
Ein Unfall auf der A5 bei Rastatt hat am Montagnachmittag, 2. November 2026, zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Die Autobahn wurde in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd vollständig gesperrt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung bildeten sich lange Staus, zeitweise mussten Autofahrer mit Verzögerungen von mehr als zwei Stunden rechnen. Einzelheiten zu möglichen Verletzten und zum genauen Unfallhergang waren zunächst nicht bekannt.
Die Vollsperrung auf der A5 betraf am Montagnachmittag die Fahrtrichtung Norden. Nach den Verkehrsdaten der Autobahn GmbH des Bundes wurde die Sperrung im Bereich zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd gegen 16 Uhr erfasst. Die Richtungsfahrbahn war wegen der Unfallaufnahme nicht befahrbar. Auch am frühen Abend war die Sperrung noch in aktuellen Verkehrswarnungen verzeichnet.
Der betroffene Autobahnabschnitt liegt südlich von Karlsruhe im Bereich zwischen Rastatt und Ettlingen. Die A5 gehört zu den wichtigsten Fernverkehrsverbindungen im Südwesten Deutschlands. Sie verbindet die Region am Oberrhein mit dem Rhein-Main-Gebiet und führt weiter in Richtung Hessen. Auch für den überregionalen Güterverkehr hat die Strecke eine wichtige Bedeutung.
Von der Sperrung betroffen waren Autofahrer, die aus Richtung Baden-Baden und Rastatt nach Karlsruhe unterwegs waren. Die Einschränkungen erstreckten sich damit auf eine Verbindung, die sowohl vom regionalen Berufsverkehr als auch vom Fernverkehr genutzt wird.
Der Unfall löste einen Rettungseinsatz aus. In einer Verkehrswarnung der Landesmeldestelle Baden-Württemberg wurde ausdrücklich auf einen Rettungshubschrauber hingewiesen. Gleichzeitig war die vollständige Sperrung der Richtungsfahrbahn für die Unfallaufnahme vermerkt. Die entsprechende Warnung wurde am Montag um 17.57 Uhr aktualisiert.
Wie viele Menschen bei dem Unfall verletzt wurden, blieb zunächst offen. Auch zur Schwere möglicher Verletzungen lagen zunächst keine gesicherten Angaben vor. Der Einsatz eines Rettungshubschraubers allein lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die Zahl der Betroffenen oder ihren Gesundheitszustand zu.
Unklar war außerdem, ob Verletzte mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert wurden oder dieser ausschließlich zur medizinischen Versorgung an der Unfallstelle eingesetzt wurde. Eine entsprechende Bestätigung lag zunächst nicht vor.
Zu den beteiligten Fahrzeugen gab es am frühen Abend erste Hinweise. Eine amtliche Verkehrswarnung für den Abschnitt zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd nannte einen Unfall mit zwei Lastwagen. Außerdem wurde vor ausgelaufenen Flüssigkeiten auf sämtlichen Fahrstreifen gewarnt.
Ob darüber hinaus weitere Fahrzeuge beteiligt waren, war zunächst unklar. Ebenso fehlten gesicherte Angaben dazu, wie es zu dem Zusammenstoß gekommen war. Auch die Art und Menge der ausgelaufenen Flüssigkeiten wurden zunächst nicht näher beschrieben.
Die Verkehrswarnung enthielt keine Angaben dazu, ob die Fahrzeuge transportierte Güter verloren hatten oder ob Betriebsstoffe ausgetreten waren. Welche zusätzlichen Arbeiten zur Sicherung und Reinigung der Fahrbahn erforderlich wurden, war ebenfalls zunächst nicht bekannt.
Eine detaillierte polizeiliche Darstellung zum Unfallgeschehen lag am frühen Montagabend noch nicht vor.
Die Vollsperrung hatte erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Nach den von der Autobahn GmbH bereitgestellten Verkehrsdaten kam es im Bereich zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd zu Stillstand und langen Verzögerungen.
Am späten Nachmittag wurde für den betroffenen Abschnitt zeitweise ein zusätzlicher Zeitverlust von mindestens 137 Minuten ausgewiesen. Damit mussten Verkehrsteilnehmer stellenweise mehr als zwei Stunden länger für ihre Fahrt einplanen. Die Angaben bezogen sich auf die damalige Verkehrssituation und konnten sich mit dem Verlauf des Einsatzes verändern.
Auch südlich der eigentlichen Unfallstelle kam es zu Behinderungen. Für den Bereich zwischen Rastatt-Süd und dem weiter nördlich gelegenen Streckenabschnitt wurde zeitweise eine deutlich reduzierte Durchschnittsgeschwindigkeit gemeldet.
Die Auswirkungen beschränkten sich damit nicht auf die unmittelbare Unfallstelle. Durch den Rückstau waren auch Fahrzeuge betroffen, die sich der gesperrten Strecke aus südlicher Richtung näherten. Wie weit der Stau insgesamt zurückreichte, ließ sich zunächst nicht abschließend beziffern.
Wann die A5 in Richtung Karlsruhe wieder vollständig freigegeben werden konnte, war am frühen Montagabend noch nicht gesichert. Die Dauer der Einschränkungen hing unter anderem davon ab, wann die Unfallaufnahme abgeschlossen und die betroffene Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.
Die Verkehrswarnungen machten zunächst keine belastbare Angabe zum tatsächlichen Ende der Sperrung. Auch zu einer möglichen schrittweisen Freigabe einzelner Fahrstreifen lagen zunächst keine bestätigten Informationen vor.
Für den weiteren Verlauf des Montagabends war deshalb insbesondere entscheidend, ob die gesamte Richtungsfahrbahn gesperrt bleiben musste oder der Verkehr zumindest teilweise wieder an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte.
Unabhängig von dem Unfall waren auf der A5 zwischen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd bereits Arbeiten für die Nacht zum Dienstag vorgesehen. Nach den veröffentlichten Verkehrsinformationen sollten dort vom 2. November, 20 Uhr, bis zum 3. November, 5 Uhr, Entwässerungsarbeiten stattfinden.
Die geplante Baustelle betraf einen rund 4,5 Kilometer langen Streckenabschnitt in Fahrtrichtung Karlsruhe. Dort sollten Fahrstreifen eingeschränkt werden. Die Arbeiten waren auch für weitere Nächte bis zum 6. November angekündigt.
Die nächtlichen Bauarbeiten waren unabhängig von der unfallbedingten Vollsperrung vorgesehen. Ob sich durch den Unfall Änderungen an ihrem Ablauf ergaben, war zunächst nicht bekannt.
Für Autofahrer auf der Verbindung zwischen Rastatt und Karlsruhe bedeutete der Montag damit erhebliche Einschränkungen. Neben den unmittelbaren Folgen des Unfalls konnten im weiteren Verlauf des Abends zusätzliche Verkehrsbehinderungen durch die geplanten Arbeiten hinzukommen.
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