WISO beleuchtet heute im ZDF die Gen-Z-Proteste, die Autokrise und Trumps USA

Lecker aufs Land heute im SWR: Folge 104 aus dem Landkreis Rottweil
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In der heutigen Ausgabe von „WISO“ stehen drei aktuelle Entwicklungen im Mittelpunkt. Am Montag, 2. November 2026, beschäftigt sich das ZDF-Wirtschafts- und Verbrauchermagazin mit den Protesten junger Menschen in Deutschland, den Schwierigkeiten der heimischen Automobilindustrie und der politischen sowie wirtschaftlichen Lage in den USA unmittelbar vor den Zwischenwahlen. Die Sendung beginnt um 19:25 Uhr und dauert bis 20:15 Uhr. Moderiert wird die neue Ausgabe von Valerie Haller.

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WISO heute am 2. November greift drei aktuelle Entwicklungen auf

Die WISO-Sendung heute am 2. November verbindet gesellschaftliche Konflikte mit wirtschaftlichen Veränderungen. Dabei geht es um Fragen, die sowohl die finanzielle Situation privater Haushalte als auch Unternehmen und die internationale Politik betreffen.

Der erste angekündigte Schwerpunkt beschäftigt sich mit den Protesten der Generation Z. Junge Menschen demonstrierten am vergangenen Wochenende unter anderem für bessere Bildungsbedingungen und gegen steigende Lebenshaltungskosten. Das Magazin will aufgreifen, welche Anliegen hinter den Protesten stehen.

Im zweiten Themenblock richtet sich der Blick auf die deutsche Automobilindustrie. Unter anderem werden Volkswagen und Audi genannt. Im Mittelpunkt steht die schwierige wirtschaftliche Situation einer Branche, die für Beschäftigung, industrielle Wertschöpfung und den deutschen Export weiterhin von großer Bedeutung ist.

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Der dritte Schwerpunkt führt in die Vereinigten Staaten. Einen Tag vor den US-Zwischenwahlen zieht das Magazin eine Bilanz der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung unter Präsident Donald Trump. Dabei sollen sowohl wirtschaftliche Erfolge als auch Krisen und Verluste betrachtet werden.

Gen-Z-Proteste beschäftigen Deutschland nach dem Wochenende

Die Proteste junger Menschen bilden den besonders aktuellen gesellschaftspolitischen Teil der Sendung. Am Samstag, 31. Oktober, fanden in zahlreichen deutschen Städten Demonstrationen statt. Die Initiative „Gen Z regelt“ hatte zu Kundgebungen aufgerufen.

Thematisch ging es unter anderem um Bildung, soziale Perspektiven und die finanziellen Belastungen junger Menschen. Gerade steigende Lebenshaltungskosten und Sorgen um die eigene wirtschaftliche Zukunft spielen in der Debatte eine wichtige Rolle.

Die Proteste verliefen vielerorts friedlich. Allerdings kam es insbesondere in Frankfurt am Main zu Ausschreitungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Nach der ZDF-Berichterstattung wurden im Zusammenhang mit den Ereignissen des Wochenendes insgesamt 100 Polizeibeamte verletzt. Die Vorfälle führten zu einer politischen Diskussion über die Sicherheit weiterer angekündigter Demonstrationen.

Daneben besteht eine grundsätzliche gesellschaftliche Auseinandersetzung darüber, wie die Interessen jüngerer Generationen in politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Fragen der Bildung, der wirtschaftlichen Teilhabe und der finanziellen Belastung betreffen nicht allein Schülerinnen, Schüler und Studierende, sondern auch junge Berufstätige und Familien.

Die heutige WISO-Ausgabe greift damit ein Thema auf, das über die Demonstrationen selbst hinausreicht. Es berührt die Frage, welche wirtschaftlichen Möglichkeiten junge Menschen in Deutschland haben und wie sich ihre Lebensbedingungen entwickeln.

Deutsche Autoindustrie verliert Zehntausende Arbeitsplätze

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Krise der deutschen Automobilhersteller. Mit Volkswagen und Audi stehen zwei bekannte Marken exemplarisch für die Veränderungen, vor denen die Branche steht.

Wie weitreichend diese Entwicklung bereits ist, verdeutlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom 14. August 2026. Demnach beschäftigte die deutsche Automobilindustrie zum Ende des ersten Halbjahres 2026 rund 691.500 Menschen. Das waren 42.300 Beschäftigte beziehungsweise 5,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Nach Angaben der Statistikbehörde erreichte die Beschäftigtenzahl damit den niedrigsten Stand seit 2005. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Zulieferern von Autoteilen und Zubehör aus. Dort sank die Beschäftigtenzahl innerhalb eines Jahres um 7,6 Prozent auf 219.500. Bei den Herstellern von Kraftwagen und Motoren ging sie um 6,1 Prozent auf 429.200 zurück.

Die Entwicklungen betreffen nicht nur die großen Konzerne. Auch mittelständische Zulieferbetriebe, Beschäftigte und zahlreiche Industriestandorte sind von den Veränderungen abhängig.

Zu den Herausforderungen der Automobilwirtschaft gehören der Wandel zur Elektromobilität, der internationale Wettbewerb und die notwendigen Investitionen in neue Technologien. Für die Unternehmen stellt sich dabei die Frage, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und gleichzeitig den industriellen Umbau bewältigen können.

Der für heute angekündigte WISO-Beitrag beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen Situation der deutschen Hersteller und der weiteren Entwicklung der Branche. Damit rückt ein Industriezweig in den Mittelpunkt, dessen Veränderungen weit über die einzelnen Automobilunternehmen hinausreichen.

USA stehen vor richtungsweisenden Zwischenwahlen

Der internationale Schwerpunkt der heutigen Sendung beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen und politischen Lage in den Vereinigten Staaten. Am Dienstag, 3. November 2026, finden dort die sogenannten Midterms statt, die Zwischenwahlen zur Hälfte der Amtszeit des Präsidenten.

Dabei werden sämtliche 435 Sitze im Repräsentantenhaus und rund ein Drittel der Sitze im Senat regulär neu vergeben. Die Ergebnisse entscheiden darüber, welche politischen Mehrheiten künftig im Kongress bestehen. Sie können erheblichen Einfluss darauf haben, welche Vorhaben Präsident Donald Trump in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit durchsetzen kann.

Für Deutschland ist die Wahl auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant. Die Vereinigten Staaten sind ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Unternehmen. Veränderungen der amerikanischen Handels- und Zollpolitik können deshalb Auswirkungen auf die exportorientierte deutsche Wirtschaft haben.

Die angekündigte WISO-Bilanz soll die wirtschaftliche Entwicklung unter Trump aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Dazu gehören nach der Programmankündigung sowohl positive wirtschaftliche Entwicklungen als auch Krisen und Verluste.

Der Beitrag fällt in eine Phase, in der wirtschaftspolitische Entscheidungen und die künftigen Mehrheitsverhältnisse im Kongress eng miteinander verbunden sind. Für Unternehmen und Verbraucher können unter anderem die Handelspolitik, die Entwicklung der Preise und die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit von Bedeutung sein.

Valerie Haller moderiert die heutige WISO-Ausgabe

Durch die Sendung am 2. November führt Valerie Haller. Das ZDF-Wirtschaftsmagazin gehört seit Jahrzehnten zum festen Informationsangebot des Senders und wird regulär montags um 19:25 Uhr ausgestrahlt.

„WISO“ behandelt wirtschaftliche und sozialpolitische Entwicklungen und verbindet aktuelle Nachrichten mit Hintergrundinformationen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Neben Fragen zu Arbeit, Finanzen und Konsum gehören auch wirtschaftspolitische Entscheidungen im In- und Ausland zu den regelmäßigen Themen.

Die heutige Ausgabe ist als Folge 39 des Jahres 2026 eingeordnet. Die vorgesehene Sendedauer beträgt 50 Minuten.

WISO im ZDF und online ansehen

Die neue Ausgabe von „WISO“ wird am Montag, 2. November 2026, um 19:25 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Das Programm endet planmäßig um 20:15 Uhr.

Parallel zur Fernsehausstrahlung kann das ZDF-Programm über den offiziellen Livestream verfolgt werden. Außerdem stellt der Sender auf seiner Streamingplattform ganze Ausgaben des Wirtschaftsmagazins und einzelne Beiträge zum Abruf bereit.

Damit können Zuschauer die wirtschaftlichen und politischen Hintergrundbeiträge auch unabhängig vom regulären Fernsehprogramm verfolgen.

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