschreibung mit Straßenkilometern enthielt die Mitteilung nicht.

Der Unfall vom 31. Oktober führte damit zu zwei bestätigten Schwerverletzten, einem Einsatz von 32 Feuerwehrkräften und einer zeitweisen Vollsperrung der B312. Die weiteren Ermittlungen sollen die Umstände des Geschehens klären.

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