B109 zwischen Borckenfriede und Rathebur wird wochenlang voll gesperrt

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Symbolfoto

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Auf der B109 bei Rathebur in Mecklenburg-Vorpommern steht eine mehrwöchige Vollsperrung bevor. Ab Montag, 9. November 2026, wird die Bundesstraße zwischen dem Bahnübergang Borckenfriede und dem Ortseingang Rathebur im Landkreis Vorpommern-Greifswald umfassend erneuert. Die Arbeiten sollen bis Mitte Dezember dauern. Für Autofahrer wird eine Umleitung eingerichtet. Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen.

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Vollsperrung der B109 beginnt am 9. November

Die Sperrung betrifft einen knapp 4,3 Kilometer langen Abschnitt der Bundesstraße 109. Nach Angaben des Straßenbauamts Neustrelitz beginnen die Bauarbeiten am Montag, 9. November 2026. Für den Durchgangsverkehr wird die Strecke ab diesem Tag vollständig gesperrt.

Die Vollsperrung ist für rund vier Wochen vorgesehen. Anschließend können noch einzelne Arbeiten unter halbseitiger Verkehrsführung stattfinden. Der Abschluss der gesamten Baumaßnahme ist für Mitte Dezember 2026 geplant.

Eine genaue Uhrzeit für den Beginn der Sperrung hat das Straßenbauamt zunächst nicht genannt. Auch ein verbindlicher Termin für die vollständige Verkehrsfreigabe wurde nicht veröffentlicht.

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Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Bahnübergang Borckenfriede und dem Ortseingang Rathebur. Die Einschränkung gilt für den Durchgangsverkehr in beiden Fahrtrichtungen. Einzelheiten zu möglichen Zufahrtsregelungen für Anwohner wurden zunächst nicht mitgeteilt.

Straßenschäden machen umfangreiche Sanierung notwendig

Hintergrund der Bauarbeiten ist der Zustand der Fahrbahn. Auf dem betroffenen Abschnitt haben sich nach Angaben des Straßenbauamts zahlreiche Schäden entwickelt. Dazu gehören Schlaglöcher, Unebenheiten, ausgebesserte Schadstellen und Risse im Asphalt.

Die Straße habe damit das Ende ihrer vorgesehenen Nutzungsdauer erreicht. Um die Fahrbahn wiederherzustellen, sind umfangreiche Fräsarbeiten und der anschließende Einbau einer neuen Asphaltoberfläche vorgesehen.

Eine Durchführung bei laufendem Verkehr ist nach Einschätzung der zuständigen Straßenbaubehörde nicht möglich. Die vorhandene Straßenbreite reicht demnach nicht aus, um die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung sicher auszuführen.

Dabei verweist die Behörde sowohl auf die Sicherheit der Beschäftigten auf der Baustelle als auch auf die der Verkehrsteilnehmer. Deshalb wird der gesamte Baubereich während der wesentlichen Fräs- und Asphaltarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Umleitung führt über Ferdinandshof und Löwitz

Für die Dauer der Vollsperrung ist eine offizielle Umleitungsstrecke vorgesehen. Der Verkehr wird von Ferdinandshof über Löwitz nach Rathebur geführt.

Die ausgeschilderte Umleitung verläuft über folgende Landesstraßen:

L28 ab Ferdinandshof

L311 über Löwitz

L31 bis Rathebur

In der Gegenrichtung gilt dieselbe Streckenführung.

Damit müssen Verkehrsteilnehmer, die normalerweise die direkte Verbindung zwischen Borckenfriede und Rathebur nutzen, auf die Landesstraßen ausweichen.

Das Straßenbauamt rechnet während der Bauphase mit Verkehrsbehinderungen und empfiehlt eine angepasste Reiseplanung. Konkrete Angaben zur zusätzlichen Fahrstrecke oder zu möglichen Zeitverlusten machte die Behörde nicht.

Eine nummerierte Umleitungsroute mit einer U-Kennzeichnung wurde in der aktuellen Mitteilung ebenfalls nicht benannt. Maßgeblich ist damit die angekündigte Verkehrsführung über Ferdinandshof, Löwitz und Rathebur.

Auch der Busverkehr ist von der Sperrung betroffen

Die Vollsperrung hat nicht nur Auswirkungen auf den Individualverkehr. Das Straßenbauamt Neustrelitz bestätigte ausdrücklich, dass auch der öffentliche Personennahverkehr betroffen ist.

Welche Buslinien während der Bauarbeiten auf anderen Strecken verkehren müssen, war zunächst nicht konkret angegeben. Ebenso lagen noch keine gesicherten Informationen darüber vor, ob einzelne Haltestellen vorübergehend entfallen oder Ersatzhaltestellen eingerichtet werden.

Auch mögliche Änderungen bei Abfahrtszeiten und Anschlüssen waren zunächst nicht näher beschrieben. Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald hatte in ihren öffentlich zugänglichen Baustelleninformationen bis zum 3. November noch keine gesonderte Mitteilung zu dieser Vollsperrung veröffentlicht.

Für Fahrgäste sind deshalb insbesondere die Informationen zu den während der Bauzeit gültigen Fahrplänen relevant. Das gilt auch für Personen, die regelmäßig Busverbindungen für den Schulweg oder den Arbeitsweg nutzen.

Zum Zugverkehr am Bahnübergang Borckenfriede wurden keine Einschränkungen angekündigt. Eine Sperrung von Bahnverbindungen lässt sich aus der Straßenbaumaßnahme daher nicht ableiten.

Ab 7. Dezember sind gegebenenfalls Tagesbaustellen geplant

Nach dem Einbau der neuen Asphaltoberfläche ist eine weitere Bauphase möglich. Ab Montag, 7. Dezember 2026, könnten noch ausstehende Arbeiten in Form sogenannter Tagesbaustellen durchgeführt werden.

Der Verkehr soll dann nicht mehr vollständig gesperrt werden. Stattdessen ist vorgesehen, Fahrzeuge mithilfe einer Ampelanlage wechselseitig an der Baustelle vorbeizuführen.

Zu den möglichen Restarbeiten gehören die Herrichtung der Straßenbankette und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen. Diese Arbeiten sind erforderlich, um die erneuerte Fahrbahn vollständig fertigzustellen.

Das Straßenbauamt verfolgt allerdings das Ziel, möglichst sämtliche Arbeiten während der rund vierwöchigen Vollsperrung abzuschließen. Ob anschließend tatsächlich noch Tagesbaustellen notwendig sind, hängt vom Baufortschritt ab.

Die Planung sieht damit zwei mögliche Verkehrsphasen vor: zunächst eine vollständige Sperrung während der Asphaltarbeiten und anschließend, falls erforderlich, eine zeitlich begrenzte halbseitige Verkehrsführung.

Bund investiert rund 1,3 Millionen Euro in die B109

Für die Erneuerung des betroffenen Straßenabschnitts sind Kosten von rund 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Finanziert wird die Maßnahme durch die Bundesrepublik Deutschland.

Mit der Ausführung wurde die GP Verkehrswegebau GmbH aus Grimmen beauftragt. Das Unternehmen übernimmt die Sanierung der knapp 4,3 Kilometer langen Strecke.

Zuständig für die Planung und die Durchführung der Straßenbaumaßnahme ist das Straßenbauamt Neustrelitz.

Die Arbeiten sind Teil der Erhaltung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur. Anders als bei einem Neubau steht nicht die Erweiterung der Straßenverbindung im Mittelpunkt, sondern die Wiederherstellung einer beschädigten Fahrbahn.

Die B109 gehört zum Bundesstraßennetz in Mecklenburg-Vorpommern und stellt eine Straßenverbindung durch den östlichen Landesteil dar. Die Bauarbeiten bei Rathebur betreffen damit eine Verbindung, die sowohl für den regionalen Verkehr als auch für überörtliche Fahrten genutzt wird.

Für Verkehrsteilnehmer bleibt während der Sperrung die ausgeschilderte Umleitung über Ferdinandshof und Löwitz maßgeblich. Mit dem Abschluss der Baumaßnahme wird nach der aktuellen Planung Mitte Dezember 2026 gerechnet.

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