Schwerer Unfall auf der A31 bei Reken fordert ein Todesopfer

Ein 18-Jähriger wird bei einem Zusammenstoß mit einem Bus in Rheine schwer verletzt
Foto: Caroline Muffert

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Am Samstagabend hat sich auf der Autobahn 31 bei Reken ein tödlicher Unfall ereignet. Nach Angaben der Polizei Münster kam ein Motorradfahrer aus Coesfeld ums Leben, nachdem ein Auto auf sein Fahrzeug aufgefahren war. Die Kollision und ihre Folgen führten in der Region zu erheblichen Beeinträchtigungen und einem größeren Einsatz von Rettungsdienst und Polizei.

Rekonstruktion eines schweren Unfalls auf offener Strecke

Der Unfall ereignete sich am frühen Samstagabend gegen 19.22 Uhr auf der A31 in Fahrtrichtung Emden. Nach Informationen der Polizei Münster war der 58-jährige Motorradfahrer auf Höhe der Anschlussstelle Reken unterwegs, als ein nachfolgender Kia aus bislang ungeklärten Gründen auf sein Motorrad auffuhr. Durch den Aufprall stürzte der Mann und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Im Auto saßen insgesamt vier Personen. Der 43 Jahre alte Fahrer des Kia erlitt einen Schock, während seine Beifahrerin sowie zwei weitere Mitfahrende leichte Verletzungen davontrugen. Das Fahrzeug überschlug sich nach der Kollision und kam im Grünstreifen neben der Fahrbahn zum Stillstand.

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Die Polizei Münster setzte für die Unfallaufnahme ein spezialisiertes Team ein, das Spuren sicherte und den Ablauf des Geschehens dokumentierte. Diese Arbeit ist entscheidend, um die genaue Ursache des Zusammenstoßes zu klären und mögliche Verantwortlichkeiten zu prüfen. Gleichzeitig hatten die Einsatzkräfte mit einer unübersichtlichen Verkehrssituation zu tun, da die Autobahn zu diesem Zeitpunkt stark befahren war.

Für die Region stellt der Vorfall einen weiteren schweren Unfall auf den Hauptverkehrsachsen dar. Die Ermittlungen laufen weiter, insbesondere zur Frage, warum der Kia auf das Motorrad auffuhr und ob technische oder menschliche Faktoren eine Rolle spielten.

Verkehrsmaßnahmen und Folgen für Autofahrer

Unmittelbar nach dem Unfall leitete die Polizei den Verkehr an der Anschlussstelle Reken ab, um Rettungskräften und Ermittlern sicheren Zugang zur Unfallstelle zu ermöglichen. Diese Maßnahme führte zu Verzögerungen für Autofahrer, die zum Teil längere Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.

Im Verlauf der Unfallaufnahme wurde die Verkehrsführung angepasst, sodass Fahrzeuge schließlich langsam an der Unfallstelle vorbeifahren konnten. Die Spuren der Kollision erstreckten sich über mehrere Meter und machten eine vorsichtige Passage notwendig. Für viele Pendler und Reisende machte sich die Situation durch verlängerte Fahrzeiten bemerkbar.

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