
Münster. Leonard Sträter aus Münster hat es bei der Quizshow Wer wird Millionär bis in das Finale der Drei-Millionen-Euro-Woche geschafft. In der entscheidenden Sendung am Freitag, 9. Januar, reichte es für den Münsteraner jedoch nicht mehr für einen Platz auf dem Ratestuhl. Ausschlaggebend war eine Auswahlrunde, bei der neben der richtigen Lösung auch die benötigte Zeit über den weiteren Verlauf entschied.
Die Drei-Millionen-Euro-Woche erstreckte sich über fünf aufeinanderfolgende Abende und endete mit einer eigenständigen Finalsendung. Um dort teilnehmen zu können, mussten Kandidatinnen und Kandidaten zuvor einen Mindestgewinn von 16.000 Euro erreichen. Diese Voraussetzung erfüllte Sträter, der sich im Verlauf der Woche erfolgreich durch mehrere Runden spielte und damit zu den Finalisten gehörte.
Im Finale selbst kam es zu einer Sortieraufgabe, die Sträter korrekt löste. Im direkten Vergleich mit den übrigen Teilnehmenden war er jedoch minimal langsamer. Dadurch erhielt er keinen erneuten Zugang zum Ratestuhl und schied aus dem aktiven Spiel um den Hauptgewinn aus. Einen Gewinn von drei Millionen Euro erzielte im Finale niemand. Sträter blieb bei seinem zuvor erspielten Betrag von 16.000 Euro, den er mit nach Münster nahm.
Moderiert wurde die Finalausgabe wie gewohnt von Günther Jauch. Während der Sendung spielte Münster auch abseits des Kandidaten eine Rolle. Thema war eine Wohnung in der Stadt, in der Jauch nach eigenen Angaben in seiner frühen Kindheit zeitweise gelebt haben soll. Anlass dafür war, dass Bekannte von Leonard Sträter heute in dieser Wohnung leben. Der Bezug wurde in der Sendung kurz aufgegriffen und sorgte für einen zusätzlichen lokalen Anknüpfungspunkt.
Sträter war nicht allein nach Köln gereist. Als Begleitung hatte er Leon Windscheid dabei, der selbst vor rund zehn Jahren bei „Wer wird Millionär“ einen Millionengewinn erzielt hatte. Auch dieser Umstand wurde im Verlauf der Sendung thematisiert und stellte eine Verbindung zwischen früheren und aktuellen Erfolgen in der Quizshow her.
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Die Finalsendung der Drei-Millionen-Euro-Woche erzielte laut offiziellen Angaben eine Reichweite von rund 3,78 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Damit gehörte sie zu den reichweitenstärksten Ausgaben der Woche. Angaben darüber, wie viele Menschen aus Münster einschalteten, liegen nicht vor. Der Einzug eines lokalen Kandidaten bis ins Finale sorgte jedoch auch in der Region für erhöhte Aufmerksamkeit.
Mit dem Finaleinzug zählt Leonard Sträter zu einem vergleichsweise kleinen Kreis von Teilnehmenden, die sich in einem Sonderformat der Sendung bis in die letzte Ausgabe vorkämpfen konnten. Auch wenn der Sprung auf den Ratestuhl im Finale ausblieb, bleibt der Auftritt für Münster ein beachtlicher Erfolg auf der großen Quizbühne des deutschen Fernsehens.