
Münster. Herz- und Kreislauferkrankungen waren auch im Jahr 2024 die häufigste Todesursache in Münster. Nach aktuellen Zahlen des Landesbetriebs IT.NRW verstarben insgesamt 2.815 Menschen in der Stadt. Mehr als ein Viertel davon – rund 26 Prozent – litten an einer Erkrankung des Kreislaufsystems, zu denen unter anderem Herzinfarkte, Herzinsuffizienz und Gefäßleiden zählen. Damit liegt Münster leicht unter dem landesweiten Durchschnitt: In Nordrhein-Westfalen machten Kreislauferkrankungen 29,4 Prozent aller Todesfälle aus.
Besonders häufig führte die sogenannte ischämische Herzkrankheit, also eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels, zum Tod. Sie war innerhalb der Kreislauferkrankungen mit einem Anteil von 30,7 Prozent die dominierende Diagnose.
An zweiter Stelle der Todesursachen rangieren Krebserkrankungen. Im Jahr 2024 starben in Münster rund 688 Menschen an einem Tumorleiden. Damit liegt die Stadt leicht unter dem NRW-Schnitt: Landesweit war Krebs bei etwa 23,2 Prozent aller Todesfälle die zugrunde liegende Ursache. Insgesamt verzeichnete Nordrhein-Westfalen im gleichen Zeitraum 51.183 krebsbedingte Todesfälle. Die Zahlen verdeutlichen, dass die Früherkennung und Prävention von Krebs weiterhin zentrale Aufgaben für das Gesundheitssystem bleiben.
Neben Herz- und Krebserkrankungen zählen auch Krankheiten des Atmungssystems zu den bedeutenden Todesursachen in Münster. 322 Menschen starben 2024 an einer Atemwegserkrankung. In fast 29 Prozent dieser Fälle spielten Lungenentzündungen (Pneumonien) oder Grippe eine Rolle. Landesweit waren mehr als 18.000 Todesfälle auf Atemwegserkrankungen zurückzuführen – das entspricht einem Anteil von 8,2 Prozent.
Das durchschnittliche Sterbealter in Nordrhein-Westfalen lag 2024 bei 79,4 Jahren. Männer erreichten im Mittel 76,9 Jahre, Frauen dagegen 81,9 Jahre. Neben körperlichen Erkrankungen nehmen auch psychische und Verhaltensstörungen, darunter Demenz, als Todesursache an Bedeutung zu: Sie machten rund 7,5 Prozent aller Todesfälle in NRW aus.
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