
Münster. Rund um den Hauptbahnhof Münster haben Bundes- und Landespolizei erstmals gemeinsame, größere Kontrollen durchgeführt. Die Maßnahme markiert den Auftakt einer engeren Zusammenarbeit beider Behörden und soll dauerhaft für mehr Sicherheit im stark frequentierten Bahnhofsumfeld sorgen.
Am Mittwochnachmittag, 10. Dezember 2025, waren Einsatzkräfte der Polizei Münster und der Bundespolizeiinspektion Münster zeitgleich im Umfeld des Hauptbahnhofs im Einsatz. Die Aktion ist Teil einer neuen Kooperationsvereinbarung und setzt auf sichtbare Präsenz, abgestimmtes Vorgehen und gezielte Kontrollen. Ziel war es, Straftaten frühzeitig zu verhindern, potenzielle Gefahren zu erkennen und das Sicherheitsgefühl der Passantinnen und Passanten zu stärken.
Ein Schwerpunkt der Kontrollen lag auf der seit Juli bestehenden Waffen- und Messerverbotszone rund um den Bahnhof und den Bremer Platz. In diesem Bereich ist das Mitführen von Waffen und gefährlichen Gegenständen wie Messern, Elektroschockern oder Reizstoffsprühgeräten untersagt. Die Einsatzkräfte überprüften mehr als 40 Personen.
Dabei stellten sie unter anderem ein Schweizer Taschenmesser bei einem 50-jährigen Mann sowie ein Reizstoffsprühgerät bei einem 27-Jährigen sicher. Beide Männer müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen.
Insgesamt fertigten die Beamtinnen und Beamten im Rahmen des Kontrolltages fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen und vier Strafanzeigen. Diese betrafen unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz, Betäubungsmitteldelikte sowie Diebstahl. Die Polizei wertet die Ergebnisse als Beleg dafür, dass gezielte Präsenzkontrollen Wirkung zeigen.
Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf betonte die Bedeutung der gemeinsamen Aktion. Der Einsatz der Kräfte vor Ort sei entscheidend, um Sicherheit nicht nur durch Maßnahmen, sondern auch durch Ansprechbarkeit und Verlässlichkeit spürbar zu machen. Gerade im Bahnhofsumfeld sei eine konsequente Präsenz wichtig.
Auch der Leiter der Bundespolizeiinspektion Münster, Peter Vaupel, verwies auf das klare Ziel der Zusammenarbeit. Besonders in der Adventszeit solle gewährleistet werden, dass sich alle Menschen rund um den Hauptbahnhof sicher bewegen können.
Der Kontrolltag bleibt keine einmalige Aktion. Bundes- und Landespolizei kündigten an, ihre Zusammenarbeit weiter auszubauen und regelmäßig gemeinsame Einsätze im Bahnhofsumfeld durchzuführen. Damit soll die Sicherheit langfristig erhöht und das konsequente Vorgehen gegen Verstöße fortgesetzt werden.
Quelle: Polizei Münster (ots)
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