Neue gelbe E-Scooter in Münster: Qick startet mit großer Flotte

Foto: Caroline Muffert

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Münster. Das Angebot an E-Scootern in Münster wächst weiter. Seit dem Wochenende ist mit Qick ein zusätzlicher Verleiher im Stadtgebiet unterwegs. Die Fahrzeuge des schwedischen Unternehmens fallen vor allem durch ihre auffällige gelbe Lackierung auf. Mit dem Markteintritt steigt die Zahl der großen Anbieter in Münster auf vier.

Start mit 1.500 Fahrzeugen im Stadtgebiet

Der neue Anbieter bringt rund 1.500 E-Scooter auf die Straßen. Damit setzt Qick direkt zum Start auf eine vergleichsweise große Flotte. Neben Qick sind in Münster weiterhin die Unternehmen Voi, Bolt und Dott aktiv.

Qick wird von der Qick Mobility AB mit Sitz im schwedischen Örebro betrieben. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet und expandierte nach eigenen Angaben innerhalb weniger Jahre von einer kleinen Flotte mit rund 80 Fahrzeugen auf mehrere Tausend Scooter.

Fokus auf mittelgroße Städte

Das Unternehmen positioniert sich insbesondere in mittelgroßen Städten. In Schweden ist Qick unter anderem in Örebro, Västerås, Eskilstuna, Norrköping, Linköping, Jönköping, Borlänge und Falun vertreten. Münster gehört nun zu den ersten Standorten in Deutschland.

Für den operativen Betrieb vor Ort werden Servicekräfte eingesetzt, die Batterien wechseln und die Fahrzeuge im Stadtgebiet verteilen.

Regeln, Sicherheit und Kritik

Bundesweit gelten für E-Scooter klare Vorgaben. Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren, ein Führerschein ist nicht erforderlich. Die Fahrzeuge müssen versichert sein und eine entsprechende Plakette tragen. Gefahren wird in der Regel auf Radwegen, andernfalls auf der Fahrbahn. Gehwege sind tabu.

E-Scooter bleiben jedoch umstritten. Bundesweit verzeichnet die Polizei steigende Unfallzahlen mit Personenschäden. In Münster wird ihr Anteil am Gesamtunfallgeschehen gesondert erfasst und gilt bislang als vergleichsweise gering.

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Klimabilanz bleibt Diskussionspunkt

Ob E-Scooter tatsächlich klimafreundlich sind, hängt stark davon ab, welche Wege sie ersetzen und wie Wartung sowie Ladeinfrastruktur organisiert sind. Qick wirbt mit einem fossilfreien Betrieb, erneuerbarer Energie zum Laden der Batterien und einer geplanten Lebensdauer der Fahrzeuge von fünf bis sechs Jahren.

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