Fairer Anstoß im Schulsport: Münster beschafft 600 Fairtrade-Fußbälle

Die Stadt Münster beschafft 600 fair gehandelte Fußbälle für städtische Schulen und stärkt damit ihr Engagement als Fairtrade-Stadt.
Die Stadt Münster hat 600 fair gehandelte Fußbälle für die städtischen Schulen angeschafft. ©Stadt Münster/Reiners

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Münster. Der Schulsport an den städtischen Schulen in Münster wird nachhaltiger. Erstmals hat die Stadt 600 fair gehandelte Fußbälle angeschafft, die inzwischen an vielen Schulen im regulären Sportunterricht genutzt werden. Die Bälle tragen das Fairtrade-Zertifikat und verbinden sportliche Alltagstauglichkeit mit dem Anspruch, faire Produktionsbedingungen zu unterstützen.

Impuls kam aus der Fairtrade-Steuerungsgruppe

Ausgangspunkt für das Projekt war eine Initiative der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Münster. Auf ihren Vorschlag hin ließ das städtische Sportamt zunächst verschiedene fair gehandelte Fußbälle testen. Dabei stand im Fokus, ob die Bälle den Anforderungen des Schulalltags standhalten. Nach einer anschließenden Bedarfsabfrage bei den Schulen entschied sich die Stadt für die Beschaffung von insgesamt 600 Bällen.

Bewährung im Sportunterricht

Die fair gehandelten Fußbälle werden zentral von der Stadt gelagert und können von den Schulen bei Bedarf angefordert werden. Inzwischen kommen sie regelmäßig im Sportunterricht zum Einsatz, etwa beim Fußballtraining oder bei schulischen Sportangeboten. Erste Rückmeldungen zeigen, dass sich die Bälle im täglichen Gebrauch bewährt haben und von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gut angenommen werden.

Münster bleibt Fairtrade-Stadt

Die Anschaffung der Bälle ist Teil eines langfristigen Engagements für fairen Handel. Erst im Sommer wurde Münster erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet und erfüllt damit weiterhin die Kriterien der Fairtrade-Towns-Kampagne. Den Titel trägt die Stadt bereits seit 2011 ohne Unterbrechung und damit seit 14 Jahren. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre vergeben und bestätigt das kontinuierliche Engagement der Stadt für nachhaltigen Konsum.

Engagement für fairen Handel in Schulen und Kitas

Ein zentrales Element der Fairtrade-Arbeit in Münster ist die lokale Steuerungsgruppe, die sich bereits 2010 gegründet hat. Sie koordiniert Aktionen, stößt neue Projekte an und vernetzt Engagierte aus unterschiedlichen Organisationen. Die organisatorische Schnittstelle zur Stadtverwaltung ist im Büro Internationales angesiedelt, das auch das Netzwerk „Kitas und Schulen in Münster für den fairen Handel“ betreut.

Fairer Handel als Teil des Schulalltags

Mit den fair gehandelten Fußbällen setzt Münster nun auch im Bildungsbereich ein sichtbares Zeichen. Kinder und Jugendliche sollen fairen Handel nicht nur im Unterricht kennenlernen, sondern ihn ganz selbstverständlich im Alltag erleben – auch auf dem Sportplatz.

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